Ausland

Ecuador kämpft gegen EU-Zölle für seine Bananen

Aktualisiert am 18.07.2009

Im Bananenstreit mit der Europäischen Union hat Ecuador den Abbruch der Verhandlungen angekündigt.

Die Gespräche könnten erst fortgesetzt werden, wenn die EU «eine zufriedenstellende Antwort» auf die Forderungen Ecuadors gebe, sagte Aussenminister Fander Falconi am Samstag in Quito. Ecuador als weltgrösster Bananen-Exporteur vertritt die Ansicht, dass die EU bereits seit 15 Jahren Empfehlungen der Schlichtungsstelle der Welthandelsorganisation (WTO) nicht beherzigt.

Bei dem Streit geht es vor allem um die Vorzugsbedingungen, zu denen Bananen aus früheren oder aktuellen Überseegebieten von EU- Staaten in die EU eingeführt werden. Ecuador sieht sich dadurch benachteiligt, dass für seine Bananen zusätzliche Zölle erhoben werden.

An den Verhandlungen mit der EU sind auch die Bananen-Exporteure Kolumbien und Peru beteiligt. Die nächste Verhandlungsrunde sollte am Montag in Lima beginnen. Die WTO hatte Ende 2008 bekräftigt, dass die EU mit den von ihr gewährten Einfuhrerleichterungen Einfuhrerleichterungen (vin/sda)

Erstellt: 18.07.2009, 22:07 Uhr

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