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Gefechte in Kabul beendet

Aktualisiert am 14.09.2011 21 Kommentare

Nach 20 Stunden ist ein Angriff von radikal-islamischen Kämpfern auf das Diplomatenviertel in der afghanischen Hauptstadt niedergeschlagen worden. Laut der Regierung wurden alle Angreifer getötet.

1/11 Am Tag danach: Afghanische Polizisten bewachen das Viertel in Kabul, das am Tag zuvor beschossen wurde. (14. September 2011)
Bild: Keystone

   

Die Kämpfe sind beendet: Afghanische Sicherheitskräfte haben alle Angreifer getötet. (Video: Reuters) (Video: Reuters )

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Während von oben Hubschrauber letzte Salven feuerten, spürte die afghanische Polizei heute Morgen die verbliebenen Angreifer auf. Diese hatten von einem im Bau befindlichen Hochhaus aus die US-Botschaft und das Nato-Hauptquartier angegriffen.

«Der Terroranschlag in Kabul ist vorbei», erklärte das Innenministerium. Die Lage in Kabul habe sich normalisiert, und alle Bürger könnten ohne Angst ihrem täglichen Leben nachgehen. Bei dem Angriff, der am Dienstag begann, kamen sieben Afghanen ums Leben: vier Polizisten und drei Zivilipersonen. Mitarbeiter der Nato oder der US-Botschaft waren nicht unter den Opfern.

Sechs Angreifer haben sich verschanzt

Zwei oder drei Angreifer, die über Nacht in dem elfstöckigen Gebäude ausgeharrt hätten, seien bei dem Militäreinsatz am Morgen getötet worden, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt hätten sich sechs Angreifer in dem halbfertigen Gebäude an einem wichtigen Verkehrskreisel in Kabul verschanzt. Zunächst waren die Behörden von nur vier Angreifern ausgegangen.

Mindestens ein Polizist kam am Dienstag bei einem Selbstmordanschlag im Westen der Stadt ums Leben. Die Selbstmordattentäter hatten mehrere Stadtteile ins Visier genommen. Es war das erste Mal, dass Extremisten koordinierte Anschläge auf diesem Niveau in mehreren Vierteln der afghanischen Hauptstadt ausübten. Das legte die Vermutung nahe, dass die Aufständischen Hilfe von Sympathisanten bei den afghanischen Streitkräften hatten.

Die Taliban bekannten sich zu der Tat. Doch der Vize-Polizeichef von Kabul ging davon aus, dass das Haqqani-Netzwerk dahinter steckte. (wid/sda)

Erstellt: 14.09.2011, 10:27 Uhr

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21 Kommentare

Andres Müller

13.09.2011, 12:36 Uhr
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Soviel nun zum Vorschlag "Legalisierung" der Taliban aus Richtung der irren Bush -Denkfabrik "Council of Foreign Relations", siehe auch Bericht: «Ein Deal müsste die Taliban legalisieren». Die Scherben die Bush zerbrochen hat lassen sich nicht mehr "kostengünstig" aufsammeln und schon gar nicht lässt sich DER Taliban (Frauenlos) zum ferngesteuerten Sharia"Rohstoffpartner" der USA manipulieren. Antworten


Hans Hartmann

13.09.2011, 14:28 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Es gibt nur eins: Abziehen und die Hilfen stoppen. Antworten



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