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Bernanke verspricht Leinen für die Banken
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Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit hat der Chef der US-Notenbank, Ben Bernanke, eine umfassende Reform der Finanzregulierung zur Priorität erklärt. Es müsse alles getan werden, damit die Konjunktur nie mehr durch einen Kollaps im Finanzsektor verwüstet werde.
Die Fed werde unter seiner Führung mit dem Kongress zusammenarbeiten, «um eine effektive und umfassende Reform der Finanzregulierung auszuarbeiten», versprach Bernanke nach seiner Vereidigung am Mittwoch in Washington.
«Eine aussergewöhnliche Zeit»
Der 56-jährige Bernanke betonte, dass er die Unabhängigkeit der Fed gegen jeden Versuch der politischen Einflussnahme verteidigen wolle. Die US-Notenbak habe «beträchtliche Autonomie», die durch Gesetze und politische Tradition gewährleistet sei, sagte er. Diese Unabhängigkeit müsse weiter geschützt werden.
«Die letzten vier Jahre waren eine aussergewöhnliche Zeit», sagte er über seine erste Amtszeit. In der vergangenen Woche hatte der US- Senat den Fed-Chef für eine zweite Amtszeit bestätigt. Viele Senatoren freilich hatten kritisiert, dass Bernanke die Anzeichen für die Finanzkrise zu lange ignoriert habe. (oku/sda)
Erstellt: 03.02.2010, 23:22 Uhr
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