Ausland

Rand Paul zieht sich aus US-Wahlkampf zurück

Aktualisiert am 03.02.2016

Nur 4,5 Prozent der Stimmen erhielt der Republikaner bei den Vorwahlen in Iowa. Nun gibt Rand Paul seine Ambitionen auf das US-Präsidentenamt auf.

Galt als Aussenseiter bei den Republikanern: Senator Rand Paul in Iowa. (1. Februar 2016)

Galt als Aussenseiter bei den Republikanern: Senator Rand Paul in Iowa. (1. Februar 2016)
Bild: Pete Marovich/AFP

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Nach der ersten Vorwahl in Iowa lichtet sich das Feld der republikanischen Präsidentschaftsanwärter weiter. Auch Senator Rand Paul sei aus dem Rennen ausgestiegen, sagte seine Sprecherin der Nachrichtenagentur AP. Nach seinem schlechten Abschneiden in Iowa hatte am Montagabend bereits Mike Huckabee seinen Wahlkampf beendet.

Paul, ein Vertreter der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung, hatte gegen das Politik-Establishment in Washington gewettert und dafür geworben, dass sich die Amerikaner ihr Land von den Eliten zurückholen. Eine ähnliche Botschaft brachte letztlich allerdings Donald Trump wirkungsvoller an die Wähler.

Ausstieg folgt nach 5. Platz in Iowa

«Es war eine unglaubliche Ehre, einen prinzipientreuen Wahlkampf für das Weisse Haus zu führen. Heute höre ich dort auf, wo ich angefangen habe: beim Kampf für die Sache der Freiheit», erklärte Paul. Der 52-jährige Senator aus Kentucky war am Dienstag beim Wahlauftakt im US-Bundesstaat Iowa mit 4,5 Prozent nur auf dem fünften Platz gelandet. Ihm war es nicht gelungen, im monatelangen Wahlkampf oder auch in den TV-Debatten landesweit ausreichend Unterstützung zu finden.

Der Sohn des ehemaligen Abgeordneten Ron Paul wurde wie so viele andere Tea-Party-Politiker 2010 in den Senat gewählt. Immer wieder war er seitdem auch mit der republikanischen Parteiführung aneinandergeraten.

Damit bleiben bei den Republikanern noch acht Männer und eine Frau im Rennen: Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio, Ben Carson, Jeb Bush, John Kasich, Chris Christie, Rick Santorum und Carly Fiorina. Auf den Wahlzetteln steht auch noch Jim Gilmore, der aber überhaupt keine Rolle spielt. (dia/sda)

Erstellt: 03.02.2016, 15:29 Uhr

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