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Beben in Haiti: Bis zu 300'000 Menschen starben

Der haitianische Präsident René Préval hat die Schätzung der Zahl der Todesopfer beim Erdbeben erneut angehoben. Die Bilanz der Schäden ist verheerend.

1/11 Ein Helikopter der US-Navy setzt vor dem Nationalpalast Soldaten ab.
Bild: Keystone

   

Nach dem Beben am 12. Januar, dass die Hauptstadt Port-au-Prince und die nähere Umgebung zerstörte, wurden laut dem Präsidenten René Préval bislang mehr als 200'000 Leichen eingesammelt. Unter den Trümmern von hunderten Gebäuden, darunter Schulen und Instituten der Universität, befänden sich noch zahlreiche Tote.

Es sei deshalb möglich, so Préval weiter, dass bis zu 300'000 Menschen insgesamt zu Tode gekommen sein könnten. Bisher waren, ebenfalls nach Schätzungen, der Regierung 217'000 Personen getötet worden.

Er bat die internationale Gemeinschaft bei einem Treffen der Karibikstaaten bei Cancún in Mexiko angesichts der Zerstörungen erneut um Hilfe. Haiti müsse nicht nur rekonstruiert, sondern neu gegründet werden, sagte Préval.

(raa/sda/)

Erstellt: 22.02.2010, 09:06 Uhr

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