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«Prostituierte»: Iranische Medien beleidigen Bruni

Iranische Medien haben die französische Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy scharf kritisiert und sie als «unmoralisch» bezeichnet. Grund: Bruni hatte sich gegen die Steinigung einer Iranerin ausgesprochen.

Carla Bruni-Sarkozy zusammen mit ihrem Ehemann in London am 18.Juni 2010.

Carla Bruni-Sarkozy zusammen mit ihrem Ehemann in London am 18.Juni 2010.
Bild: Keystone

Die regierungsnahe iranische Website www.inn.ir nennt Carla Bruni «unmoralisch». Sie kommentiert damit einen Zeitungsartikel der ultrakonservativen Zeitung «Kayhan», die Bruni am Samstag eine «Prostituierte» genannt hatte. «Die Vorgeschichte zeigt klar, warum diese unmoralische Frau eine wegen Ehebruchs verurteilte Frau unterstützt», hiess es auf der Website.

Die Frau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy hatte sich vergangene Woche in einem offenen Brief für die zum Tode verurteilte Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani stark gemacht. «Frankreich wird Sie nicht aufgeben», schrieb das ehemalige Model. Neben Bruni-Sarkozy hatten sich zahlreiche Prominente und Politiker auf die Seite der 43-Jährigen gestellt. Die iranische Führung hatte die Vollstreckung des Todesurteils im Juli vorerst ausgesetzt. (bru/AFP/)

Erstellt: 30.08.2010, 16:55 Uhr

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11 Kommentare

Georg Wächter

06.09.2010, 22:15 Uhr
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@Peter Stoll, wir müssen uns nichts gefallen lassen, sondern Iraner. Diese müssen ihr System selbst ändern. @Hans Iseli hat die Sache begriffen. Ich frage mich, ob nicht alles ein Schwindel ist, um den Iran in Verruf zu bringen. Ähnlicherweise bezichtigte man den Irak mit der Baby-Brutkastenlüge und dem Besitz von Massenvernichtungswaffen. Alles ein Flop. Die Geheimdienste sind überall aktiv. Antworten


Pierre Nussbaumer

31.08.2010, 15:25 Uhr
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Die Muslime wollen uns zurück ins Mittelalter zwingen, anderseits stellt man fest, das die Muslime in Europa ihre Heuchlerischen Zenarien abspielen. Ich bin ein gläubiger Muslim " geniesse alles gute in der EU, aber sagt es ja niemandem, "Scharia" Wenn wir an unser Mittelalter zurück denken ???? Mensch bleibt Mensch Basta. Antworten


Adrian Schaller

31.08.2010, 08:05 Uhr
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@Huber: Schon mal von Propaganda der französischen Medien gehört? Schöne PR-Aktion des Palace! Es ist schon erstaunlich wie in der letzten Zeit die Meldungen über iranische Geschehnisse in der westlichen Medien-Welt breitgetreten werden! Bloss um das Bild noch mehr zu destabilisieren aber in Anbetracht dessen, dass wir kurz vor dem Einmarsch stehen scheint dies woll gewollt zu sein. Antworten


Markus Karrer

31.08.2010, 00:30 Uhr
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Welch ein haltloses und verkommenes Bild stellen viele Mitglieder unserer sogenannten Elite dar. Der Islam hält uns den Spiegel vor die Nase - und das sollte eine Warnung sein! Die moralische Haltlosigkeit des Westens führt zu dessen Niedergang, das Wertevakuum aber wird aufgefüllt werden. Antworten


Erich Heinz

30.08.2010, 23:51 Uhr
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Die Tragik aller Religionen ist, dass sie mehr über Beziehungen, Erotik und Sexpraktiken „sprechen“, als im Rotlicht-Milieu. Sie sollen das Seelenheil fördern, und nicht die Freude verbieten. Antworten


marvin heider

30.08.2010, 23:02 Uhr
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Die islamische Zeitrechnung ist mehr als 600 Jahre zurück, ein Vergleich mit Europa im Mittelalter drängt sich also auf. Also, was erwarten wir von einer Gesellschaft, die irgendwo im 15. Jahrhundert vor sich hin dümpelt? Antworten


Hans Iseli

30.08.2010, 20:57 Uhr
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Schon wieder alles Rassisten und Rechtsextreme! Lassen wir doch diesem armen Land seine wertvolle Kultur! Ja, mehr noch: respektieren wir sie! Wir sind doch alle multikulti und möchten unseren herrlichen Rassismusartikel überall angewendet sehen! Also kein Diffamieren Anderer wegen ihrer Kultur- oder Religionszugehörigkeit! Antworten


Thomas Pfann

30.08.2010, 20:31 Uhr
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Sarkozy hat Gaddafi empfangen, ihm wird auch jede künftige iranische Delegation willkommen sein. Beim gemeinsamen Abendessen wird die "Prostituierte" am Tisch sitzen. Aber: Was geht uns denn jede x-beliebige Webseite aus dem Iran an? Antworten


Stephan Huber

30.08.2010, 17:43 Uhr
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Carla Bruni wird generell unterschätzt. Eine kürzlich ausgestrahlte Reportage hat gezeigt, dass diese Frau sehr viel mehr auf dem Kasten hat, als einfach nur einfach ein Model zu sein, das Präsidentengattin geworden ist. Im Uebrigen sollten die iranischen Mullahs mal versuchen, sich den Moralspiegel selbst vorzuhalten, ohne dass dieser gleich zerbricht... Antworten


Peter Stoll

30.08.2010, 17:40 Uhr
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Was sich diese Steinzeitmenschen so alles Anmassen. Wie lange müssen wir uns das noch gefallen lassen? Antworten


Abdel Thuma

30.08.2010, 17:21 Uhr
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Dieses »Rechtssystem« ist durch und durch kontaminiert durch den kritiklos hinzunehmenden religiösen Überbau (Scharia), durch die fundamentale Ablehnung individueller Menschenrechte und durch die manifeste Frauenfeindlichkeit, stand gestern in der Zeit. Aber es gibt immer noch die vornehmlich grünen Multikultiakrobaten wie Geri Müller und Daniel Vischer, die Iran für eine gelebte Demokratie halten Antworten



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