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Südkorea bietet Nordkorea Hilfe an
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Tausende Menschen evakuiert: Hilfskräfte in der chinesischen Grenzstadt Dandong.
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Nach Überschwemmungen in Nordkorea hat Südkorea dem kommunistischen Nachbarland ungeachtet der erhöhten Spannungen zwischen beiden Seiten Hilfe angeboten. Der südkoreanische Rot-Kreuz-Verband wolle Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter im Wert von zehn Milliarden Won (etwa 8,5 Millionen Franken) zur Verfügung stellen, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul am Dienstag mit. Der Verband habe Nordkorea über das Angebot direkt informiert.
Nordkoreas Staatsmedien hatten vor etwa einer Woche berichtet, wegen Überflutungen im Grenzgebiet zu China hätten Tausende von Menschen in Sicherheit gebracht werden müssen. Der Yalu-Fluss an der Grenze zu China sei über die Ufer getreten und habe Häuser, Brücken und Strassen weggespült. Angaben über Tote gab es nicht.
46 Seeleute getötet
Das Rote Kreuz in Südkorea hatte bereits in der vergangenen Woche grundsätzlich Soforthilfe angeboten. Es ist das erste derartige Angebot Südkoreas, seitdem sich die Spannungen wegen der Versenkung eines seiner Kriegsschiffe deutlich verschärft haben.
Südkorea macht Nordkorea für den Untergang der Korvette Cheonan verantwortlich, bei dem im März 46 Seeleute getötet wurden. Nordkorea bestreitet eine Verwicklung. Am Montag hatte die US-Regierung neue wirtschaftliche Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Die Massnahmen sind eine Reaktion auf die Versenkung der Cheonan. (oku/sda)
Erstellt: 31.08.2010, 08:34 Uhr
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