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Sandy stoppt auch Flüge aus der Schweiz
Von Olivia Raths. Aktualisiert am 30.10.2012 18 Kommentare
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Die Bevölkerung an der Ostküste der USA rüstet sich unter Hochdruck für den Sturm. Der nationale und internationale Flugverkehr in diese Region ist betroffen. So auch derjenige der Swiss. Dies sind heute Montag laut Mediensprecherin Sonja Ptassek sämtliche Flüge aus der Schweiz nach New York (JFK und Newark) und Boston (Details siehe Bildstrecke). Wie es morgen Dienstag weitergeht, sei noch nicht entschieden.
Swiss-Passagiere mit Flügen an die Ostküste der USA können kostenlos umbuchen. Dies betrifft diejenigen, die ein Swiss-Ticket nach oder von Boston, New York JFK und New York Newark haben mit Reisedatum zwischen dem 28. Oktober und 2. November 2012. Das Buchungsdatum muss am oder vor dem 28. Oktober liegen und das neue Reisedatum spätestens am 2. November.
Flugalternativen in die betroffene Region gibt es derzeit nicht, denn auch die amerikanischen Airlines haben ihre Flüge dorthin annulliert: Heute Montag führt United Airlines keine Flüge ab Zürich und Genf nach Newark und Washington durch. Ab Zürich annullierte American Airlines den Flug von Zürich nach New York (JFK) und US Airways denjenigen nach Philadelphia. Laut dem Reisebranchen-Fachmagazin «Travel Inside» bieten auch die amerikanischen Airlines allen Kunden mit Flügen ins Krisengebiet bis Mittwoch, 31. Oktober, kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten an.
Viele Anrufe beim Swiss-Kundendienst
Die Swiss-Sprecherin rät den Passagieren, deren Flug annulliert wurde, nicht zum Flughafen zu gehen und stattdessen die Airline zu kontaktieren. Dasselbe empfiehlt Jasmin Bodmer, Sprecherin des Flughafens Zürich. «Reisende setzen sich am besten mit der Fluggesellschaft in Verbindung für eine allfällige Umbuchung.» Der Status aller An- und Abflüge ist auch auf www.flughafen-zuerich.ch unter «Ankunft & Abflug» zu finden.
Anfragen von betroffenen Kunden gab es denn auch viele, wie Swiss-Sprecherin Ptassek bestätigt. «Am Sonntag hatten wir wegen Sandy ein sehr hohes Anrufvolumen im Service-Center für die USA.» Auch in Europa habe es ein hohes Volumen an Anrufen gegeben – aber nicht nur wegen des Hurrikans, sondern auch wegen der wetterbedingten Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Laut «Travel Inside» dürften allein die Verkehrsausfälle wegen Sandy Millionenverluste verursachen – von direkten sturmbedingten Schäden ganz abgesehen. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 29.10.2012, 13:44 Uhr
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18 Kommentare
Bereits jetzt gibt es mehr Artikel über den Hurrikan Sandy und die USA - obwohl er noch gar nicht in den Staaten angekommen ist, als über die Karibik, wo er alleine in Kuba über 4000 Häuser und div. Infrastruktur zerstörte. Von den Toten mal ganz abgesehen. Antworten
Mahler, es ist scheinbar die Kombination des Durchmessers (Fläche Deutschlands), Druckunterschied, Regenmenge und Vollmond (Flut), die gefährlich ist. Wird da Meerwasser in die Flüsse und Buchten hochgespült, kann es grosse Überschwemmungen mit anschliessenden Sogwirkungen haben. Ist also nicht einfach ein kleiner Herbststurm. Alles Gute den Betroffenen. Antworten


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