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Obama: Bush-Regierungsleute sollen nicht wegen Folter vor Gericht

Aktualisiert am 19.04.2009

US-Präsident Barack Obama will auch die Verantwortlichen der Vorgängerregierung von George W. Bush nicht wegen Folter belangen.

Barack Obama sei der Auffassung, das auch diejenigen, die die inzwischen verbotenen Verhörmethoden ausgearbeitet hätten, nicht vor Gericht gestellt werden sollten, sagte der Stabschef des Weissen Hauses, Rahm Emanuel, am Sonntag dem Fernsehsender ABC. Am Donnerstag hatte Justizminister Eric Holder bereits angekündigt, dass es gegen Mitarbeiter des Geheimdienstes CIA keine Gerichtsverfahren wegen Folter geben wird. Über die Entscheidungsträger der Bush-Regierung wurden keine expliziten Angaben gemacht. Obama hat die euphemistisch als harte Verhörmethoden, darunter das so genannte Waterboarding, bezeichneten Praktiken sofort nach seinem Amtsantritt untersagt. (vin/ap)

Erstellt: 19.04.2009, 21:29 Uhr

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