Ausland

USA dulden keinen russischen Einfluss auf Georgien

Aktualisiert am 22.07.2009

US-Vizepräsident Joe Biden hat Russland das Recht einer Einflussnahme auf frühere Sowjetrepubliken grundsätzlich abgesprochen.

Kein Staat dürfe die Entscheidungen eines anderen torpedieren, sagte US-Vizepräsident Joe Biden am Mittwoch auf dem Weg von der Ukraine nach Georgien. In Kiew hatte er zuvor die Unterstützung der USA für eine unabhängige Ukraine bekräftigt. «Wir erkennen keinerlei Einflusssphären an», betonte er mit Blick auf Moskau. Eine ähnliche Garantie wollte Biden auch der Regierung von Präsident Michail Saakaschwili in Tiflis überbringen.

Vor Bidens Ankunft in der georgischen Hauptstadt versammelten sich dort zahlreiche Demonstranten. Die georgische Opposition hat Saakaschwili wiederholt zum Rücktritt aufgerufen. Die Lage in Georgien ist sowohl innen- als auch aussenpolitisch gespannt seit den Kriegen in den abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien im August vergangenen Jahres. (vin/ap)

Erstellt: 22.07.2009, 16:07 Uhr

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