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Ban Ki-moon rechnet mit weiteren Atomkatastrophen

Aktualisiert am 21.04.2011 30 Kommentare

Ban Ki-moon mahnte, dass die Welt sich auf weitere Atomkatastrophen einstellen muss. Für den UNO-Generalsekretär ist die Atomenergie eine «relativ saubere und logische Wahl».

«Die bedauernswerte Wahrheit ist, dass wir wahrscheinlich weitere Katastrophen erleben werden»: Ban Ki-moon.

«Die bedauernswerte Wahrheit ist, dass wir wahrscheinlich weitere Katastrophen erleben werden»: Ban Ki-moon.
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Die atomare Katastrophe in Japan

Die atomare Katastrophe in Japan
Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschliessenden Tsunami kämpfte Japan gegen den Super-GAU.

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Die Welt muss sich auf weitere Atomkatastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima einstellen, hat UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon gestern gemahnt. Diese düstere Wahrheit verlange weitere Verbesserungen bei der internationalen Zusammenarbeit, sagte Ban in Kiew anlässlich einer Konferenz zum bevorstehenden 25. Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl.

Die stärkere Nutzung der Kernenergie ist nach Bans Darstellung unausweichlich. Atomenergie «ist eine relativ saubere und logische Wahl in einer Ära zunehmender Rohstoffknappheit», sagte Ban. «Die bedauernswerte Wahrheit ist, dass wir wahrscheinlich weitere Katastrophen erleben werden.»

Atomenergiebehörde soll gestärkt werden

Während eines kurzen Besuchs am rund 100 Kilometer nördlich von Kiew gelegenen Unglücksreaktor stellte Ban eine Strategie zur weltweiten Verbesserung der Sicherheit der Kernenergie vor. Demnach soll die internationale Atomenergiebehörde IAEA gestärkt werden und dem Zusammenhang von Naturkatastrophen und der Sicherheit von Atomanlagen mehr Beachtung geschenkt werden.

Auch der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA besuchte den Unglücksort. Yukiya Amano sagte am Mittwoch vor Ort, dass die Atomkraft auch angesichts der anhaltenden Atomkrise in Japan weiter eine Rolle bei der Energiegewinnung spielen werde. Die Weltgemeinschaft müsse jedoch zum Äussersten gehen, um die Sicherheit der Atomkraft zu gewährleisten.

Amano und Ban wurden von dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch begleitet. Das Unglück am 26. April 1986 war der bisher schwerste Atomunfall der Geschichte. Die japanischen Behörden stuften die aktuelle Krise um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima jüngst in dieselbe Kategorie ein.

(mrs/dapd)

Erstellt: 21.04.2011, 10:11 Uhr

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30 Kommentare

Samuel Bendicht

21.04.2011, 10:32 Uhr
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Solche atomgetriebenen Untergangspropheten, die lächelnd tausende von Toten in Kauf nehmen, nur damit ihre geldgierigen Amigos weiter ihre asozialen Profite machen können, müssen weltweit von ihren Posten vertrieben werden! Antworten


Heiner Christen

21.04.2011, 10:57 Uhr
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In Zeiten der Rohstoffknappheit wäre es ein Gebot der Vernunft, auf Rohstoffe zu setzen, welche im Überfluss vorhanden sind. Auf den knappen Rohstoff Uran zu setzen ist dumm und fahrlässig. Diese Aussage nach Fukushima (und eigentlich bereits früher) zu machen, eine Schweinerei und nur zynisch! Es wird Zeit, die Atomlobby, giergetriebene Politiker und Funktionäre abzuwählen. Auch bei uns! Antworten



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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.