Ausland
Vereitelte Attentate und durchkreuzte Anschlagspläne
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Er wollte an Weihnachten 2009 ein Passagierflugzeug in die Luft jagen: Farouk Abdulmutallab. (Bild: Keystone )
Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sind in den USA mehrere Attentate vereitelt oder Anschlagspläne bereits im Vorfeld durchkreuzt worden.
- Am 25. Dezember 2009 wird der 23-jährige Nigerianer Farouk Abdulmutallab in einem Flugzeug mit 290 Menschen an Bord von Passagieren überwältigt, als er im Landeanflug auf Detroit versucht, einen Sprengsatz zu zünden. Er muss sich in den USA unter anderem wegen versuchten Mordes und versuchten Gebrauchs einer Massenvernichtungswaffe verantworten.
- Am 19. September 2009 werden drei afghanischstämmige Bürger in den USA wegen eines geplanten Terroranschlags auf die New Yorker U-Bahn festgenommen. Einer der Einwanderer gibt Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Qaida zu.
- Wenige Tage zuvor wird der albanischstämmige Schwede Oussama Kassir zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er mit Komplizen versucht haben soll, ein Al-Kaida-Ausbildungslager im US-Bundesstaat Oregon zu errichten.
- Am 27. Juli 2009 geben die US-Behörden die Festnahme einer Gruppe im US-Bundesstaat North Carolina bekannt, die Attentate in den USA und in Israel vorbereitet haben soll.
- Im August 2006 wird ein Komplott vereitelt, das die Explosion mehrerer Linienflüge zwischen Grossbritannien und den USA über dem Atlantik zum Ziel hatte.
- Im Juni 2004 wird der somalische Einwanderer Nourredine Abdih wegen Anschlagsplänen im US-Bundesstaat Ohio angeklagt. Er soll mit einem Komplizen geplant haben, in der Region Columbus ein Einkaufszentrum in die Luft zu sprengen.
- 2003 wird der US-Fernfahrer Lyman Faris festgenommen, weil er die Zerstörung der Brooklyn Bridge in New York geplant haben soll.
- Mitte 2002 und Mitte 2003 werden zwei verschiedene Vorhaben vereitelt, mit umgeleiteten Flugzeugen mehrere Ziele an der West- und anschliessend der Ostküste der USA ins Visier zu nehmen.
- Im Mai 2002 wird der US-Bürger José Padilla verhaftet, der unter anderem ein Attentat mit einer radioaktiv verseuchten Bombe geplant haben soll. 2007 wird er wegen der Unterstützung von Terroristen schuldig gesprochen und Anfang 2008 zu 17 Jahren Haft verurteilt.
- Im Dezember 2001 wird der britische «Schuh-Bomber» Richard Reid festgenommen, der kurz vor Weihnachten auf einem Flug nach Miami versucht hatte, in seinen Schuhen versteckten Sprengstoff zu zünden. (vin/sda/)
Erstellt: 02.05.2010, 21:19 Uhr
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