Ausland

Obama lockt Nordkorea mit Wirtschaftshilfe und Anerkennung

Aktualisiert am 19.11.2009

US-Präsident Barack Obama hat Nordkorea wirtschaftliche Hilfe und internationale Anerkennung als Belohnung für einen Verzicht auf Atomwaffen in Aussicht gestellt.

Barack Obama spricht auf der Osan Airbase ausserhalb von Seoul vor US-Soldaten.

Barack Obama spricht auf der Osan Airbase ausserhalb von Seoul vor US-Soldaten. (Bild: Keystone)

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Die Führung in Pyongyang müsse aufhören, immer neue Provokationen zu lancieren, nur um sich anschliessend wieder einmal zu Gesprächen bereitzuerklären und dann weitere Zugeständnisse zu verlangen, sagte er am Donnerstag in Seoul.

Gemeinsam mit seinem südkoreanischen Kollegen Lee Myung-bak wolle er dieses Verhaltensmuster durchbrechen, erklärte Obama nach einem Treffen der beiden Politiker zum Abschluss seiner einwöchigen Asienreise.

Obama kündigte an, Anfang Dezember erstmals einen Gesandten zu Gesprächen nach Nordkorea zu schicken, um das Land zur Wiederaufnahme der seit fast einem Jahr unterbrochenen Sechs-Parteien-Gespräche über sein Atomprogramm zu (etr/sda)

Erstellt: 19.11.2009, 15:04 Uhr

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