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Sri Lanka weist DRS-Journalistin aus

Karin Wenger berichtete über die Präsidentschaftswahlen in Sri Lanka. Offenbar nicht im Sinn der Regierung.

In Sri Lanka persona non grata: Karin Wenger.

In Sri Lanka persona non grata: Karin Wenger. (Bild: karinwenger.ch)

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Die Korrespondentin von Schweizer Radio DRS in Neu Delhi, Karin Wenger, müsse Sri Lanka bis am Montag verlassen, bestätigte Andreas Notter, Sprecher von Radio DRS, am Freitag eine Meldung der Nachrichtenagentur AFP. Dies werde in einem Brief des Immigrationsdienstes verlangt. Ihr wurde das Visum entzogen.

Eine Begründung sei nicht angegeben worden. Anlass sei offenbar, dass Wenger an einer Medienkonferenz der Regierung kritische Fragen zu den Wahlen vom Dienstag gestellt hatte, führte Notter aus. Sie sei die einzige ausländische Journalistin an der Presskonferenz gewesen. Radio DRS halte die Reaktion der Regierung in Colombo für unangemessen.

Kritik an Wahl

Das Informationsdepartement der Regierung Sri Lankas hatte Wenger ursprünglich eine Akkreditierung und ein Visum bis zum 17. Februar ausgestellt.

Menschenrechtler hatten die Rechtmässigkeit der Präsidentschaftswahl angezweifelt, die der bisherige Präsident Mahinda Rajapakse mit grosser Mehrheit gewonnen hatte.

Karin Wenger hatte 2006 den Zürcher Journalistenpreis erhalten. (cpm/sda/)

Erstellt: 29.01.2010, 13:16 Uhr

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