USA wollen mit Kim reden

Aktualisiert am 07.11.2009

Kurz vor der Abreise des amerikanischen Präsidenten nach Asien offerieren hochrangige Diplomaten dem nordkoreanischen Diktatur ein Gespräch – unter einer Bedingung.

Die USA nehmen sein Angebot an: Kim Jong-il (links) hatte bilaterale Gespräche verlangt.

Die USA nehmen sein Angebot an: Kim Jong-il (links) hatte bilaterale Gespräche verlangt.
Bild: Reuters

Die USA sind unter bestimmten Bedingungen zu direkten Gesprächen mit Nordkorea über sein Atomprogramm bereit. «Wir sind darauf vorbereitet, uns direkt mit den Nordkoreanern einzulassen», sagte der Leiter des Asienteams im Nationalen Sicherheitsrat, Jeffrey Bader, am Freitag.

Allerdings sei man nicht daran interessiert, ein Gespräch nur um des Gesprächs Willen zu führen. Die Verhandlungen dürften ausschliesslich die atomare Abrüstung Nordkoreas zum Ziel haben, sagte der Berater des US-Präsidenten Barack Obama.

Kim verlangte bilaterale Gespräche

Obama wird am Mittwoch nach Asien fliegen und Japan, Singapur, China und Südkorea besuchen. Die Aufrüstung Nordkoreas wird zu den zentralen Sicherheitsthemen seiner Reise gehören.

Die kommunistische Führung in Pyongyang hatte sich unlängst grundsätzlich bereiterklärt, die Atomverhandlungen mit den USA, Südkorea, China, Japan und Russland wieder aufzunehmen. Als Vorraussetzung nannte Machtinhaber Kim Jong-il aber bilaterale Gespräche mit den USA. (oku/sda)

Erstellt: 07.11.2009, 07:42 Uhr

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