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Rekord: Obama gibt 128 Milliarden Dollar für das Militär aus
Aktualisiert am 21.12.2009 30 Kommentare
Friedensnobelpreisträger und Kriegspräsident: Barack Obama besucht Truppen in Kuwait (Juli 2008). (Bild: Keystone)
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Obamas gegen Schweinegrippe geimpft
Die amerikanische Präsidentenfamilie ist jetzt komplett gegen Schweinegrippe geimpft: Barack Obama hat sich nach Angaben des Weissen Hauses gestern und seine Frau Michelle bereits ein paar Tage vorher die Spritze geben lassen. Die Töchter Malia und Sasha wurden bereits im Oktober geimpft, als der Impfstoff verfügbar wurde.
Obama selbst sagte am Montag, er und seine Frau hätten «gerade die Spritze bekommen». Er hat die US-Bevölkerung aufgerufen, sich gegen das Virus H1N1 impfen zu lassen. Er wolle mit seiner Familie auch ein Beispiel geben, dass er die Impfung für sicher halte: «Ich denke, die Leute werden verstehen, dass wenn die wichtigsten Menschen in meinem Leben, meine beiden Töchter, es bereits bekommen haben, sie ihre Kinder auch impfen lassen können.» Die beiden acht und elf Jahre alten Mädchen seien wohlauf und hätten in diesem Winter noch keine Erkältung gehabt.
Erst am Samstag hatte der Senat Grünes Licht für den Etat über 636 Milliarden Dollar gegeben. Der Haushalt sieht Ausgaben von rund 128 Milliarden Dollar für die Kriege im Irak und in Afghanistan vor. Zudem beinhaltet er eine Anhebung des Soldes von Militärangehörigen über 3,4 Prozent.
Teil des Gesetzespakets ist auch eine Verlängerung der Hilfen für Langzeitarbeitslose um zwei Monate. Die Wirtschaftskrise hat die US- Arbeitslosigkeit auf zehn Prozent hochschnellen lasen.
Die US-Regierung hat bereits signalisiert, dass sie schätzungsweise weitere 30 Milliarden Dollar an Militärausgaben benötigen werde, nachdem Obama kürzlich die Entsendung von 30'000 zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan beschlossen hat. Diese Summe wird nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg vermutlich im Frühjahr im Kongress nachträglich beantragt. (bru/sda/)
Erstellt: 21.12.2009, 23:38 Uhr
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30 Kommentare
Obama hat ein schweres Erbe angetreten. Dies soll ein Mahnmal sein für alle, die immer denken, sie wählen 'richtig' und ihre Partei sei ja eine ganz besonders tüchtige. Der Freidensnobelpreis wurde Obama als Motivation verliehen, den Frieden zu forcieren. Da die Taliban aber auf dem Vormarsch sind, ist es taktisch richtig, sie in die Defensive zu drängen, um eine einfachere Friedensbasis zu finden Antworten
@Frau Luzia Keller: Sie haben recht mit Ihrer Aeusserung. Auch diese Initiative in der CH ist in einem kleineren Ausmass so etwa dasselbe wie die Rüstungs-Ausgaben-Sicherung der USA. Ich habe gegen diese Exporte gestimmt, aber wir sehen, auch hier läuft einiges nicht so, wie es sollte. Statt Waffen sollten wir Solar-Kraft und Oeffentl. Verkehr pushen, das wäre eine vernünftigere Variante. Antworten
Barack Obama hat nicht diesen Spielraum sprich Senatsstimmen, die es ihm erlauben, wie ein Diktator zu agieren. Leider hat er noch Altlasten einer 8-jährigen lausigen Bushregierung abzutragen. Bevor wir aber seine Kriegskasse verbal angreifen, dürften wir vor der eigenen Türe wischen. Oder wer hat bei der Waffenexport-Initiative ja gestimmt?! Antworten
Obamas bekommen die wahre Macht zu spüren: Die wahre Macht in den USA liegt schon lange nicht mehr beim Präsidenten, sondern bei Drahtziehern wie Rockefeller u.s.w. Selbst der Friedensnobelpreisträger Obama muss sich dieser Macht beugen und sich denen fügen, die mit dem Krieg viel, sehr viel Geld verdienen wollen! Der Hoffnungsträger der ganzen friedliebenden Welt, Obama, wird sehr schnell altern! Antworten
Ein Friedensnobelpreis sollte nur jenen Personen zugesprochen werden, die auch wirklich etwas für den Frieden gemacht haben - Vorschusslorbeeren sind falsch am Platz. Diese Milliarden könnten auf eine friedlichere Art umgesetzt werden, um das Leid der Menschen auf dieser Welt zu verringern. Antworten
Der "Messias" Obama, kürzlich mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, setzt seine Wahlkampfversprechen rigoros um. Und die Linke, die ihm im Vorfeld seiner Präsidentschaft so freudig zugejubelt hat, bleibt stumm wie ein Fisch. Wirklich erstaunlich. Antworten
Die Kriegsmaschine ist der einzige Zweig, in dem die USA noch top ist. Logisch werden wir dann auch noch Iran angreifen muessen. Allerdings ist die Sowjetunion gerade an den Ruestungsausgaben bakrott gegangen. Die USA kommt als naechstes dran. Denn faktisch bankrott sind sie ohne China jetzt schon. Antworten
Ob der Präsident weiss, schwarz oder gemischt ist, Fakt ist: es ändert sich nichts. Es wird sogar noch schlimmer unter Obama: Im Umweltschutz geschieht dank der USA weiterhin nichts, der Rüstungswahnsinn der USA noch erhöht, die Menschenrechte sind nach wie vor kein Thema... Antworten
Das Geld fürs Militär ist der Preis dafür, dass Obama seine Gesundheitsreform auch mit teilweiser Hilfe seiner politischen Gegner im Parlament durchbringen "durfte"! Und diese Gegner sind Lobbyisten der Rüstungsindustrie! Die Auszählung der Stimmen brachte das an den Tag. So einfach ist die Rechnung. Auf gut deutsch sagt man dem Kuhhandel. Antworten
Es ist gefährlich, wenn es sehr viele Berufsoldaten gibt, die nichts anderes können als Krieg führen. Diese Menschen sollten konstruktivere Ausbildungen machen. Amerika sollte dringend in Bildung investieren. Es ist nicht wirklich eine elegante Lösung, diejenigen ohne berufliche Perspektive in den Krieg zu senden (war aber immer schon so)...heikle Sache....auch wenn diese zurück sind in den USA Antworten
Endlich weiss ich was das "change" bedeutet! Der korrekte Spruch hätte aber "more" lauten sollen, so gut ist mein Englisch. Die amerikanischen Soldaten werden gut versorgt, wenn für 30'000 zusätzliche Soldaten nochmals 30 Milliarden Dollar benötigt werden! Zum Glück habe ich nicht so teure Hobbys - sonst müsste ich auch noch die amerikanische ZB anpumpen, aber bitte in CHF auszahlen! Antworten
Leider richtig Herr Radtke. Wie schon so oft in den letzten Jahren, bzw. Jahrzehnten, fast schon Jahrhundert, wird jeweils in wirtschaftlichen Krisenzeiten die Kriegsmaschinerie angeworfen. Wer profitiert? Vor Allem die Besitzer der Rüstungsindustrie. Kurzfristig auch die bisherigen und neuen "Angestellten" in diesem Bereich. Aber ist das die Zukunft? Wo sind Ihre Versprechen Herr Obama? Antworten
Es ist ganz offensichtlich, wer hier profitiert: Die Rüstungs-Industrie, sonst niemand. Es kann den USA nicht am Frieden in Irak oder Afghanistan gehen. Im Gegenteil, es geht daraum, den Krieg anzuheizen und Steuergelder zu verbraten. Fazit: Um künstlich eine Wirtschaft am laufen zu halten, die sonst relativ unproduktiv ist.Anstatt den Wohlstand in den USA voranzutreiben, wird Krieg gespielt. Antworten



Georg Stamm
Da ist nichts von "Change" gegenüber der Aera des Vorgängers zu spüren. Die Sachzwänge holen Präsident Obama ein. Es ist bedeutend einfacher, von change zu reden als ihn zu verwirklichen. Eine Binsenwahrheit für jeden Realisten. Antworten