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Madagaskar: Sturm fordert 14 Todesopfer

Drei Tage lang hat der Tropensturm Hubert in Madagaskar gewütet. Die Folgen sind verheerend.

14 Tote, mehr als 27'000 Obdachlose und tausende von beschädigten Häusern hinterliess der Sturm, der bis Freitag die Tropeninsel vor Afrikas Ostküste heimsuchte. Zwei Menschen gelten nach Behördenangaben vom Samstag noch als vermisst. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, rückten Sicherheitskräfte aus, um Betroffene in Sicherheit zu bringen.

Der Katastrophenschutz kündigte Lebensmittelhilfen für die sechs am schwersten betroffenen Bezirke an. Dazu gehört nach Angaben des nationalen Fernsehsenders die Region um die Kleinstadt Mananjary an der Südostküste. Ein Viertel der Stadt stehe unter Wasser, berichtet das nationale Katastrophenschutzbüro BNGRC.

In Madagaskar wüten um diese Jahreszeit häufig schwere Stürme. Im vergangenen Jahr kamen dabei insgesamt 24 Menschen ums Leben, im Januar und Februar 2008 waren beim Durchzug der Zyklone «Fame» und «Ivan» mindestens 97 Menschen getötet worden. Die Sturmsaison endet in der Regel im April. (raa/sda/)

Erstellt: 13.03.2010, 18:16 Uhr

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