Ausland

Obamas diskreter Auftritt bei Ground Zero

Aktualisiert am 10.05.2011 4 Kommentare

Nach dem Tod von Osama Bin Laden gedenkt der US-Präsident heute den Opfern von 9/11. Es ist einer seiner bisher wichtigsten TV-Auftritte. baz.ch/Newsnet berichtete live.


(rub)

  • 19.20 Uhr  

    Der US-Präsident zieht sich zurück um unter Ausschluss der Kameras Familienangehörige von 9/11 Opfern zu sprechen.

  • 19.13 Uhr  

    Der frühere US-Präsident George W. Bush hat nach Angaben seiner Frau Laura auf einen gemeinsamen Besuch mit Amtsinhaber Barack Obama am Ground Zero verzichtet, weil er sich konsequent aus der Öffentlichkeit heraushalten will. Der symbolträchtige Aufenthalt in New York sei nach Auffassung ihres Mannes Sache Obamas, sagte Laura Bush. Sie und ihr Mann seien nach der Tötung von Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden stolz auf die US-Streitkräfte und den Geheimdienst. Ein Sprecher Bushs hatte zuvor schon erklärt, der Expräsident wisse die Einladung zu würdigen, habe sich aber entschieden, nach Ende seiner Amtszeit das Rampenlicht zu meiden.

  • 19.06 Uhr  

    US-Kongressabgeordnete, der ehemalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, die amtierende Heimatschutzministerin Janet Napolitano, der Bürgermeister von New York Michael Bloomberg, sein Vorgänger Rudy Giuliani und weitere Politiker sind anwesend und tauschen sich mit dem Präsidenten aus.

  • 19.02 Uhr  

    US-Präsident Barack Obama legt vor dem Baum der Überlebenden bei Ground Zero einen Kranz nieder. Danach drückt er Familienangehörigen der Opfer und Polizisten sein Beileid aus.

  • Vor der Zeremonie  

    US-Präsident Barack Obama ist zu einem symbolträchtigen Aufenthalt in New York eingetroffen: Drei Tage nach der Tötung von Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden ist ein Besuch am Ground Zero geplant. Der Einsatz gegen bin Laden «hat eine Botschaft um die Welt geschickt, aber auch eine Botschaft hier nach Hause», sagte Obama bei einem Treffen mit Feuerwehrleuten.

    Der Präsident besuchte zusammen mit dem früheren New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani zunächst die Feuerwache «Pride of Midtown» in Manhattan, die am 11. September 15 Einsatzkräfte verloren hatte, so viele wie keine andere. Insgesamt verloren 343 Feuerwehrleute und 60 Polizisten ihr Leben, als die Zwillingstürme einstürzten.

    Anschliessend wollte Obama mit Angehörigen der Opfer und mit Ersthelfern sprechen und einen Kranz niederlegen. Eine Rede ist nicht angekündigt. Zum Tod bin Ladens erklärte er: «Wenn wir sagen, dass wir niemals vergessen werden, dann meinen wir das auch so.» Bei seinen Äusserungen vermied es Obama, den Namen des Al-Qaida-Chefs zu nennen.

    Barack Obama steht mit seinem ersten Besuch bei Ground Zero als Präsident der USA ein heikler Balanceakt bevor: Die 2982 Opfer der Anschläge pietätvoll würdigen - vor dem Hintergrund der Tötung des obersten Drahtziehers, aber ohne Triumphgehabe. Und Obama wird auch bemüht sein, nicht den Anschein zu erwecken, der symbolträchtige Auftritt diene vor allem seiner angestrebten Wiederwahl 2012.

Erstellt: 05.05.2011, 16:16 Uhr

4

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

4 Kommentare

Friedrich Lorenz

05.05.2011, 19:23 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Das musste ja noch sein. Die grosse Siegesfeier. Wie im alten Rom. Antworten


Kon Rubic

05.05.2011, 22:10 Uhr
Melden

Er wurde als der grosse Hoffnungsträger gefeiert (=> Friedensnobelpreis!) und nun ist er nichts anderes als ein Auftraggeber für einen Mord, denn er offenbar interessiert mitverfolgt hat. Er hat damit sicher keinen Anschlag verhindert, sondern eher neue provoziert. Antworten



Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre


Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!