«Bin Laden ist eine Art Ikone»
Der meistgesuchte Terrorist der Welt: Osama bin Laden. (Bild: Keystone)
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Einen endgültigen Sieg über al-Qaida hält der Oberbefehlshaber der Nato-Soldaten in Afghanistan, Stanley McChrystal, erst nach der Ergreifung oder dem Tod des Extremisten-Chefs Osama bin Laden für möglich.
Allein die Existenz Bin Ladens fache den Extremismus weltweit an, sagte McChrystal am Dienstag vor einem Ausschuss des US-Senats. «Ich glaube, dass er zum jetzigen Zeitpunkt eine Art Ikone ist; sein Überleben stärkt al-Qaida als Franchise-Organisation rund um die Welt.»
Im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan
US-Verteidigungsminister Robert Gates hatte am Wochenende eingeräumt, dass den USA seit Jahren keine verwertbaren Erkenntnisse über den Aufenthaltsort Bin Ladens vorlägen.
Der Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, James Jones, erklärte, bin Laden halte sich vermutlich in der Region Nord Waziristen auf, «manchmal auf der afghanischen und manchmal auf der pakistanischen Seite der Grenze». (oku/sda)
Erstellt: 09.12.2009, 15:16 Uhr
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