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Setzt sich Obama über Chinas Warnung hinweg?
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Die chinesische Regierung hat US-Präsident Barack Obama vor einem Treffen mit dem Dalai Lama gewarnt. Es würde die politische Basis der Beziehungen «schwer untergraben», sagte der Vizeminister der Einheitsfront im Zentralkomitee, Zhu Weiqun, am Dienstag in Peking.
Er reagierte auf Berichte, wonach Obama das religiöse Oberhaupt der Tibeter in den kommenden Wochen empfangen will. Ein solches Treffen würde «das Vertrauen und die Kooperation zwischen unseren beiden Ländern schädigen», sagte Zhu Weiqun.
Reise in die USA
China hoffe, das es nicht zu einem Treffen komme, plane aber «entsprechende Massnahmen», falls Obama seine Absicht wahr machen sollte, sagte Zhu Weiqun an einer Pressekonferenz über die gerade beendeten ersten Gespräche zwischen Vertretern des Dalai Lama und der Einheitsfront seit fast 15 Monaten. Keine Seite berichtete über greifbare Fortschritte, doch wies der Vizeminister darauf hin, dass die exiltibetischen Abgesandten die Gespräche fortsetzen wollten.
Der Dalai Lama wird voraussichtlich noch in diesem Monat für zehn Tage in die USA reisen und seinen Besuch in Washington beginnen. Sein Sprecher bestätigte indes nicht, dass er US-Präsident Barack Obama treffen werde. (cpm/sda)
Erstellt: 02.02.2010, 08:25 Uhr
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