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Rekord: Obama gibt 128 Milliarden Dollar für das Militär aus

US-Präsident Barack Obama hat den grössten Verteidigungshaushalt der Geschichte der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Doch bereits werden weitere Milliarden benötigt.

Friedensnobelpreisträger und Kriegspräsident: Barack Obama besucht Truppen in Kuwait (Juli 2008).

Friedensnobelpreisträger und Kriegspräsident: Barack Obama besucht Truppen in Kuwait (Juli 2008). (Bild: Keystone)

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Obamas gegen Schweinegrippe geimpft

Die amerikanische Präsidentenfamilie ist jetzt komplett gegen Schweinegrippe geimpft: Barack Obama hat sich nach Angaben des Weissen Hauses gestern und seine Frau Michelle bereits ein paar Tage vorher die Spritze geben lassen. Die Töchter Malia und Sasha wurden bereits im Oktober geimpft, als der Impfstoff verfügbar wurde.

Obama selbst sagte am Montag, er und seine Frau hätten «gerade die Spritze bekommen». Er hat die US-Bevölkerung aufgerufen, sich gegen das Virus H1N1 impfen zu lassen. Er wolle mit seiner Familie auch ein Beispiel geben, dass er die Impfung für sicher halte: «Ich denke, die Leute werden verstehen, dass wenn die wichtigsten Menschen in meinem Leben, meine beiden Töchter, es bereits bekommen haben, sie ihre Kinder auch impfen lassen können.» Die beiden acht und elf Jahre alten Mädchen seien wohlauf und hätten in diesem Winter noch keine Erkältung gehabt.

Erst am Samstag hatte der Senat Grünes Licht für den Etat über 636 Milliarden Dollar gegeben. Der Haushalt sieht Ausgaben von rund 128 Milliarden Dollar für die Kriege im Irak und in Afghanistan vor. Zudem beinhaltet er eine Anhebung des Soldes von Militärangehörigen über 3,4 Prozent.

Teil des Gesetzespakets ist auch eine Verlängerung der Hilfen für Langzeitarbeitslose um zwei Monate. Die Wirtschaftskrise hat die US- Arbeitslosigkeit auf zehn Prozent hochschnellen lasen.

Die US-Regierung hat bereits signalisiert, dass sie schätzungsweise weitere 30 Milliarden Dollar an Militärausgaben benötigen werde, nachdem Obama kürzlich die Entsendung von 30'000 zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan beschlossen hat. Diese Summe wird nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg vermutlich im Frühjahr im Kongress nachträglich beantragt. (bru/sda/)

Erstellt: 21.12.2009, 23:38 Uhr

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30 Kommentare

Georg Stamm

22.12.2009, 17:12 Uhr
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Da ist nichts von "Change" gegenüber der Aera des Vorgängers zu spüren. Die Sachzwänge holen Präsident Obama ein. Es ist bedeutend einfacher, von change zu reden als ihn zu verwirklichen. Eine Binsenwahrheit für jeden Realisten. Antworten


oliver keller

22.12.2009, 13:56 Uhr
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Obama hat ein schweres Erbe angetreten. Dies soll ein Mahnmal sein für alle, die immer denken, sie wählen 'richtig' und ihre Partei sei ja eine ganz besonders tüchtige. Der Freidensnobelpreis wurde Obama als Motivation verliehen, den Frieden zu forcieren. Da die Taliban aber auf dem Vormarsch sind, ist es taktisch richtig, sie in die Defensive zu drängen, um eine einfachere Friedensbasis zu finden Antworten


Alois Leimgruber

22.12.2009, 13:01 Uhr
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Ein bankrottes Land finanziert Kriege auf Kredit,ich frage mich wie lange das gut geht ? Den Friedensnobelpreis muss Obama sofort zurückgeben ! Antworten


Boris Radtke

22.12.2009, 12:37 Uhr
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@Frau Luzia Keller: Sie haben recht mit Ihrer Aeusserung. Auch diese Initiative in der CH ist in einem kleineren Ausmass so etwa dasselbe wie die Rüstungs-Ausgaben-Sicherung der USA. Ich habe gegen diese Exporte gestimmt, aber wir sehen, auch hier läuft einiges nicht so, wie es sollte. Statt Waffen sollten wir Solar-Kraft und Oeffentl. Verkehr pushen, das wäre eine vernünftigere Variante. Antworten


Luzia Keller

22.12.2009, 11:50 Uhr
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Barack Obama hat nicht diesen Spielraum sprich Senatsstimmen, die es ihm erlauben, wie ein Diktator zu agieren. Leider hat er noch Altlasten einer 8-jährigen lausigen Bushregierung abzutragen. Bevor wir aber seine Kriegskasse verbal angreifen, dürften wir vor der eigenen Türe wischen. Oder wer hat bei der Waffenexport-Initiative ja gestimmt?! Antworten


bruno v. nünlist

22.12.2009, 11:46 Uhr
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Obamas bekommen die wahre Macht zu spüren: Die wahre Macht in den USA liegt schon lange nicht mehr beim Präsidenten, sondern bei Drahtziehern wie Rockefeller u.s.w. Selbst der Friedensnobelpreisträger Obama muss sich dieser Macht beugen und sich denen fügen, die mit dem Krieg viel, sehr viel Geld verdienen wollen! Der Hoffnungsträger der ganzen friedliebenden Welt, Obama, wird sehr schnell altern! Antworten


ruth leemann

22.12.2009, 11:14 Uhr
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Ein Friedensnobelpreis sollte nur jenen Personen zugesprochen werden, die auch wirklich etwas für den Frieden gemacht haben - Vorschusslorbeeren sind falsch am Platz. Diese Milliarden könnten auf eine friedlichere Art umgesetzt werden, um das Leid der Menschen auf dieser Welt zu verringern. Antworten


Dieter Kaiser

22.12.2009, 09:20 Uhr
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Die Verleihung des Friedensnobelpreises war wirklich völlig daneben. Realistisch betrachtet muss aber gesagt werden, dass Obama auch nur mit Wasser kochen kann. Und sein Vorgänger war nicht so schlecht, wie er meistens dargestellt wird. Antworten


Franz Steiner

22.12.2009, 07:04 Uhr
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Der "Messias" Obama, kürzlich mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, setzt seine Wahlkampfversprechen rigoros um. Und die Linke, die ihm im Vorfeld seiner Präsidentschaft so freudig zugejubelt hat, bleibt stumm wie ein Fisch. Wirklich erstaunlich. Antworten


Elsa Lüthi

22.12.2009, 01:38 Uhr
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In welcher Beziehung soll Obama besser als Bush sein? Obama hat bis heute immer nur grosse Reden gehalten. Antworten


ivo leutenegger

22.12.2009, 01:25 Uhr
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einfach nur irr. Antworten


james lehm

22.12.2009, 00:59 Uhr
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Bisher habe ich wenig gehört in Bezug auf Neurungen seitens der USA. Krieg... Krieg... Krieg Antworten


Manfred Kuhn

22.12.2009, 00:56 Uhr
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Wo sind jetzt all diejenigen Stimmen hier in der Schweiz, die bei Obama's Wahl so laut jubelten? So ein Kriegs-Budget hatte nicht einmal Bush Jr. Antworten


Maria Halder

22.12.2009, 00:19 Uhr
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Die Kriegsmaschine ist der einzige Zweig, in dem die USA noch top ist. Logisch werden wir dann auch noch Iran angreifen muessen. Allerdings ist die Sowjetunion gerade an den Ruestungsausgaben bakrott gegangen. Die USA kommt als naechstes dran. Denn faktisch bankrott sind sie ohne China jetzt schon. Antworten


ruschka Renz

22.12.2009, 00:18 Uhr
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Dafür bekommt man ja auch einen Friedens- Nobellpreis... Plauderi oder Schönschwätzer...weiter so. Antworten


Sabrina Meier

22.12.2009, 00:03 Uhr
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Ob der Präsident weiss, schwarz oder gemischt ist, Fakt ist: es ändert sich nichts. Es wird sogar noch schlimmer unter Obama: Im Umweltschutz geschieht dank der USA weiterhin nichts, der Rüstungswahnsinn der USA noch erhöht, die Menschenrechte sind nach wie vor kein Thema... Antworten


Rudolf Gähler

21.12.2009, 23:59 Uhr
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Und ausgerechnet diesem Mann, der soeben das grösste je dagewesene Rüstungs-Budget der US Geschichte bewilligt hat, wurde kürzlich der Friedensnobelpreis verliehen! Wie peinlich... Antworten


Thomas Schwarz

21.12.2009, 23:14 Uhr
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Wie war das nochmals mit dem Friedensnobelpreis? Antworten


Sven Halter

21.12.2009, 23:04 Uhr
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Wenn das so ist, dann kann man nächstes Jahr den Friedens Nobelpreis an die Taliban verleihen! Antworten


rolf zürcher

21.12.2009, 22:24 Uhr
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ein bankrottes land verarscht seine bürger.. Antworten


Hans Graber

21.12.2009, 22:15 Uhr
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Schon absurd, dass dieser Mann den Friedensnobelpreis bekommen hat. Wie soll man das begreifen? Antworten


Andreas Zumbach

21.12.2009, 22:06 Uhr
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Obama als Friedensnobelpreisträger - ein einziger Witz! Antworten


Cordula Bieri

21.12.2009, 22:04 Uhr
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Isn't it great? Milliarden für Krieg, aber kein Geld, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und betroffene Menschen von dessen Folgen zu bewahren. Eine seltsame Definition von Sicherheit... Antworten


Remo Gysin

21.12.2009, 22:02 Uhr
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Das Geld fürs Militär ist der Preis dafür, dass Obama seine Gesundheitsreform auch mit teilweiser Hilfe seiner politischen Gegner im Parlament durchbringen "durfte"! Und diese Gegner sind Lobbyisten der Rüstungsindustrie! Die Auszählung der Stimmen brachte das an den Tag. So einfach ist die Rechnung. Auf gut deutsch sagt man dem Kuhhandel. Antworten


Rahel selb

21.12.2009, 22:00 Uhr
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Es ist gefährlich, wenn es sehr viele Berufsoldaten gibt, die nichts anderes können als Krieg führen. Diese Menschen sollten konstruktivere Ausbildungen machen. Amerika sollte dringend in Bildung investieren. Es ist nicht wirklich eine elegante Lösung, diejenigen ohne berufliche Perspektive in den Krieg zu senden (war aber immer schon so)...heikle Sache....auch wenn diese zurück sind in den USA Antworten


walter beck

21.12.2009, 21:59 Uhr
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Das hat ja man kommen sehen.Nur die Blauäugigen Bewundern noch an das Lächeln der Familie Obama.Das Beweist doch dass der Kongress nicht au Obama gewartet hat. Walter Beck Antworten


Hansruedi Meier

21.12.2009, 21:54 Uhr
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Wo liegt das Problem? Das Geld kommt von Heli-Ben frisch ab Presse für (Friedens)-Imperator Obama. Wie damals im alten Rom. Good-bye USA - geht nicht mehr lang... Antworten


Boris Scavezzon

21.12.2009, 21:51 Uhr
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Endlich weiss ich was das "change" bedeutet! Der korrekte Spruch hätte aber "more" lauten sollen, so gut ist mein Englisch. Die amerikanischen Soldaten werden gut versorgt, wenn für 30'000 zusätzliche Soldaten nochmals 30 Milliarden Dollar benötigt werden! Zum Glück habe ich nicht so teure Hobbys - sonst müsste ich auch noch die amerikanische ZB anpumpen, aber bitte in CHF auszahlen! Antworten


Jonas Brunner

21.12.2009, 21:47 Uhr
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Leider richtig Herr Radtke. Wie schon so oft in den letzten Jahren, bzw. Jahrzehnten, fast schon Jahrhundert, wird jeweils in wirtschaftlichen Krisenzeiten die Kriegsmaschinerie angeworfen. Wer profitiert? Vor Allem die Besitzer der Rüstungsindustrie. Kurzfristig auch die bisherigen und neuen "Angestellten" in diesem Bereich. Aber ist das die Zukunft? Wo sind Ihre Versprechen Herr Obama? Antworten


Boris Radtke

21.12.2009, 21:15 Uhr
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Es ist ganz offensichtlich, wer hier profitiert: Die Rüstungs-Industrie, sonst niemand. Es kann den USA nicht am Frieden in Irak oder Afghanistan gehen. Im Gegenteil, es geht daraum, den Krieg anzuheizen und Steuergelder zu verbraten. Fazit: Um künstlich eine Wirtschaft am laufen zu halten, die sonst relativ unproduktiv ist.Anstatt den Wohlstand in den USA voranzutreiben, wird Krieg gespielt. Antworten



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