Ahmadinejad macht einen Rückzieher

Aktualisiert am 07.02.2010

Endlich, dachten viele Beobachter, als der iranische Präsident die Uran-Anreicherung ins Ausland zu vergeben versprach. Daraus wird aber nun nichts.

Führt den Westen an der Nase herum: Irans Präsident Mahomud Ahmadinejad.

Führt den Westen an der Nase herum: Irans Präsident Mahomud Ahmadinejad.
Bild: Keystone

Der iranische Präsident Mahomud Ahmadinejad hat entschieden, dass sein Land niedrig angereichertes Uran selber auf 20 Prozent bringt. Das teilte Ahmadinejad am Sonntag in einer Ansprache mit, die vom Staatsfernsehen live übertragen wurde. Er habe Ali-Akbar Salehi, den Direktor der iranischen Atomenergie-Organisation, angewiesen, mit der Produktion zu beginnen, sagte Ahmadinejad.

Noch vor wenigen Tagen hatte der iranische Staatschef angedeutet, im Atomstreit einzulenken und einen Vertrag zum Uran-Austausch mit den Nuklearmächten abzuschliessen.

In Frankreich und Russland

Der Westen drängt den Iran seit Monaten, einem Vorschlag zur Urananreicherung in Frankreich und Russland anzunehmen. Demnach sollte niedrig angereichertes Uran (3,5 Prozent) aus dem Iran im Ausland auf 20 Prozent gebracht werden, um dann als Brennstoff für einen Forschungsreaktor in Teheran genutzt zu werden.

Die internationale Gemeinschaft verdächtigt den Iran, heimlich am Bau der Atombombe zu arbeiten. Die Führung in Teheran hat das stets zurückgewiesen. (cpm/sda)

Erstellt: 07.02.2010, 09:26 Uhr

Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Ausland

Telefonbuch

Marktplatz

bluebanana.ch

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Grillsaison
homegate Besser grillieren mit unseren Experten-Tipps Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate