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Wie Obama das mächtigste Büro der Welt umgestaltet hat

Neue Fotos vom Oval Office im Weissen Hause zeigen, wie Barack Obama das Arbeitszimmer des US-Präsidenten seit seiner Machtübernahme eingerichtet hat. Sogar an Besuch von Kindern hat er gedacht.

1/8 Schaltzentrale der Macht
Barack Obama hat dem Büro des US-Präsidenten seinen eigenen Stempel aufgedrückt.
Bild: Keystone

   

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Das Büro des US-Präsidenten.



Abmessung

Das Oval Office misst 10,9 Meter in der Längs- sowie 8,8 Meter in der Querachse und weist eine Deckenhöhe von 5,6 Meter auf. Der Ausblick nach Süden wird durch drei grosse Fenster hinter dem Präsidentenschreibtisch ermöglicht. An der Nordseite des Raums befindet sich ein Kamin.

Die östliche Tür des Oval Office führt in den Rosengarten des Weissen Hauses. Hinter der westlichen Tür liegen die private Küche und das Arbeitszimmer des Präsidenten. Nach Nordwesten kann man das Oval Office in Richtung Hauptflur des Westflügels verlassen. Im Nordosten schliesst sich das persönliche Sekretariat des Präsidenten an.

(Quelle: Wikipedia)

George W. Bush hatte das Oval Office noch mit chinesischer Kunst geschmückt. Doch diese Dekoration musste nun Metallgegenständen und Indianer-Töpferei weichen. Eine Büste von Martin Luther King Jr. darf natürlich auch nicht fehlen. Und auf einem Regal ist ein gerahmtes Programm vom Marsch nach Washington von 1963 zu sehen. Jede noch so kleine Einrichtung hat eine symbolische Bedeutung.

Auf dem Schreibtisch von Barack Obama steht beispielsweise ein hölzerner Stifthalter, den er von Gordon Brown geschenkt erhielt. Der Stifthalter wurde aus dem Holz der historischen HMS Gannet geschnitzt. Ein Schiff, welches zu seiner Zeit Sklavenschmuggler jagte.

Auf dem Kaffeetisch in der Mitte des Raums stehen eine Schüssel mit Äpfeln und eine Schüssel mit M&Ms – für die ganz kleinen Besucher. Die Atmosphäre im Oval Office ist nun weniger formell als zu Zeiten von Bush.

Tisch mit Familienfotos

Die Inneneinrichtung des Oval Office wechselt mit jeder neuen Regierung; Teppich, Vorhänge, Gemälde und Möbel werden ausgetauscht. Barack Obama hat sich aber mit der Umgestaltung Zeit gelassen. Eine komplett neue Einrichtung hätte nur schlecht zur hoffnungslosen wirtschaftlichen Lange anfangs 2009 gepasst. Doch jetzt, nach einem Jahr im Amt, reflektiert das Büro immer mehr den Geschmack des ersten schwarzen Präsidenten der USA.

«Dieses Büro erinnert einen daran, was auf dem Spiel steht, wie viele Hoffnungen und Träume auf dem beruhen, was im Weissen Haus vorgeht», sagte Obama in einem Interview mit Talk-Königin Oprah Winfrey von Mitte Dezember.

Ein kleiner Tisch hinter dem Arbeitspult des Präsidenten ist überfüllt mit Familienfotos, die Obama nach eigenen Worten daran erinnern «warum ich tue, was ich tue.» (bru)

Erstellt: 06.01.2010, 15:25 Uhr

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2 Kommentare

Patrick Tigri

15.01.2010, 10:10 Uhr
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Stef, besser? Nee, einfach anders. Der Mann *hat* Stil, ohne Zweifel. Und wenn ihm "Südstaatenkrempel" gefällt? Und dass er der Welt mehr helfen kann und tut, als George W., das wird von Tag zu Tag deutlicher. Er ist kein Wischiwaschityp und er verfolgt keine hidden agenda, wie man bei den meisten bisherigen Präsidenten immer den Eindruck hatte. Er ist kein Gott, er macht Fehler, sicher Antworten


Stef Baumann

07.01.2010, 03:44 Uhr
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Wow! Die Obama's können einfach alles besser. Sogar Stil haben sie. Im Ernst. Was ich sehe, ist stockkonservativer Südstaatenkrempel. Obama hin Bush her, das Oval-Office schaut doch seit Jahrzehnten etwa gleich aus. Aber wenn der Herr Obama etwas anfasst sind gleich alle total begeistert - in Europa zumindest ... Antworten



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