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Iranische Polizei vertreibt Moussavi von Nedas Grab
Aktualisiert am 30.07.2009 3 Kommentare
Bekanntes Bild im Iran: Prügelnde Polizisten. (Bild: Keystone)
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Oppositionsführer Mir Hussein Moussavi wurde von den Sicherheitskräften gezwungen, den Friedhof im Süden der Hauptstadt Teheran zu verlassen. Das berichteten Augenzeugen. Zudem wurden mehrere Teilnehmer der Zeremonie festgenommen.
Moussavi und der Oppositionspolitiker Mehdi Karubi wollten die Gräber der Demonstranten besuchen, die bei den Protesten gegen den Ausgang der Präsidentenwahl vom 12. Juni getötet wurden. Vor Beginn der Veranstaltung am Donnerstag war die Polizei mit Knüppeln gegen rund 500 Menschen vorgegangen, die sich an dem Friedhof versammelt hatten.
Wieder in sein Auto geführt
Wie Augenzeugen berichteten, gelang es Moussavi, aus seinem Auto auszusteigen und bis zu dem Grab der Studentin Neda Agha-Soltan zu gehen, die bei den Protesten gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Mahmoud Ahmadinejad erschossen wurde.
Nach wenigen Augenblicken wurde Moussavi von Polizisten umstellt und wieder in sein Auto geführt. Nachdem die Sicherheitskräfte Demonstranten vertrieben hatte, die den Wagen umringten, fuhr der Oppositionspolitiker davon. (sam/sda/)
Erstellt: 30.07.2009, 16:17 Uhr
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3 Kommentare
Einfach nur traurig, was da im Iran geschieht. Schade dass unsere Bundesräte Calmy-Rey und Merz wirtschaftlichen Vorteilen mehr Gewicht schenken als dem Einsatz für die Förderung von Demokratie und Menschenrechten. Wer mit einem solchen Regime Geschäfte macht, trägt eine Mitverantwortung am Leid, dass dieses den Frauen und der Zivilbevölkerung im allgemeinen beifügt! Antworten
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Gerhard Keller
Es ist mehr politischer Sprengstoff in diesem Land als wir nur ahnen können. Eine Revolution ist durchaus möglich da keine basisdemokratischen Prozesse zugelassen werden. Der Iran ist nicht nur was sein Atomprogramm angeht ein Zünglein an einer sehr instabilen regionalen Waage. Antworten