Chávez empfängt den «Gladiator des antiimperialistischen Kampfes»

Aktualisiert am 25.11.2009

Mit einem demonstrativen Schulterschluss bekräftigen die Präsidenten Venezuelas und Irans, Hugo Chávez und Mahmoud Ahmadinejad, ihre «strategische Partnerschaft».

Zwei, die sich im Kampf gegen die USA und Israel finden: Ajmandinejad und Chávez.

Zwei, die sich im Kampf gegen die USA und Israel finden: Ajmandinejad und Chávez.
Bild: Keystone

Chávez bezeichnete seinen Amtskollegen bei einem Empfang in Caracas am Mittwoch als «Freund und Bruder» und «Gladiator des antiimperialistischen Kampfes». Ahmadinejad würdigte im Gegenzug die «bewundernswerte» Rolle, die Chávez in Lateinamerika spiele.

Sowohl der linksgerichtete Staatschef Venezuelas als auch der erzkonservative Ahmadinejad zeigten sich entschlossen, die bilateralen Beziehungen auszubauen. Chávez hatte seinen Gast bei dessen vierten Venezuela-Besuch mit militärischen Ehren im Präsidentenpalast «Miraflores» empfangen.

Proteste gegen Irans Präsidenten

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Wirtschaftsbeziehungen. Bereits bei einem Besuch von Chávez im vergangenen September in Teheran waren mehr als 250 Kooperationsabkommen abschlossen worden. Am Mittwoch unterzeichneten beide Staatschefs weitere 70 Abkommen unter anderem im Energiebereich und in der Landwirtschaft.

Vor dem Besuch Ahmadinejads kam es auch in Venezuela zu Protesten. Oppositionelle bezeichneten den iranischen Präsidenten als «Diktator». Venezuela war die letzte Station von Ahmadinejads Südamerika-Reise. Zuvor war er zu Gesprächen in Brasilien und Bolivien. (cpm/sda)

Erstellt: 25.11.2009, 23:02 Uhr

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