Steckt Kinderarbeit in Schweizer Schoggihasen?

Kakao aus Elfenbeinküste ist nicht sauber, sagt die Erklärung von Bern. Sie weist in einer Kampagne auf diesen Missstand hin – und verärgert damit die Schokoladekonzerne.

Nichts zu lachen: EvB beklagt Kinderarbeit auf Kakaoplantagen.

Nichts zu lachen: EvB beklagt Kinderarbeit auf Kakaoplantagen. (Bild: EvB)

Aus seinem linken Auge kullern drei dicke Tropfen Blut. Beim Anblick des weissen Schokoladeosterhasen schleicht sich fast ein wenig Ekel ein. Und das ist auch die Absicht, welche die entwicklungspolitische Nicht-Regierungsorganisation Erklärung von Bern (EvB) mit ihrer Kampagne «In Schweizer Schoggi steckt Kinderarbeit» verfolgt. «Kinderarbeit und -sklaverei sind auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste gängig und werden von den Schokoladeherstellern seit Jahren bewusst in Kauf genommen», schreibt die EvB. Darum fordert sie die Schweizer Schokoladekonzerne auf, «die Ausbeutung zu beenden». Und die Konsumenten ermuntert die EvB, «den Hersteller ihrer Lieblingsschoggi» mittels einer Petition zu fragen, «ob darin keine Kinderarbeit steckt».

Solche Worte provozieren Franz Schmid, Direktor von Chocosuisse. Der Verband der Schweizerischen Schokoladefabrikanten vertritt in dieser Sache auch Nestlé, den weltweit zweitgrössten Akteur im Kakaogeschäft, bei der die BaZ eigentlich um eine Stellungnahme zur EvB-Kampagne gebeten hat. An ihrer Statt wettert nun Schmid, die EvB stelle die Missstände krasser dar, als sie seien. «Eine der Tränen dürfte der Hase auch wegen der EvB-Kampagne weinen», sagt er gegenüber der BaZ. «Deren Verantwortliche wissen wahrscheinlich nicht genau, was sie mit ihrer Pauschalkritik anrichten.»

Schlechtere qualität

Schmid legt Zahlen vor, die einen Rückgang der Kakaoimporte aus Elfenbeinküste von 24 Prozent (2004) auf fünf Prozent (2008) belegen. Dafür macht der Chocosuisse-Direktor das «Herumprügeln auf den Kakaobauern» mitverantwortlich. Andrea Hüsser hält dagegen: Am sinkenden Interesse an Kakao aus Elfenbeinküste seien nicht Aufklärungskampagnen schuld, sondern die schlechtere Qualität des Kakaos. Und die hängt laut Hüsser auch mit dem tiefen Preis zusammen, den Schokoladekonzerne zahlen. Laut Schmid wiederum bekennt sich die Schweizer Schokoladeindustrie seit Langem «zu ihrer Mitverantwortung im Kampf gegen Missstände».

Der westafrikanische Staat Elfenbeinküste produziert zusammen mit dem Nachbarstaat Ghana mehr als 60 Prozent der Kakao-Welternte. In Elfenbeinküste wie in Ghana hängt das Leben von 1,5 bis 2 Millionen Kleinbauernfamilien von Kakaopflanzungen ab. Je weniger auf dem Weltmarkt für den Rohstoff bezahlt wird, desto schlechter geht es den Bauern und entsprechend auch all jenen, die als Erntehelfer zum Einsatz kommen.

Soziale projekte

Kinder sind dabei die billigsten Arbeitskräfte – eine Tatsache, die für Minen- und Bergbau sowie Landwirtschaft in den meisten politisch und wirtschaftlich wenig gefestigten Entwicklungsländern gilt. Im Zusammenhang mit den westafrikanischen Kakaopflanzungen zitiert EvB eine Studie, wonach dort mehr als eine Viertelmillion Kinder arbeiten müssen. Das UNO-Kinderhilfswerk Unicef spricht in Westafrika von 15'000 Kindern zwischen neun und 16 Jahren, die von Menschenhändlern verschleppt und an Kakao-, Kaffee- und Baumwollproduzenten verkauft würden.

«Missbräuchliche Kinderarbeit toleriert kein Schokoladeunternehmen», sagt Gaby Tschofen, Leiterin Unternehmenskommunikation von Barry Callebaut. Die Firma mit Sitz in Zürich ist der weltgrösste Hersteller von Kakao- und Schokoladeprodukten. Im Unterschied zu Nestlé scheut sich Tschofen nicht, Medienanfragen direkt zu beantworten. Dabei verweist sie auf soziale Projekte ihres Unternehmens, mit denen westafrikanische Kakaobauern unterstützt würden. «Wir sind seit den 60er-Jahren in Elfenbeinküste tätig, wir blieben auch während des Bürgerkriegs 2002/03 im Land und schaffen ständig neue Arbeitsplätze.»

EvB fordert mehr Engagement

Das ist der EvB zu wenig. Die sozialen Projekte von Barry Callebaut, Nestlé und anderen seien zwar «okay», sagt die Kampagnenverantwortliche Andrea Hüsser, aber Entwicklungsprojekte seien nicht Aufgabe von Schokoladeproduzenten. «Wir wollen, dass die Kakaokonzerne garantierte Mindestpreise für den Rohstoff bezahlen, damit auch die Kakaobauern mehr für ihre Arbeit bekommen», sagt sie.

Müssen wir nun mit schlechtem Gewissen am Schokoladeosterhasen knabbern? «Natürlich nicht», sagt Andrea Hüsser. «Aber die Konsumenten sollen sich der problematischen Herkunft vieler Schokoladeprodukte bewusst werden, ihre eigene Verantwortung wahrnehmen und Produkte aus fairem Handel verlangen.» Jeder Schweizer isst zwölf Kilogramm Schokolade pro Jahr. Lediglich 0,5 Prozent davon entfallen auf Fair-Trade-Produkte. (Basler Zeitung)

Erstellt: 07.04.2009, 09:12 Uhr

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27 Kommentare

Jolanda Chomytsch

08.04.2009, 08:33 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Dank an die EvB!! Ich schätze es, dass es Menschen gibt, die mich immer wieder aus meinem "Alltagsschlaf" wecken und mir vor Augen halten was Wirklichkeit ist. Wir Konsumenten haben eine grosse Macht, die wir aus Bequemlichkeit und Selbstbezogenheit nicht nutzen. Ich gebe zu: auch mich überfordert es alle Mechanismen zu durchschauen, ich resigniere und gehe vielfach den einfachen Weg............. Antworten


Hedvika Post

07.04.2009, 15:30 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Erklärung von Bern hat sicher recht, dass wir als Konsumenten von grossen Schoggiproduzenten fordern müssen, dass sie klar für faire Arbeitsumstände einstehen oder wir sie boykottieren und dass wir die Fairen Produkte z.B. von Claro oder Max Havelaar mehr unterstützen sollen!!! Antworten


Mari Wunderli

07.04.2009, 14:04 Uhr
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wenn also meine Kinder Geschirr abwaschen müssen und am Wochenende im Garten helfen, ist das Kinderarbeit? Ich habe volle Sympathy für die Freiheit von Kindern in allen Ländern- aber so langsam wir das Gejammer in der Schweiz unerträglich- vom bequemen Sofa aus kann man die Welt nicht verbessern- allen andern Vorwürfe machen ist doch so echt schweizerisch, nicht wahr? Antworten


Ronnie König

07.04.2009, 13:57 Uhr
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Diese Meldung ist leider wahr! Die Menschen dort haben keine andere Wahl. Wir wollen keine fairen Preise in Afrika bezahlen. Antworten


Majo Naef

07.04.2009, 13:45 Uhr
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Eigentlich wollte ich keine Schoggihasen kaufen. Jetzt aber erst recht. Hätten sie diesen Beitrag nicht an einem anderen beliebigen Tag im Jahr veröffentlichen können? Was kann ich als Konsument dagegen tun - sehr wenig. Ich finde es nicht in Ordnung, dass dauernd versucht wird dem Konsument ein schlechtes Gewissen zu machen. Claro besteht seit 1977, viel bewirkt hat es bis Dato nicht. Antworten


Jens Bader

07.04.2009, 11:43 Uhr
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Der berühmte "Kommunismus"-Reflex. Es gibt viel mehr zwischen Kommun- und Kapitalismus! Doch zurück zum Thema: Solange es Möglichkeiten zu struktureller und hierarchischer Macht gibt, wird Mensch sie versuchen zu erlangen. Und genau so lange wird es diese Zustände, diese Chancen-un-gleichheit auf diesem Planeten geben. Da hilft auch keine "soziale Marktwirtschaft", wie die Vergangenheit beweist. Antworten


Heinrich Schibli

07.04.2009, 11:22 Uhr
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Andere Länder, andere Sitten. Kinderarbeit passiert auch in der Schweiz. Auf dem Land ist es gang und gäbe, dass sich Kinder an der landwirtschaftlichen Arbeit der Eltern beteiligen und es schadet nicht einmal. Man kann überall ein Haar in der Suppe finden, wenn man lange genug sucht. Mir tun die Kinder leid, denen man die Schoggiosterhasen verteufeln will. Es wird halt heute überall genörgelt! Antworten


Armin B Schweizer

07.04.2009, 10:46 Uhr
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@ J B: Wenn jedes Land zuerst alle eigenen Kinder aus der Sklaverei befreien wuerde, statt steuer- und spendengeldverpulvernd in Menschenrechten nur fuer Auslaender zu hausieren, waere die von verbrecherischen Politikern zur Hoelle verwandelte Welt schon um einiges ertraeglicher! Die soziale Marktwirtschaft ist nun mal das Optimale, solange sie dem Volk und nicht das Volk ihr angepasst wird! Antworten


Yolanda Roggo

07.04.2009, 10:41 Uhr
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Definitiv keine Kinderarbeit dafür faire Entlöhung steckt hinter der Osterschokolade und überhaupt allen Schokoladeprodukten von claro. Bis zu 98% der Zutaten sind aus dem Fairen Handel. Das heisst, nebst Kakao wird u.a. auch der Zucker nach den Richtlinien des Fairen Handels hergestellt und gehandelt. In diesem Sinne: faire Ostern für alle. Y. Roggo, Leiterin Kommunikation, claro fair trade AG Antworten


Jan van Beilen

07.04.2009, 10:38 Uhr
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Wie Herrn Pfluger bin ich froh dass es Fair-Trade Produkte gibt. Aber eigentlich begreife ich nicht wieso Unfair-Trade Produkte überhaupt für den Verkauf in der Schweiz zugelassen sind. Antworten


Sven Halter

07.04.2009, 10:36 Uhr
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@Jens Bader: Bye Bye Kapitalismus und hello Kommunismus! Mal abgesehen, dass es sich hierbei um ein Wunschdenken ihrerseits handelt, hat der Kommunismus in der Vergangenheit gezeigt wie "menschenfreundlich" er doch ist. Ausbeutung ist nicht das Sonderrecht vom Kapitalismus. All die Opfer von Stalin werden sich dankbar für ihre Worte zeigen! Antworten


Paul Thürig

07.04.2009, 10:36 Uhr
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Kinderarbeit ist durch nicht,ja gar nichts zu rechtfertigen!Gilt auch für die "süssen" Schoggibossen in der Schweiz! Punkt.(.) Antworten


Jane Doe

07.04.2009, 10:32 Uhr
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@Jens Bader: Sie vergessen vielleicht, dass diese Kinder durch ihre Arbeit zum Unterhalt der Familien beitragen. So brutal ist das leider und hat absolut nichts mit Kapitalismus zu tun! Antworten


Marie Bano

07.04.2009, 10:06 Uhr
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Es ist schon lange kein Geheimnis, dass Nestle keine Fair-Trade-Produkte verkauft, es würde mich absolut nicht wundern, wenn weiteren grossen Schweizer Firmen Kinderarbeit angelastet wird. Die meisten Gerüchte sind der Weg zur Wahrheit. Antworten


Christine Fischer

07.04.2009, 10:00 Uhr
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Solange es für den Konsumenten so schwierig ist, die Herkunft bezw. Herstellung der täglichen Güter und der Bekleidung nachzuvollziehen, so lange bleibt 'Pauschalkritik' ein taugliches Mittel. Schafft Transparenz, gebt uns Informationen und wir Konsumenten werden Produkte wählen, für deren Herstellung angemessene Löhne bezahlt werden. So gesehen würden sich auch ' Spenden' erübrigen. Antworten


serge jacometti

07.04.2009, 09:56 Uhr
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Wie kann der Tagi solche Pauschalverurteilungen ins Netz stellen? Beispiele? Wenn ich als Bauer/unternehmer in der Schweiz nur Mist produziere, dann krieg ich auch keinen anständigen Preis dafür, gilt auch für Afrikaner. Aber EvB und Konsorten haben die Narrenfreiheit. @Barbara Grunder, sind sie denn der Ernährungs-Moral-Apostel? Es mag eben nicht jeder nur Rüebli, Leute esst was ihr wollt! Antworten


Simone Vogel

07.04.2009, 09:35 Uhr
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Als ich vor Jahren Lindt schrieb, ich hätte gerne faire Schokolade, hiess es, man lege halt Wert auf beste Qualität. Als ob beste Qualität nicht fair bezahlt werden könnte! Eigenartige Auffassung von Welthandel. Ich liebe Lindt-Schokolade und finde es so schade, dass es sie nicht in einer Qualität gibt, die nicht nur mich, sondern auch die Kakaobauern glücklich macht. Antworten


Dominiq Büttiker

07.04.2009, 09:34 Uhr
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Die EvB ist ein seit jeher eine lebens-, lust- und fortschrittsfeindliche Fundi-Organisation! Jetzt vermiest sie uns noch Ostern bzw. versucht uns ein schlechtes Gewissen beim Osterhasenessen einzujagen. Nur straft sie sich so selbst: sie ist mit ihrer Dialogverweigerung und Werbemitteln ein anachronistisches Überbleibsel der 70er-Jahre, nicht mehr zeitgemäss und in Auflösung begriffen. Antworten


Hans Ratzer

07.04.2009, 09:33 Uhr
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Aha, jetzt ist die Schokolade dran, Salat, T-stirts , Rindfleisch, Hühnerfleisch alles war schon Visier gewisser Leute. Neues Opfer gefunden zur Osterzeit. Wer glaubt noch an diese Schlagzeilen, ich nicht, darum auf zum Schokoladenkauf und e Guete. Antworten


werner hürzeler

07.04.2009, 09:22 Uhr
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Bei solchen heftigen Vorwürfen ist es schon bedenklich, wie stümperhaft und emotional Franz Schmid, Direktor von Chocosuisse reagiert. Hätte man nichts zu verheimlichen, so hätte etwas Beweismaterial und ein Aufzeigen der Qualitätskontrollen genügt. Die EvB wäre dann wieder von dannen gezogen. An dieser Stelle ein Bravo an die EvB. Solche Missstände kann man nicht genügend aufzeigen. Antworten


Jens Bader

07.04.2009, 09:17 Uhr
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@ Armin B. Schweizer: Dass sie zwischen Ausländern und SchweizerInnen unterscheiden, zeigt lediglich wie sie sich Argumentativ von niedrigsten Instinkten leiten lassen. Mir ist egal wo etwas gegen die Ausbeutung getan wird! Wichtig ist DAS ES GETAN WIRD. Aus diesem Grund wird es auch Zeit sich aus dem System zu verabschieden welche diese Missstände zu verantworten hat. bye bye Kapitalismus! Antworten


René Epprecht

07.04.2009, 09:08 Uhr
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Müssen wir nun mit schlechtem Gewissen am Schokoladeosterhase knabbern? Ja natürlich, ansonsten macht dieser Bericht keinen Sinn. Wie der internationale Kakaobutter-Handel funktioniert könnt Ihr im Buch "Das neue Schwarzbuch Markenfrimen" nach lesen. Der Schokoladengenuss wird Euch damit vergehen. Schöne Ostern Antworten


Doris Menke

07.04.2009, 08:55 Uhr
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Es ist erschreckend.dass in der heutigen Zeit noch solche Kinderarbeit zugelassen wird. Bei unserem grossen Schokolade Konsum, habe ich mir noch nie solche Gedanken gemacht. Gut dass sowas aufgedeckt wird.Habe die Ausstellung im Historischen Museum besucht und das gesehen.???? Antworten


Barbara Grunder

07.04.2009, 08:11 Uhr
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Der letzte Abschnitt des Artikels ist wichtig. 12 kg Schoggi p/A , 1 Wahnsinn ! Fazit: Anständige Kakaopreise bezahlen,damit die Menschen überleben können, die Endpreise verteuern , 6 kg Schoggi im Jahr würden auch reichen, oder nicht ?Uebergewicht + andere Zivilisationskrankheiten lassen grüssen. Die verbliebenen 6 kg könnte man in frisches Obst + Gemüse investieren. Antworten


Armin B Schweizer

07.04.2009, 08:09 Uhr
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Die Gutmenschenindustrie sorgt sich um Auslaender von Saigon ueber Timbuktu bis Rio. Dass im eigenen Land SklavInnen ab 4 rund um die Uhr nicht nur geschunden, sondern neuerdings sogar die Schaendung legal wurde, scheint aber nicht zu interessieren. Auch bei den anderen Menschenrechten (Ehe- und Adoptionsfreiheit usw.pp) haette die Schweiz noch mehr als genug vor der eigenen Tuere zu wischen.... Antworten


Liselotte Weber

07.04.2009, 08:01 Uhr
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auch ich finde, wenn dem dann so ist, kinderarbeit jeglicher art verwerflich! anstössig finde ich die priorität die tagi online aufzeigt: Kinderarbeit; transferprobleme im fussball; sterbesiriko in spitäler; zürcher zu faul zum laufen und dann erst findet der tagi das fürchterliche erdbeben in italien erwähnenswert! Antworten


Thomas Pfluger

07.04.2009, 07:35 Uhr
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Als Schoggi-Süchtiger bin ich froh, dass ich heute die Wahl habe, Fairtrade- und Bio-Schoggi zu kaufen. Vor einigen Jahren waren das noch schwer erhältliche Nischenprodukte, heute gibt es auch faire und saubere Osterhasen. Es ist also ganz einfach, etwas für die Kinder in Elfenbeinküste, Ghana etc. zu tun! Antworten



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