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Afrika? Nein, diese Lebensmittel sind für Amerikaner

Aktualisiert am 11.03.2009 16 Kommentare

Die Verzweiflung und der Hunger in der amerikanischen Kleinstadt Elkhart sind gross. Die von der Wirtschaftskrise arg gebeutelten Einwohner sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen.

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Der Bevölkerung in Elkhart werden Lebensmittel im Wert von 2,1 Millionen Dollar verteilt.
Bild: Elkhart Truth

   

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Was ist in der Box?

Cornflakes, Käse, Olivenöl, Mayonnaise, grüne Bohnen, Tomatensauce, Karotten, Kartoffeln, Erdnussbutter, Mais und Tomaten.

Toilettenpapier, Kinderbücher, Deodorant, Duschmittel, Körpermilch, Fusscreme und diverse andere Körperpflege- und Schminkutensilien.

Die Wirtschaftslage in Elkhart ist prekär

Rund 1600 Familien haben sich Pakete mit Nudeln, Käse und verschiedenen Konservendosen abgeholt. 13 Lastwagen haben gestern Lebensmittel im Wert von 2,1 Millionen Dollar in die im Norden von Indiana gelegene Stadt gebracht.

Die 52’000 Einwohner zählende Gemeinde hat eine Arbeitslosigkeit von 18,3 Prozent. Sie wurde wegen ihrer wirtschaftlich prekären Lage kürzlich auch von US-Präsident Barack Obama besucht.

«Es ist ein Kampf»

Elkhart ist die zweite Stadt, in der die Organisation Feed the Children eine öffentliche Verteilung von Nahrungsmitteln organisiert hat.

Patricia Smith wartet schon über eine Stunde auf ihr Paket. Sie hat ihm Juli ihre Stelle als Kellnerin aufgegeben, um sich um ihre schwer erkrankte elfjährige Tochter zu kümmern. «Es ist ein Kampf, aber wir werden es schaffen», sagt Smith.

Auch Terry Beverly steht schon lange in der Reihe und zeigt sich über die vielen Leute überrascht. «Ich bin für die Nahrungsmittel sehr dankbar. All diese hilfsbedürftigten Leute hier anzutreffen, ist verrückt», sagt er.

Der Fokus liegt auf kleinen Städten

Die Organisation Feed The Children reagiert auf die Not von Amerikanern, die von der landesweiten Entlassungswelle betroffen sind, indem sie mit Lebensmitteln und Körperpflegeprodukten beladene Sattelzüge in die Städte und Gemeinden entsendet, die am stärksten mit dem wirtschaftlichen Abschwung zu kämpfen haben.

Feed The Children konzentriert sich auf kleinere US-Städte, deren Bevölkerung besonders stark unter den Entlassungen leidet. «Viele Amerikaner bekommen die derzeitige wirtschaftliche Krise heftig zu spüren», erklärt Larry Jones, Gründer und Präsident von Feed The Children. «Feed The Children hilft Kindern und Familien bereits seit 30 Jahren. Mit unserer derzeitigen Hilfsaktion wollen wir den Familien neue Hoffnung geben, da sie wissen, dass jemand da ist, der ihnen in dieser schwierigen Zeit beisteht. Unsere Gedanken und Gebete gelten allen Familien, die von der Krise betroffen sind.»

Über Feed The Children

Die 1979 von Larry und Frances Jones gegründete, aus privaten Mitteln finanzierte Organisation Feed The Children rangiert beständig unter den 10 grössten internationalen Wohltätigkeitsorganisation in den USA. Feed The Children ist eine christliche nichtstaatliche Hilfsorganisation mit Hauptsitz in Oklahoma City, die international agiert. (bru)

Erstellt: 11.03.2009, 12:47 Uhr

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16 Kommentare

Georg Brem

11.03.2009, 22:59 Uhr
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Der amerikanische Casino-Raubkapitalismus hat total versagt und reisst die ganze Welt mit in die Krise. Und in der Schweiz kuscht man vor dem amerikanischen Druck und hebt unter Umgehung des Rechtsstaates Bankgeheimnis und Rechtsmittel auf, unter Führung des Liebedieners BR Merz. Der hat nun noch wirklich gar nichts begriffen, kann er ja auch nicht als FDP-Filz-Mitglied. Antworten


Silvan Weber

11.03.2009, 12:07 Uhr
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In diesem Zusammenhang fühle ich mich bestätigt in der Annahme das Amerika das 3. Weltland von morgen wird. Dieser Weg ist unumgänglich, da sieht man wohin ihre frührere Politik fürt. Nur dumm dass das Europa auch droht, da Amerika immer ein Vorbild für die Europäer war und ist. Mit einer Zeitverzögerung von etwa 1,5-2 Jahre droht dasselbe Europa auch. Antworten



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