Ausland
Diskussion
Im Alter pfeifen auch Hippies auf soziale Gerechtigkeit
Der amerikanische Staat ist zum Diener und Alimentierer der Älteren geworden. Nun werden Klagen laut, die Selbstsucht der Senioren verbaue den Jungen die Zukunft. Mehr...
Von Martin Kilian, Washington.
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118 Kommentare
Die Bankster, Plünderer und Spekulanten sind zur Verantwortung zu ziehen und ihre Vermögen zur Begleichung der von ihnen verursachten Schäden heranzuziehen. Ihre betrügerisch erlangten Vermögen sind die Schulden der Betrogenen. Es ist genug Vermögen vorhanden. Es ist kein Geld verlorengegangen. Nur sein Besitz hat gewechselt. Antworten
In der Schweiz herrschen die gleichen Verhäntnisse. Die Älteren erhalten von den Sozialsystemen oft weit mehr, als sie selber einbezahlt haben. Dies wird dann unter dem Titel der "Solidarität" verkauft. Will man an der AHV, der beruflichen Vorsorge oder der Krankenkassen bitternötige Reformen durchführen, scheitert man an den Wählern über 50, die ihre "Pründen" auf Kosten der Jungen verteidigen. Antworten
@Tütüncü; Die Vollkaskomentalität innerhalb des Sozialwesens ist bis heute unbewiesen. Hingegen herrscht auf der höheren Einkommensseite, ich spreche hier nicht von Einkommen aus Arbeit sondern aus Kapitaleinsatz, ja hier herrscht eine Vollkaskomentalität die den ganzen Rest der Gesellschaft gerade in diesem Moment in den Ruin treibt. Mio. werden zum Schuldendienst verurteilt, ev. bald auch Sie...
@Meier; mit Vielverdiener meine ich primär Einkommen aus Kapitaleinsatz, nicht aus Arbeit, also nicht von Lohnempfängern. Ich denke da an Einkommen ab ca. 350'000 und mehr. Das sind die Bereiche die wenig zum Konsum beitragen, dafür mehr des Verfügbaren Einkommens für Spekulation an den Kapitalmärkten aufwenden... Aus diesen Einkommen wird auch keine Sozialkasse finanziert.
@Urs Bock: Das Problem liegt nich an den "Vielverdienern", die es sowohl bei den Alten wie auch bei den Jungen gibt. Man kann es auch umgekehrt sehen, die meisten Menschen wollen aus dem aufgeblasenen Sozialstaat möglichst viel herausholen. Heute herrscht eine Vollkasokomentalität, die auf eine Überhitzung der staatlichen Sozialsysteme rausläuft und zu deren Verschuldung auf Kosten der Jungen führ
Liebe Frau Brock, gerade als Vielverdiener zahle ich an jeder Ecke weit mehr ein, als mir spaeter jemals wieder ausbezahlt wird. Zusaetzlich muss ich mir von jedem anhoeren, dass ich eh nur ein Abzocker bin. Und zum Schluss erklaeren Sie mir, dass wegen Nettozahlern wie mir die Gesellschaft nicht mehr funktioniert. Solidaritaet hat ihre Grenzen.
Machen Sie doch einen Unterschied zwischen Umlageverfahren, Kapitalsparverfahren, Steuerlichen Abgaben wie die direkten und indirekten Steuern (MWSt.) und deren Umlagerung in der Gesellschaft... jeder, oder fast jeder, insbesonder die Vielverdiener haben permanent das Gefühl zu wenig rauszuholen. Gerade und nur deswegen funktioniert vieles Gesellschaftliche nicht "mehr". Neoliberale Trugschlüsse
Bei all den zutreffenden Kommentaren wird die krasse Gesellschaftsschere mit keinem Wort erwähnt. Die Sanierung der USA/EU/CH-Sozialwerke - wohl der grösste Erfolg unserer Demokratien - wird signifikant verunmöglicht, weil Politiker die Kaste der Abzocker und Reichen alimentieren, da egoistisch an ihren Pfründen interessiert. Die Kosten für die Alten sind im Vergleich marginal; bitte nachrechnen! Antworten
Der Artikel ist absolut zutreffend. BEIDE Parteien in USA haben die Stimmen der Babyboomer gekauft und die Rechnung den Jungen untergeschoben, die noch keine Stimme haben. Die einen mit weniger Steuern, die anderen mit mehr Ausgaben. Zu diesem Thema kann ich das Buch "The Clash of Generations" von Kotlokoff und Burns empfehlen, darin wird diese Tatsache mit Details und Zahlen belegt. Antworten
Soziale Gerechtigkeit heisst nichts anderes als staatlich sanktionierte Entgeignung der Fleissigen und Umverteilung an die Arbeitsscheuen, Drückebergber und Sozialparasiten. Im Gegenzug verkaufen diese ihre Stimmen an die Linken und Gutmenschenmafia. Damit wird auch die Basis der Demokratie zerstört; aber die Linken waren noch nie an Demokratie interessiert, sondern nur an Macht. Antworten
„Libenter homines id, quod volunt, credunt.“ (Iulius Caesar): Denn von Natur aus glaubt der Mensch das, was er will. In diesem Sinne haben Sie sich mit Ihrem Kommentar ein Ihnen passendes, leider grundfalsches Weltbild zurechtgelegt.
Lustig das es immer wieder Individuen gibt die tatsächlich glauben soviel mehr als andere zu leisten. Oft ihr ganzes Leben lang...
@Huber-Kaufmann: Sie haben in jedem Ihrer Punkte Recht. Allerdings geht der Kommentar am Thema vorbei, den dieses ist der Generationenkonflikt aufgrund der Ausbeutung der jungen Generationen durch die Babyboomer-Generation.
@ Huber 0919: im 2. Weltkrieg waren die Sozialdemokraten die einige Schweizer Partei, die nicht mit Hitler-Deutschland kollaboriert hat. Ihr unnachvollziehbarer, eigenartiger Hass vernebelt Ihren Verstand.
Sie haben ihren undifferenzierten, verbalen Rundumschlag vergeigt mit Ihrer "Entgeigung" - geschieht Ihnen recht, so böswillig und verletzend, wie Sie schreiben.
Die Senioren in Amerika verteidigen ihre Pfründe eben genau so wie auch die Gewerkschaften und die Reichen. Ein viel grösserer Anteil als von der jüngeren Generation nimmt eben an Wahlen teil und da müssen sich die Jungen halt an der Nase nehmen.
AHV-Beiträge werden auch nur bis zu $110'100 erhoben, alles darüber ist abgabefrei. D.h die Reichen zahlen viel weniger Beiträge - ist in der CH umgekehr
Antworten
Das ist teilweise richtig, die Babyboomer haben in der Tat eine höhere Wahlbeteiligung. Es sind aber auch einfach mehr, da sie selbst einer kinderreichen Generation entstammen, selbst diesbezüglich eher faul waren und relativ wenige Kinder haben. dies ist zugleich auch eine der Ursachen der ganzen Misere, weil sie die Bevölkerungspyramide kippen lässt.
Scheint mir ein plumpes Ablenkungsmanöver zu sein. Die neoliberalen Hintermännner der Tea Party haben die Gesundheitsversorgung der Alten als Finanzquelle für den Schuldendienst entdeckt, der durch die Steuerverweigerung der Superreichen entstanden ist. Nun sollen die Jungen auf die Alten gehetzt werden, damit das Geld für ihre Zwecke zur Verfügung steht. Fies, gierig und egoistisch, wie gehabt. Antworten
@Silberring: Bullshit-Bingo? Ich zähle neue Schlagworte: Finanzmarktexzesse, allergisch reagieren, Gier etc. Lieber Pawel, es genügt im richtigen Leben nicht ganz, einfach das Vokabular der WoZ nachzubeten und die Uberwindung des real existierenden Sozialismus zu behaubten. Ihre Bereitschaft zu eigenverantwortlichem Handeln scheint gering, lieber lassen Sie sich aushalten. Das ist "solidarisch".
Soweit Sie die Zustände in den USA ansprechen, haben Sie nicht unrecht. Dort herrscht ein überspannter "Pseudoneoliberalismus", der dem einzelnen ein ungesundes Mass an Eigenverantwortung aufzwingt und zu einer Zweiklassengesellschaft führt. Das Umgekehrte passiert in Europa mit seinen aufgeblasenen Staatsapparaten und Sozialsystemen. Ein gesundes Mittelmass wäre zu favorisieren
@Lauterbach Ich weiss schon, dass die Gewinner der Finanzmarktexzesse allergisch reagieren, wenn man ihre Verantwortung für die Folgen ihrer Gier auch nur erwähnt. Sie werden sicher dankbar sein für Unterstützer wie Sie, das Sie ja durchaus witzig argumentieren - aber witzig heisst nicht zwingend richtig.
Es gibt ein Spiel namens Bullshit-Bingo. Wer auf kürzestem Raum am meisten Schlagworte einbrachte, hatte gewonnen. Ich zähle bei Ihnen: Neoliberal, HIntermänner, Teaparty, Steuerverweigerund der Superreichen, Hetze, fies, gierig, egoistisch etc. Damit gewinnen Sie den Hauptpreis! Weiter so! Undifferenziertes Denken fördert Totalitarismus und Diktatur! Oder reaktionären Brachialsozialismus.
@Arout: Jepp, hatte gerade ein Gstürm, sorry. Momentan zahle ich jetzt die AHV der älteren Generation. Allerdings wird es innerhalb der nächsten Jahre sehr viel mehr Alte als Junge haben. Es gibt zwei Möglichkeiten: Die Auszahlungen müssen zurückgefahren werden (dies blockieren die Alten natürlich) oder das System wird überschuldet und die Jungen dürfen abzahlen...
Die ältere Generation ist oft nicht solidarisch mit den Aktiven, man erinnere sich an die ALV und Ferien - Abstimmung. Ansonsten sind es die Politiker die keine Reformen anpacken, aus Angst vor der starken Rentnerlobby? Ich denke dabei an die fürstlichen Kinderrenten von AHV und PK. Und bei der PK werden Renten bezahlt die nie erbracht wurden (Leistungsprimat), zum Zins der nie erwirtschaftet wird
@Petter Rettenmund:
Die AHV funktioniert nach dem Umlageverfahren...
(Der eh.BR Tschudi hat schon etwas studiert).
Dann werden Sie es sicher besser machen, wenn wir "Alten" dann mal weg sind.
Etwa so, wie ein griechischer Philosoph schon vor ueber 3000 Jahren geschrieben hat...
@overath: Ja, die Alten haben gearbeitet und ihre AHV aufgebaut. Die ist nun aber verbraucht und die Jungen zahlen den Alten die AHV. Die Jungen haben dann selbst keine AHV mehr. Man dankt es...
Das ist so. Und die Jungen haben keine Lobby und werden an der Urne permanent ueberstimmt. Ich kann es durchaus verstehen dass immer mehr junge Leute verzweifeln und sich das Leben nehmen. Die Diskriminierung und Benachteiligung der Jungen gepaart mit dem Egoismus der Alt-68er ist nicht mehr auszuhalten!
Pardon, aber die "furchtbare" Alten haben gearbeitet und ein grosser Teil ihrer AHV selber verdient. Sie waren fleissig und sind jetzt immer noch dabei ihre Enkelkinder, zum Wohle der jüngere Generation, zu betreuen. Ihr einziges Verbrechen ist, sie sind alt geworden. Nun, das ist eine ausgleichende Gerechtigkeit.
In der Tat, die Wahrheit ist manchmal hart und unangenehm. Dennoch muss sie gesagt werden.
das ist ja bei uns auch nicht anders. die alten schröpfen die sozialdienste und nehmen sich, was sie können, bis zum tod. sie sind egoistischer geworden, wie die jungen und verursachen den kommenden generationen einen haufen schulden und sonst gar nichts!
auch so ein tabu thema, dass niemand gerne in die finger nimmt.
Antworten
In der Schweiz zeichnet sich das gleiche ab! Die PK wird zugunsten der Alten von Kapitaldeckung auf Semi-Umlageverfahren missbraucht und die Jungen schauen zu. Aus Unwissenheit und Frust der Elite und den Banken eines auswischen zu können, wurde 2010 an der Urne der Umwandlungssatz nicht gesenkt. Die älteren profitieren davon, die Jungen werden bezahlen, bezahlen und bezahlen. Antworten
@Tom: Was Sie schreiben ist korrekt. Der Entscheid von 2010 war kurzsichtig. Dieselben Muster wie in USA zeigen sich auch hier. Die Ursache ist, dass die Abnahme der Geburtenzahl gleichzeitig mit der Zunahme der Lebenserwartung stattfindet. Dieses Ungleichgewicht verschwindet erst, wenn die Babyboomer auf biologische Weise verschwinden. Erst dann kann ein neues Gleichgewicht entstehen.
Pure Medienmache, Hippies waren in grosser Unterzahl unterwegs und die sollen die Jungen jetzt behindern? Da sucht Obama wohl wieder neue Schuldige, warum die USA unlösbare Schuldenprobleme hat. Erst setzte, und tut es immer noch, Moody's gegen die Europäer und den Rest der Welt ein, jetzt sollen die Hippies auch noch Schuld haben, weil Obama sein Land nicht in den Griff kriegt. Antworten
Meine Mutter (64) bekommt knapp 2000 Franken AHV und hat 150'000 in der 2. Säule. Gerade bezahlte sie 20'000 für neue Zähne. Also wirklich auf Rosen gebettet ist sie nicht...
Komisch ist nur, dass Rentner mit Millionen auf dem Konto genau gleich viel AHV bekommen wie meine Mutter. Da sollte man mal ansetzen...
Antworten
In Australien verzichten die Reichen freiwillig auf die Altersrente, auch wenn sie jahrzehntelang in die Rentenkasse einbezahlt haben. Das nennt man soziales denken. Aber davon sind wir Lichtjahre entfernt.
Die Einführung der AHV ist aus sich der Liberalen sowieso ein sozialistisches Missgeschick das sich leider nicht mehr rückgängig machen lässt. Immer noch eine einzigartige Einrichtung der Umverteilung von oben nach unten. Natürlich muss die gegenläufige Umverteilung deshalb stark forciert werden mit entspr. Steuerreformen etc.
Die Rentner mit Millionen auf dem Konto werden auch viel mehr in die AHV einbezahlt haben, bekommen aber auch nur den Maximalbetrag von CHF 2'210.- pro Monat. Da wurde also bereits angesetzt.
@Müller: Die AHV ist eine Versicherung. Würde man den Reichen die Rente verweigern wäre auch die Forderung auf Abschaffung der Beitragszahlungen legitimiert. Das ist eine sehr schlechte populistische Idee, die der AHV am Ende noch Geld kosten würde, Reiche zahlen in jedem Fall mehr als sie rauskriegen, denn es gibt eine Maximalrente und die ist nicht so hoch
Also, wenn die Mutter 75 wird dann wird sie 240'000 Franken aus der AHV bezogen haben. Also schon ein bischen mehr als sie einbezahlt hat, was bei dem Lohn den sie bekam auch in Ordnung ist.
Aber eigentlich vom System her kein Grund sich zu echauffieren!
In Kalifornien ist es ja noch schlimmer: Die Grundstückssteuern, welche nur 2% im Jahr steigen dürfen. Da gibt es Leute, die wohnen in Millionen$ teuren Häusern und zahlen ca. $1'000 im Jahr, während andere das Haus jetzt kaufen bezahlen 10x mehr, da der heutige Verkaufspreis als Schatzungswert gilt. Die Alten profitieren.
In allen anderen Bundesstaaten wird ein System wie in der CH angewandt.
In einem Land wie den USA, wo der Staatshaushalt grösstenteils von den Gliedstaaten und Kommunen bestritten wird, mit den Ausgaben des Bundesstaates zu argumentieren, macht aber - wie im Artikel bei den Bildingsausgaben geschildert - null Sinn! Antworten
@fitze: Das stimmt nicht, der weitaus grösste Teil der Einkommens- wie auch Unternehmungssteuern geht in die Tasche der Bundesregierung, welche den Bundesstaaten Miliarden an Subventionen zahlt z.B. für Strassenbau. Die Bundesstaaten haben z.T. Umsatz- und Grundstücksteuern. Die Einkommenssteuer ist realtiv gering, eine Unternehmung zahlt 34% an den Bund und ca 8-10% an den Staat.
Das ist in der Schweiz nicht anders. Die Generation der 40-70 jährigen sitzt am Drücker, und verteidigt die AHV mit immer neuen Strohfeuern wie der Personenfreizügigkeit. Die Immigranten zahlen den Infrastrukturbedarf den sie verursachen nie und nimmer, sondern die kommenden Generationen. Ihr Lohn kommt jedoch sofort der AHV zugute, ebenso wie die Mieteinnahmen in den Taschen der Hauseigentümer. Antworten
Aber aber, diese Alten doch auch - wollen einfach nicht wegsterben! ;-)
Eine selten skurille Argumentation - ganz offensichtlich aus einer neoliberalen Küche, wo "Sozialkosten" der grosse Feind sind! Also auch z.B. Pensionen, die angeblich ein "Luxus" sind den man sich "nicht mehr leisten kann"!
Antworten
@Bockemüh: Es ging in diesem Artikel nirgends um neoliberale Ansätze, sondern um die ungleiche Verteilung der Steuergelder in einem Staat: mit welchem Recht kann eine Generation zuerst einen hedonistischen Lebensstil frönen und anschliessend, wenn sie nicht mehr arbeiten können, auf Kosten der jungen Generation von denen mehr Steuern verlangen als sie selber je zu zahlen bereit waren.
Sie scheinen sich mit den Problemen ja äusserst differenziert und mit Tiefgang auseinander gesetzt zu haben.......
Hippies waren extrem egoistisch, sie wollten alles für sich, sofort, und ohne Leistung. Toleranz wurde gefordert, aber nicht erwiesen. Verstehe nicht, warum der Journalist meint, Hippie-Sein hätte etwas mit Nächstenliebe zu tun (ja genau, die waren ja auch gegen das Christentum). Antworten
@Haberthür: Auch Love, Peace und Happyness gibts nicht ganz ohne Leistung, gegen ein "hier und jetzt Leben" gibts auch nichts einzuwenden (sonst müsste man ja Leasing u. Hypotheken sofort verbieten), und wenn jemand sich nicht viel aus Konsum und Besitz macht, ist das eigentlich ökologisch sehr vernünftig.
Und zu guter Letzt war ja Jesus so was wie der erste Hippie auf unserem Planeten
Dieser Artikel zeigt die Limiten des Kapitalistischen Systems auf. Anstatt dieses Schlussfolgerung zu ziehen, werden Artikel zur Spaltung der Generationen geschrieben. Bevölkerungsgruppen gegen einander gehetzt. Die Losung muss heissen: Ob Jung oder Alt, Mann oder Frau: Umsturz des Kapitalistischen Systems, für eine neue Gesellschaft! Antworten
@Meier: Nein, eine Gesellschaft in der nicht eine kleine, die wichtigsten Produktionsmittel besitzende Minderheit vorschreibt was, wie, wofür, für wen und wo produziert wird sondern eine Gesellschaft in der für die Bedürfnisse der breitesten Mehrheit (unter Beachtung der natürlichen Umwelt) produziert wird. Im Hinblick der kommenden Energiekrise: Nicht eine Utopie sondern eine NOTWENDIGKEIT!
@ Baumann: Au ja, ich will ein System, in dem niemand mehr arbeiten muss und dafür in Saus und Braus leben kann! Keine Steuern mehr bezahlen muss und trotzdem alles vom Staat finanziert erhält. Und wie eingangs erwähnt: nicht arbeiten, sondern Freizeit. Sorry, aber Sie sind auf der falschen Spur.
Unsere Eltern haben fast nichts einbezahlt und Wir haben Ihnen die AHV ermöglicht, Unseren Jungen haben Wir die Ausbildung bezahlt und Sie finanziel unterstützt.
All die Ausländer die nie KK bezahlt haben profitieren von Unserem Gesundheitswesen, dass wir aufgebaut haben.
Wir waren und sind Sozial.
Die heutige Jugend ist mit vollen Taschen aufgewachsen und jammert. wir arbeiteten 45Std
Antworten
@Senn, Ich wünsche Ihnen dort alles gute. Sie sind sicher freiwillig dort hin.
Bitte kommen Sie aber im Alter nicht in die Schweiz und verlangen AHV oder sonstige Hilfe, oder bezahlen Sie auch hier Beiträge!!!
Und noch einmal, für Uns war es selbstverständlich zu Unseren Eltern zu schauen. Die Alten von Heute schauen selbst zu sich obwohl sie Kinder haben.
Ja sie schauen sogar zu den Grosskindern.
@Meine Kritikier: Ihr lebt in einem der reichsten Länder der Welt, die letzten 50 Jahre kann man in Punkto Wohlstand als das goldene Zeitalter der Menschheit betrachten - und alle sind am jammern. Gratis ausgebildete Aerzte aus D sind nicht gut genug, die Jungen eh alle verwöhnt und faul - zu viel Wohlstand kann auch schädlich sein!
PS Ich lebe in einem Drittweltland, hier sind die Probleme realer
@Senn. Leiser hat schon recht! Für uns war es selbstverständlich für unsere Eltern zu bezahlen. Heute aber werfen uns die Jungen vor, sie müssen für uns aufkommen. Wieviel wir für sie geleistet haben um sie grosszuziehen, müssten sie doch auch anrechnen!
Übrigens, früher funktionierte das Gesundheitswesen auch ohne Ausländer.
@Marcel Senn Wir haben zuwenig Ch-Ärzte weil wir den Numerus Clausus haben. Ob die zugewanderten Ärzte die Aufnahme zum Medizinstudium in der CH überhaupt geschafft hätten habe ich noch nirgends gelesen. Seien sie also etwas zurüchhaltender mit dem - wir müssen froh sein.
@Senn, was sind sie denn für ein aggressiver Zeitgenosse?Kann der Schreiber etwas dafür,dass sie seinen Eintrag nicht kapiert haben? Ist doch kein Grund gleich beleidigend zu werden! Natürlich ist die PK gemeint-auch meine Eltern mit AHV 2'900 Fr,+PK 400 pro Mon.,per Saldo 100-300 Fr zum leben.
Wo zahlt ein Asylant aus dem Maghreb KK?? Der Staat; ja. Die Allgemeinkasse; also wir. Leiser hat recht!
@Leiser: Sie ärmster, was hatten Sie denn für Rabeneltern, fast nix in die AHV einbezahlt, eine Ausbildung bekamen sie auch nicht finanziert von Ihren Eltern.
Soweit mir bekannt ist, gilt die obligatorische KK auch für Ausländer - und ohne ausländische Aezte und Pfleger hätten wir gar kein Gesundheitssystem mehr.
Ein Jungbanker macht locker 55-70Std/Woche und zahlt viel AHV.
Sie sind der Jammeri!
Obschon sowohl Überalterung, als auch die fehlende Lobby für die junge Generation in allen Industriestaaten tatsächlich grosse Probleme sind, ist es in den USA eher ein Problem des polit. Extremismus. Solange die Republikaner nur noch Kriege führen und Banken vergolden und die Demokraten mit aufräumen und sanieren kaum noch nachkommen, bleibt auch kein Geld für Bildung oder Altersvorsorge. Antworten
Das ist ja bei uns auch nicht anders. Die AHV basiert auf dem Schneeballprinzip und soll mit Masseneinwanderung gerettet werden, im BVG werden Milliarden für Renten mit überhöhten Umwandlungssätzen von den Jungen geklaut und das alles unter dem Deckmantel der Besitzstandswahrung. Für die heutigen Rentner ist Solidarität doch nur noch ein Einbahnstrasse: Von den Jungen zu den Alten... Antworten
Sie haben es erfasst, Herr Gallati. Solidarität ist reziprok und angsichts der offenkundigen Finanzierungsprobleme der Altervorsorge, müsste man sich schon überlegen, ob es nicht an der Zeit wäre, dass die Alten Solidarität mit den Jungen bekunden. Leider besteht diese Solidarität nur auf dem Papier und musste über Jahrzehnte gar nie unter Beweis gestellt werden... auf keine der beiden Seiten!
@Baumann: Wieder Ihre Tiraden gegen Altsozis, Alt68er, Grüne - sie plärren da wieder drauflos und merken nicht, dass das Minderheiten sind. Nur simple Menschen sind nicht AUCH kritisch gegen Industrie und Grossproduktion. Sie werfen Leute Egoismus vor-was sind denn Sie-eine altruistische heilige Maria?? Woher haben Sie denn die Wahnvorstellung, dass man nicht mehr produzieren und wirtschaften darf Antworten
Ex-Hippies dürften eine marginale Minderheit sein bei den Alten in USA. Die Hippiezeit war von 1965 bis Ende 70ziger, d.h. die ca 1945-1962 geborenen und davon dürften nicht mehr als 10-15% dem Power Flower gefröhnt haben. Glaub nicht, dass es im mittleren Westen oder im Bible Belt viele Hippies gab. In Kalifornien sicher einige mehr - aber viele beherzigten das Motto "Leb schnell und stirb jung" Antworten
Die AHV wird auch unsere Staatskasse ruinieren. Immer mehr Ältere, viele werden steinalt. Selbst wenn wir unzählige Junge ins Land holen, werden die ja auch wieder älter. Ein klassisches Schneeballsystem. Besser etappenweise allen Bürgern ab 18 eine einmalige Prämie von (+/-) CHF 300'000 auszahlen. Danach zahlen Erwachsene jährlich etwas ein, um allen, die 18 werden, diese Prämie zu finanzieren. Antworten
@Senn: Die Prämie wird zuerst den älteren Jahrgängen ausbezahlt. Finanziert durch das bisherige AHV-Budget. Danach wird etappenweise runter bis zu dem Jahrgang, der 18 wird, ausbezahlt. Das dauert viele Jahre. Schlussendlich haben alle über 18 die Prämie bekommen und finanzieren nun jeweils die Prämie für jene, die 18 werden. Die ü18-Gruppe der Zahler wäre riesig und würde jährlich wachsen.
Man sollte den ab 40 Jährigen eine solche Prämie bezahlen, dafür müssen sie das Land verlassen für immer. So könnte man die alten los werden.
@Suter: Seh ich das richtig? Die Erwachsenen sollen den 18jährigen Geld in Raten überweisen. Mit 18 ist man aber erwachsen - vor dem Gesetz zumindest-Was nun??
Man kann die jährlichen Ratenzahlung aus der linken Hosentasche rausnehmen und in die rechte stopfen...und bei diesem Vorgang muss wird die AHV abgesondert und einbezahlt.dann könnte Ihr System am Ende gar noch funktionieren.Selbstvorsorge
Herr Suter, ist denken wirklich so schwer? Die "Alten" haben den Grundstein gelegt, damit Sie in einer demokratischen und sozialen Schweiz leben können.
Es wäre interessant zu sehen, wie dies in der Schweiz aussieht. Vermutlich zahlen wir auch mehr für AHV und Gesundheitsversorgung der älteren Generation als wir für die Bildung ausgeben. Aber in der Demokratie wird es keinen Wechsel geben, denn wer wird schon gerne auf seine Pfründe verzichten. Antworten
Das ist in der Schweiz ja nicht anders. Spätestens mit 65 gehen alle 20 Jahre in die Ferien auf Kosten der Jungen. PK, AHV, Krankenkasse, überall müssen die Jungen für die Alten bezahlen bzw. es wird noch zunehmen. Gleichzeitig fluchen die Alten über die Junge, die Gesellschaft wird konservativer und der globale Arbeitsmarkt ist einiges härter als es die alte Wohlstandgeneration kennt. Antworten
Da haben sie von unser Sozialsystem nicht viel verstanden
Herr Brunner
Auf Kosten der Jungen? Mein lieber Herr, arbeiten Sie auch mal bis 65 und "verdienen" sich ihre Rente.
Sollen alte Leute bis zum Umfallen arbeiten? Aber nein, dann beschweren sich die Jungen, dass die alten Leute die Jobs besetzen mit 65+...
Am besten gleich Exit kontaktieren wenn wer die Rente erreicht? Wäre das genehm?
MEHR RESPEKT VOR DEM ALTER! (PS: Ich bin auch noch nicht alt!)
"Washington gibt jährlich rund 480 Milliarden Dollar für Medicare aus, die staatliche medizinische Versorgung der Pensionäre, aber nur 68 Milliarden Dollar für die Bildung." Logisch: die Pharmaindustrie und ihre Lobbyisten schaut schon, dass die Mia in ihrer Tasche landen und nicht woanders. Antworten
Ich denke, in der Schweiz sieht es nicht viel besser aus. Viele Ältere geben viel Geld aus für Ferienreisen, Friseur, gediegenem Essen im Restauran, Konzerte etc. viele Familen wissen oft nicht, ob das Geld bis zumEnde des Monats reicht, jede Sonderausgabe,selbstbehalt einer Arztrechnung, Zahnarztrechnung, neue Brillenglässer für die Kinder bringen das Familienbudget durcheinander. Antworten
@S. Leutwyler: Heute bekommen die Jungen auch die Kinder später, meist arbeiten Frau und Mann und deswegen verdienen wir mehr. Aber wir bezahlen auch mehr Steuern, mehr Sozialabgaben, mehr Miete, usw. usf. Mein Vater ist auf jeden Fall auch auf Reisen gegangen, als er jung war...
Das alles war bei uns auch nicht besser,liebe Frau Brunner.Wie ichbei den jungen sehe,leisten die sich aber viel mehr Vergnügen und Ferien mit Flugreisaen etc.als wir das konnten mit 3 Kindern.Fast alles was die Jungen heute schon haben,konnten wir uns erst später leisten.Ich mag es allen gönnen,aber immer das Gejammer über die Alten,die von den Jungen finanziert werdfen müssen regt mich auf!
Und es gibt auch die Grosseltern, die sich um ihre Kinder und Enkel kümmern, wenn sie in Schwierigkeiten sind, auch in der Schweiz gibt es Solidarität.
Ich sehe im Grundsatz keine Unterschiede zur Schweiz. Vielleicht sind die Zahlen ein wenig anders. Den "Alten" scheint das Wohlergehen ihrer Nachfahren egal zu sein. Womöglich wird man im Alter egoistischer; ich weiss es (noch) nicht. Antworten
USA verpulvern jährlich fast 665 Mia für Militärausgaben... Für die Welt u für einfache Bürger v USA wäre besser, wenn USA sämtliche Militärbasen rund um die Welt schliessen u ihre Truppen von allen Ecken der Welt abziehen würden.Da könnte auch das Volk dort auch eine anständige Krankenkasse u Rente aufbauen Antworten
Da die USA nach wie vor keine anständigen Gesundheits- und Sozialversicherungen haben, bleibt der Staat am Ende auf den Kosten sitzen; aufgrund der politischen Blokade können sie auch nicht über Steuererhöhungen gedeckt werden.
Alle hacken immer auf Europa rum, doch mittel- bis langfristig sind die USA deutlich schlechter aufgestellt.
Antworten
Herr Marti, Wie kommen Sie darauf, dass die USA keine brauchbare Gesundheits- und Sozialversicherung haben ? Informieren Sie sich bitte bevor Sie dumme Sachen schreiben
Stimmt , die haben nicht wie griechenland ein deutschland, dass ihnen die sozialausgaben zahlt
Hauptsache, man kann ungestraft auf den Alten und Hippies herumhacken! Wer die ganze Schweinerei mit der Umverteilung des Reichtums von unten nach oben angerichtet hat, ist ja völlig nebensächlich, oder? Früher nannte man das Verteufelung einer Bevölkerungsgruppe, der man die Rolle des Prügelknaben zudachte! Und der Tagi macht fröhlich mit. Niveau, wo bist du geblieben? Antworten
Das Fortsetzen unseres Wirtschaftssystem ist das Übel und der Ruin der Bevölkerung. Ob die heutigen Pensionäre egoistisch sind oder nicht, das ist zu hinterfragen. Wie bereichern sich die Verwalter mit dem Kapital der Altersvorsorge, wie misswirtschaften sie damit? Unser heutiges Wirtschaftssystem bildet eine Zweiklassengesellschaft. Es muss geändert, die Oligarchie verboten werden. Antworten
Entweder man holt jetzt die Generationenkriegskeule hervor, um damit den Sozialabbau zu legitimieren (schon gehabt), oder Generation Woodstock ist tatsächlich so egoistisch, wie ich sie heute im Alltag erlebe. Dass die "Hippiekacke" (Ian Constable) am Dampfen ist, weiss man eigentlich schon lange: Der Generationenvertrag ist ja immer nur für die anderen verbindlich. Antworten
Vielleicht sollte der Tagi nach all diesen Kommentaren einen Artikel ueber die ueberforderte Jugend in der Schweiz schreiben, die alles vom Staat bezahlt haben will, keine Eigenverantwortung kennt und von den Eltern offenbar voellig verhaetschelt worden ist. Zum Kotzen diese unter 40 jaehrigen, die nur neidisch auf die Anderen schauen, aber den eigenen Allerwertesten nicht selbst bewegen koennen. Antworten
herzlichen dank dafür. und vorallem auch dafür, dass wir in einem system aufwachsen dass nicht funktionieren kann. genau diese generation, die jetzt in pension geht, hat alles auf wachstum gesetzt. jedes kind weiss, dass das nicht geht. aber eben, immer schön den besitz verteidigen. zum kotzen diese über 50 jährigen, die welt wird gegen die wand gefahren, und die sind schuld.
@Halder: Ich würde mich da etwas zurückhalten. Die nächste Generation wir härter und länger arbeiten und und wir mit einer deutlich kleineren Pension in die Rente gehen. Es wird keiner Rentnergeneration besser gehen als der, die jetzt in Pension geht
Hauptsache pauschale Verurteilung. Ich bin 36 und habe über die letzen fünf Jahre hinweg gegen 20'000 Franken für meine Weiterbildung selbst bezahlt. In den von mir besuchten Kursen ist kaum einer, welcher diese komplett bezahlt bekommt...
@Halder 0306: wo finden Sie denn die Altersangaben der Schreiber in den Kommentaren?
Ihr Kommentar ist eine Frechheit sondergleiche. Die Weiterbildungen werden von meinen Kollegen zumeist selbst bezahlt. Wenn, dann bezahlt der Betrieb etwas daran, aber sicher nicht der Staat oder so...
Und danke, dass ich ihre AHV zahlen darf und selbst keine mehr erhalten werde... Ich habe gestern übrigens 16 Stunden gearbeitet, nur so zur Info.
Wäre ich Sie, würde ich schleunigst bremsen...
Nun, da die Baby Boomers ins Pensionsalter kommen geht die Diskussion wegen der "ruinösen Alten" los. Die erfrechen sich nun, AHV zu beziehen und erst noch länger zu leben. Dabei ist dies die erste Generation, die in der CH während ihres ganzen Arbeitslebens voll in die AHV eingezahlt hat. Hier zeigen sich die Nachteile des Umlageverfahrens und der immer grösser werdenden Ansprüche ..... Antworten
In dem Artikel geht es um die USA, nicht um die Schweiz. Die Verhältnisse diesbezüglich sind hier doch weit weniger prekär ;)
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