Ausland
«Prostituierte»: Iranische Medien beleidigen Bruni
Aktualisiert am 30.08.2010 11 Kommentare
Die regierungsnahe iranische Website www.inn.ir nennt Carla Bruni «unmoralisch». Sie kommentiert damit einen Zeitungsartikel der ultrakonservativen Zeitung «Kayhan», die Bruni am Samstag eine «Prostituierte» genannt hatte. «Die Vorgeschichte zeigt klar, warum diese unmoralische Frau eine wegen Ehebruchs verurteilte Frau unterstützt», hiess es auf der Website.
Die Frau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy hatte sich vergangene Woche in einem offenen Brief für die zum Tode verurteilte Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani stark gemacht. «Frankreich wird Sie nicht aufgeben», schrieb das ehemalige Model. Neben Bruni-Sarkozy hatten sich zahlreiche Prominente und Politiker auf die Seite der 43-Jährigen gestellt. Die iranische Führung hatte die Vollstreckung des Todesurteils im Juli vorerst ausgesetzt. (bru/AFP)
Erstellt: 30.08.2010, 16:55 Uhr
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Dieses »Rechtssystem« ist durch und durch kontaminiert durch den kritiklos hinzunehmenden religiösen Überbau (Scharia), durch die fundamentale Ablehnung individueller Menschenrechte und durch die manifeste Frauenfeindlichkeit, stand gestern in der Zeit. Aber es gibt immer noch die vornehmlich grünen Multikultiakrobaten wie Geri Müller und Daniel Vischer, die Iran für eine gelebte Demokratie halten Antworten












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