Nicht nur in den USA

Befahl Putin Hacker-Angriffe weltweit?

Nach Einschätzung der US-Geheimdienste hat es in mehreren Dutzend Ländern russische Cyber-Attacken gegeben.

Haben sich heute nicht mehr viel zu sagen: Putin und Obama am 28. September 2015 in New York.

Haben sich heute nicht mehr viel zu sagen: Putin und Obama am 28. September 2015 in New York. Bild: Sergei Guneyev/Keystone

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US-Geheimdienstchef James Clapper sagte am Dienstag vor dem Geheimdienstausschuss des Senats, in mindestens «ein paar Dutzend» Ländern habe es russische Versuche gegeben, Einfluss auf Wahlen zu nehmen. Nähere Angaben machte er nicht.

Die US-Regierung beschuldigt Russland, versucht zu haben, auch den zurückliegenden US-Wahlkampf zugunsten des Republikaners Donald Trump zu beeinflussen. Während des Wahlkampfs waren zahlreiche interne Informationen der Demokraten durch Hackerangriffe bekanntgeworden.

Geschäftsmann Trump als einfacher Partner

Der Chef der Bundespolizei FBI, James Comey, betonte vor dem Ausschuss, man habe keine Hinweise darauf gefunden, dass Hacker auch die Wahlkampagne des künftigen Präsidenten Trump oder seiner Republikanischen Partei erfolgreich angegriffen hätten.

Nach Clappers Einschätzung ist die russische Regierung zu der Einschätzung gelangt, dass mit Trump «einfacher Geschäfte zu machen sind», weil Trump ein Geschäftsmann sei. (jdr/sda)

Erstellt: 10.01.2017, 22:24 Uhr

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