Ausland

Obama fordert Freiheit für Suu Kyi

Aktualisiert am 27.05.2009

Der amerikanische Präsident verlangt Freiheit für die burmesische Oppositionspolitikerin – und zwar «sofort».

Weltweite Rückendeckung: Demonstranten fordern Freiheit für Aung San Suu Kyi.

Weltweite Rückendeckung: Demonstranten fordern Freiheit für Aung San Suu Kyi. (Bild: Reuters)

Die Militärregierung des asiatischen Landes solle die 63-Jährige sofort und ohne Bedingungen auf freien Fuss setzen. Bei dem Verfahren gegen Suu Kyi handle es sich um einen «Schau-Prozess», schrieb Obama in einer schriftlichen Erklärung am Dienstag. Das Vorgehen gegen die Oppositionsführerin werfe «schweren Zweifel auf den Willen des burmesischen Regimes, ein verantwortliches Mitglied der internationalen Gemeinschaft zu sein».

Die Militärmachthaber werfen Suu Kyi im neuesten Verfahren vor, sie habe die Auflagen ihres Hausarrests verletzt. Kritiker argwöhnen, dass die Behörden die Dissidentin nur deshalb anklagten, um zu verhindern, dass sie vor den versprochenen Wahlen im nächsten Jahr freigekommen könnte.

Suu Kyi lebte in den vergangen zwei Jahrzehnten 13 Jahre unter Hausarrest. Jetzt drohen ihr fünf Jahre Haft. (oku/sda)

Erstellt: 27.05.2009, 09:04 Uhr

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