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Mexiko: Granaten gegen Behörden und Sicherheitskräfte

In der Stadt Celaya haben die Behörden vorsorglich Schulen schliessen lassen – nach mehreren Anschlägen, die wohl auf das Konto von Drogenkartellen gehen.

1/21 Alltag im Drogenkrieg in Mexiko:
Soldaten am 23. März nach einem Anschlag in Ciudad Juárez, bei dem vier Menschen starben.
Bild: Reuters

   

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Gebäude der Polizei und der Staatsanwaltschaft wurden zudem zusätzlich gesichert, nachdem in der Nacht zum Freitag Behörden und Sicherheitseinrichtungen in Celaya und in dem Ort Villagrán mit Granaten angegriffen worden waren. Dabei wurde ein Mann verletzt. Die insgesamt fünf Explosionen richteten nach Berichten lokaler Medien vor allem Sachschäden an.

Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Guanajuato vermutet, dass die Attacken eine Reaktion des Drogenkartells «La Familia» auf die Festnahme eines führenden Mitgliedes seien. Die Explosionen seien genau zu dem Zeitpunkt erfolgt, als der Festgenommene ins Gefängnis gebracht worden sei.

Die meisten Morde in Mexiko gehen auf das Konto von Drogenkartellen, mit miteinander konkurrieren. Experten gehen davon aus, dass in diesem Jahr mehr als 7000 Menschen im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität ums Leben kommen, so viele wie nie zuvor. Staatspräsident Felipe Calderón hat im Kampf gegen die kriminellen Organisationen mehr als 30'000 Soldaten eingesetzt. (raa/sda/)

Erstellt: 22.11.2009, 17:07 Uhr

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