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Experten wagen Prognose zu Obamas Afghanistan-Entscheidung
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Das erklärte sein Sprecher Robert Gibbs. Dabei wolle der Präsident nicht nur erklären, wie zusätzliche Soldaten ins Land kommen sollten, sondern auch verdeutlichen, «was die Strategie ist, sie wieder herauszubekommen», sagte Gibbs am Montagabend (Ortszeit).
Obama hatte am Montag nochmals seinen Kreis aus ranghohen aussenpolitischen und militärischen Beratern zu Afghanistan versammelt, den sogenannten Kriegsrat. Es war bereits das zehnte Treffen dieser Art seit August. Der Befehlshaber der US- und Nato-Truppen in Afghanistan, General Stanley McChrystal, hat sich in einer Lagebeurteilung für die Entsendung weiterer 40'000 Soldaten ausgesprochen, um eine Niederlage im Kampf gegen die Taliban zu verhindern.
Experten rechnen damit, dass Obama die Entsendung von 32'000 bis 35'000 zusätzlichen Soldaten ankündigen wird. Die Entscheidung hat sich nach Angaben aus Regierungskreisen lange hinausgezögert, weil Obama gleichzeitig zur Truppenaufstockung eine Exit-Strategie vorstellen will, also einen mittelfristigen Plan zur Übergabe der Verantwortung für die Sicherheit an die afghanischen Streitkräfte und die Polizei, gefolgt von einem graduellen Rückzug der ausländischen Truppen. (sam/ap)
Erstellt: 24.11.2009, 16:15 Uhr



