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Ölpest erreicht die Küste von Texas
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Damit sind nun alle amerikanischen Bundesstaaten am Golf von Mexiko unmittelbar von der Umweltkatastrophe betroffen. Wie ein Behördenvertreter am Montag sagte, stammt mindestens in einem Fall das Öl nachweislich aus dem offenen Bohrloch der untergegangenen Plattform Deepwater Horizon. Untersuchungen hätten ergeben, dass es sich um Öl aus dem Leck der untergegangenen Plattform Deepwater Horizon handelt. Die Klumpen sind nahe der Küstenstadt Galveston an Land gespült worden. Eine zweite Ansammlung wurde rund 2 Kilometer vor der Küste entdeckt. Der Bürgermeister des Ortes hofft, dass es sich um ein einmaliges Ereignis gehandelt hat. Denn eine grössere Verschmutzung wäre katastrophal für die Tourismusindustrie der Region. «Bevor wir uns ärgern, müssen wir erst die weiteren Resultate abwarten», so Joe Jaworski.
«Es war nur eine Frage der Zeit, dass ein Teil des Öls seinen Weg nach Texas findet», sagte Hans Graber, Meeresphysiker an der Universität von Miami. Verglichen mit dem Ausmass der Ölverschmutzung an den Küsten von Louisiana, Mississippi, Alabama oder Florida ist die Menge der in Texas angespülten Teerklumpen bislang äusserst gering: Auf der Halbinsel Bolivar nordöstlich von Galveston wurden am Wochenende etwa 20 Liter entdeckt, wie Marcus Woodring von der US-Küstenwache mitteilte. Es sei durchaus möglich, dass Schiffe und nicht natürliche Strömungen das Öl von der Unglücksstelle nach Texas transportiert hätten, sagte er. (mt/dapd)
Erstellt: 06.07.2010, 06:29 Uhr
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