Ausland
Clinton setzt sich in Genf für Homosexuelle ein
Aktualisiert am 06.12.2011 16 Kommentare
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Zur Stärkung der Rechte von Homosexuellen im Ausland wollen die USA bei der Vergabe von Entwicklungshilfe künftig auch den Umgang mit Schwulen und Lesben in den Empfängerländern als Kriterium ansetzen.
Der Kampf gegen die Diskriminierung wegen sexueller Orientierungen sei eine globale Herausforderung, sagte Präsident Barack Obama heute in einer Mitteilung. Diese nehme im Streben der USA nach einer Förderung der Menschenrechte eine zentrale Stellung ein.
Für die «unsichtbare Minderheit» einsetzen
Kurz nach Veröffentlichung der Absichtserklärung in Washington erläuterte US-Aussenministerin Hillary Clinton am Abend in Genf vor UNO-Diplomaten die neuen Pläne. Clinton widmete ihre Rede im Palais des Nations anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte dem Schutz von Homosexuellen.
Sie sagte, sie wolle sich für den internationalen Schutz dieser «unsichtbaren Minderheit» einsetzen. Die Rechte von Schwulen und Lesben verdienten die gleiche Aufmerksamkeit wie die Rechte von Frauen.
Vertreter von afrikanischen Staaten vor Ort
Clinton übte zugleich scharfe Kritik an Regierungen von Ländern, in denen Homosexualität zunehmend kriminalisiert oder offene Diskriminierung zugelassen werde. Die US-Aussenministerin nannte dabei keine Länder beim Namen.
Im Publikum in Genf sassen allerdings auch Vertreter von afrikanischen und arabischen Staaten, denen regelmässige Verstösse gegen die Rechte von Schwulen und Lesben vorgeworfen werden. (wid/sda)
Erstellt: 06.12.2011, 23:10 Uhr
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16 Kommentare
hier muss man die usa auch mal loben. es ist wirklich zeit druck auf die vorallem muslimischen länder wie z.b. marokko, tunesien oder auch ägypten auszulösen ihre gesetze dem 21 jahrhundert anzupassen, sehr viel leid kann vermieden werden und diese leute sind auch nicht mehr gezwungen auszuwandern. die schweiz und alle andern zivilisierten länder sind aufgerufen sich der usa anzuschliessen. Antworten
Sie haben vollkommen recht, jedoch ist es nciht notwendig jetzt wieder nur muslimische länder an den pranger zu stellen. sie müssen ja nur mal evangelikale gruppen in europa oder amerika anschauen. man darf auch gerne mal vor der eigenen haustüre kehren.
Wow, da übernimmt die USA wieder mutig die Führung in Sachen Menschenrechte und Aufklärung und wehrt sich gegen religiöse, kulturelle, menschenverachtenden Vorstellungen - und nicht nur verbal - sondern auch mit Taten. Alle Achtung Herr Obama, Frau Clinton! Das würde ich auch gerne mal in unserem Land von liberalen Persönlichkeiten in SP und FDP (und GLP, GP) hören! Antworten
@Ursula Nedi: Grossartigerweise sind bei uns Staat und Kirche getrennt, so dass es zum Glück überhaupt keine Rolle spielt was die Bibel dazu sagt. Für viele Menschen ist die Bibel in ihrer Lebensgestaltung absolut irrelevant, wobei Homosexualität sowieso nichts ist, das man wählt.
menschenverachtende Vorstellungen. Was soll dieser Quatsch ? Die Bibel nennt das Kind beim Namen und gibt der Homosexulität überhaubt keinen Stlellenwert in der Gesellschaft. Im Gegenteil es wird als Entgleisung klargestellt. Lesen Sie doch Römer 1, 21- Schluss des Kapitels.
Die finanzielle Unterstützung wird mit einer moralischen Einstellung gekoppelt.Ist das gut? Soll das Geld regeln? Das kann dann noch sehr kompliziert werden. Gewissensprüfung von Staaten. Überwachung des Vollzuges der Voraussetzungen in Staaten. Wertekrieg. Wer Geld gibt, hat gewonnen. Wer mehr Geld hat, regiert. Kein innovativer Slogan. Ghadafi hat auch Geld gegeben. Und Krieger gewonnen. Antworten
Und Sie gehören sicher zu den wenigen Auserwählten, die genau wissen, was "ER" sagt...
Das sagt gerade eine in deren Heimat Homosex bis vor kurzem kein Militärdienst leisten durften Aber es geht nicht um Homosex sondern um den schnöden Mammon Da die USA nicht mal ihre Kinder Krankenvers. Alten und Kriegsverletzten eine Rente die zum leben reicht ermöglichen können Fr Clinton sollte ein bisschen gradliniger sein und zuerst ihre eigenen Schuhe putzen bevor sie an anderen rummeckert Antworten
Für eine Bevölkerungsgruppe von 3-7%? Genausogut könnte man religiöse Minderheiten aufführen.Die haben trotz gewichtigerer Zahlen leider keine Lobby. Das Ganze ist eine PR-Heuchelei. Saudi-Arabien wird von den USA gebauchpinselt. China tut dasselbe mit seinen verbündeten Diktaturen.Man wird einfach nur auf kleinen schwachen afrikanischen Staaten rumtrampeln und sich dann zuhause feiern lassen. Antworten
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