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Darum reiste Kim Jong-il nach China

Aktualisiert am 30.08.2010 2 Kommentare

China hat den Besuch des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il bestätigt. Und nun wird auch der Grund der Reise klar: Eine «baldige Wiederaufnahme» der Atomwaffen-Gespräche ist in Reichweite.

1/3 Innige Umarmung: Kim Jong-il wird von Chinas Präsident Hu Jintao herzlich empfangen.
Bild: Keystone

   

Kim Jong-il in China: Nordkorea zu Wiederaufnahme von Atomgesprächen bereit. (Video: Reuters )

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Kim Jong-il habe dem chinesischen Präsident Hu Jintao bei einem Treffen mitgeteilt, er hoffe auf eine «baldige Wiederaufnahme» der Verhandlungen über sein Atomwaffenprogramm. Damit sollten die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel verringert werden, sagte Kim, der heute nach Nordkorea zurückkehrte.

Chinas Präsident würdigte bei dem Treffen «positive Bemühungen» Nordkoreas, um die Situation auf der koreanischen Halbinsel und das internationale Umfeld zu verbessern. Er appellierte an «alle betroffenen Parteien», die gegenwärtigen Spannungen zu reduzieren. Sie sollten aktiv auf Frieden und Stabilität und eine koreanische Halbinsel ohne Atomwaffen hinarbeiten, sagte Hu Jintao.

China bemüht sich sehr

Seit der Erklärung des Weltsicherheitsrates über den Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffes «Cheonan» im März habe es «neue Entwicklungen» gegeben, sagte Chinas Präsident, ohne konkreter zu werden.

Der UNO-Sicherheitsrat hatte die Versenkung im Juli verurteilt, ohne aber Nordkorea direkt dafür verantwortlich zu machen. 46 Seeleute waren ums Leben gekommen. Die USA und Südkorea sehen ein nordkoreanisches Torpedo als Ursache. Pyongyang bestreitet jedoch jede Verwicklung.

Als Vermittler bemüht sich China seit Monaten um eine Wiederaufnahme der 2009 von Nordkorea einseitig abgesprochenen Sechser-Gespräche. Den anderen Teilnehmern, darunter die USA, Japan, Südkorea und Russland, hatte China vorgeschlagen, zunächst bilaterale Gespräche mit Nordkorea aufzunehmen.

In der nächsten Stufe könnten die Sechser-Gespräche informell und am Ende wieder formell aufgenommen werden. Vorher erwarten die USA und Südkorea allerdings ein Entgegenkommen im Streit um den Untergang der Korvette. (bru/sda)

Erstellt: 30.08.2010, 15:41 Uhr

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2 Kommentare

Daniel Ulrich

30.08.2010, 19:18 Uhr
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Ohhh, China der Friedensstifter.... die Koreanische KP kann sich nur dank der chinesischen KP halten und das Atomwaffenprogramm aufbauen. Die gross angelegten Kriegsspiele der "Volksbefreiungsarmee" als Reaktion zu den Südkoreanischen und US Manövern sprechen eine andere Sprache. Antworten


Hans Iseli

30.08.2010, 21:01 Uhr
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Das Schweigen der Kommentatoren an dieser Stelle spricht Bände: was dieser Irre rauslässt, wird bestenfalls ignoriert. Antworten



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