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Anschlag auf Militärflughafen von Kabul
Grosse Rauchbildung: Vor dem Eingang zum Militärstützpunkt des Flughafens von Kabul hat sich am Dienstagmorgen ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. (Bild: Reuters)
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(Quelle: Reuters)
Sechs weitere Zivilpersonen sowie vier ausländische Soldaten wurden verletzt. Nach Armeeangaben wurden drei US-Soldaten sowie ein belgischer Soldat der internationalen Schutztruppe (Isaf) verletzt. Der ISAF-Oberst Koziel Bart sagte der Nachrichtenagentur AFP, alle Tore des östlich von Kabul gelegenen Militärstützpunkts seien geschlossen und sämtliche Flüge eingestellt worden.
Ein Augenzeuge sagte, er habe drei Geländewagen auf den ISAF- Flughafen zufahren sehen. Als sie sich den Betonblöcken vor der Einfahrt näherten, habe es eine gewaltige Explosion gegeben. Seiner Meinung nach sei die Bombe im dritten Fahrzeug hochgegangen, fügte der Ladeninhaber Jan Agha hinzu.
Starke Rauchbildung
Wie ein AFP-Fotograf berichtete, stand das Fahrzeug nach der Explosion in Flammen. Auf Fernsehbildern waren schwarze Rauchschwaden über dem Militärflughafen zu sehen.
Am 15. August, wenige Tage vor der afghanischen Präsidentenwahl, waren bei einem Anschlag auf das Nato-Hauptquartier in Kabul sieben afghanische Zivilisten getötet worden. Mehr als 90 weitere Menschen wurden verletzt, unter ihnen auch fünf Nato-Soldaten. (mbr/sda)
Erstellt: 08.09.2009, 10:31 Uhr
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