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Kim Jong-ils Mission in China
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Kim Jong-il hat nach Angaben aus Seoul offenbar seinen Besuch in China fortgesetzt und ist nicht wie zunächst vermutet nach Pyongyang zurückgekehrt. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Sonntag unter Berufung auf einen Vertreter der Stadt Yanji im Nordosten Chinas meldete, bereitete sich die dortige Lokalregierung auf den Besuch eines «besonderen Gastes» vor. Es sei «sehr wahrscheinlich», dass es sich dabei um Kim handle, sagte der Vertreter, der anonym bleiben wollte, Yonhap. Yanji liegt nahe der Grenze zu Nordkorea.
Kims gepanzerter Spezialzug hatte am späten Samstagabend die Stadt Changchun im Nordosten des Landes verlassen, was zunächst als Zeichen für seine Rückkehr nach Nordkorea gedeutet worden war. Yonhap zufolge könnte der nordkoreanische Machthaber nun im Rahmen seines Besuchs in dem Bezirk Yanbian, in dem Yanji liegt, auch den Städten Tumen und Hunchun eine Visite abstatten.
Treffen mit Hu Jintao
Kim soll am Donnerstag in China eingetroffen sein, die Reise steht wie gewöhnlich unter strengster Geheimhaltung. Pyongyang gibt häufig erst dann Informationen über Kims Reisen heraus, wenn sie abgeschlossen sind. Der Besuch in China wurde als Versuch Kims gewertet, in seinem verbündeten Nachbarland für Unterstützung für seinen Kim Jong Un als Nachfolger zu werben. Südkoreanischen Medienberichten zufolge soll der 68-jährige Kim auch Chinas Präsident Hu Jintao getroffen haben. (jak/sda)
Erstellt: 29.08.2010, 11:46 Uhr
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