Kabinettsitzung am Mount Everest

Der Klimawandel hat massive Auswirkungen auf die Himalaya-Region. Mit einer besonderen Aktion will nun die Regierung von Nepal darauf aufmerksam machen.

PR-Aktion für den Himalaya: Mount Everest.

PR-Aktion für den Himalaya: Mount Everest. (Bild: Keystone)

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Das Kabinett von Nepal will im November eine Sitzung in einem Basislager am Mount Everest abhalten, um auf den Rückgang der Gletscher im Himalaya aufmerksam zu machen. Dies kündigte Forstminister Deepak Bohora am Montag in Kathmandu an. Die Sitzung werde im Laufe des Monats in einem Camp am höchsten Berg der Welt in 5360 Metern Höhe stattfinden. Die Regierung der Malediven hatte Mitte Oktober eine Kabinettssitzung unter Wasser abgehalten, um auf das bedrohliche Ansteigen der Meeresspiegel hinzuweisen.

«Wir wollen die Aufmerksamkeit der Welt vor dem Klimagipfel in Kopenhagen darauf lenken, dass der Himalaya vor den Auswirkungen des Klimawandels gerettet werden muss», sagte Bohora. Zugleich könnten sich die Minister aus Anlass der Kabinettssitzung ein klares Bild von den Veränderungen in der Bergwelt machen. Der Klimawandel bedeute für die Himalaya-Region ein rasches Anwachsen der Gletscherseen, zunehmende Monsun-Regen und häufigere Waldbrände.

Bergsteiger aus aller Welt wollen in Kopenhagen auf die Folgen des Klimawandels im Gebirge aufmerksam machen. Das kündigte der nepalesische Sherpa Appa an, der 19 Mal den Mount Everest bestiegen hat. (vin/sda/ap)

Erstellt: 02.11.2009, 14:10 Uhr


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