Ausland
Libyen verhaftete 50 Angestellte Schweizer Firmen
Dossiers
Affäre Schweiz-Libyen
- Libyen möchte wieder mit der Schweiz geschäften
- Schweiz soll zehn Millionen Dollar für Unfall von Hannibal-Flüchtling zahlen
Stichworte
Libyen hat weit mehr Beschäftigte schweizerischer Unternehmen festgehalten als bislang bekannt war. Neben Max Göldi und Rachid Hamdani, der vor kurzem freigelassen wurde, sind gemäss Télévision Suisse Romande ab Juli 2008 mindestens 50 Beschäftigte vorübergehend angehalten und zum Teil länger inhaftiert worden.
Ein bulgarischer Ingenieur habe drei Monate in einem Gefängnis in der Hauptstadt Tripolis verbringen müssen. Inzwischen seien alle Festgehaltenen bis auf Göldi wieder in Freiheit. Amnesty International liegen Hinweise auf solche Fälle vor, wie Sprecher Daniel Graf gegenüber dem TA sagte. Beim Gros der Angestellten handelt es sich laut dem Westschweizer Fernsehen um Indonesier, Filippinos und Europäer, die zum Teil schon lange in Libyen lebten. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 12.03.2010, 08:30 Uhr



