Ausland

Unruhen in Kirgisien flammen wieder auf

Aktualisiert am 20.04.2010

5 Tote und 30 Verletzte: Das ist die traurige Bilanz nach den jüngsten Krawallen in der zentralasiatischen Republik.

In dem Ort Majewka kam es zu schweren Krawallen, als Randalierer versuchten, Grund und Boden unter ihre Kontrolle zu bringen. Das meldete die kirgisische Agentur Akipress am Dienstag unter Berufung auf die neue Übergangsregierung. Bei den Ausschreitungen in dem Ort im Norden der Hauptstadt Bischkek kam es am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag zu Schiessereien und Brandschatzungen.

Die nach dem Sturz des autoritären Präsidenten Kurmanbek Bakijew eingesetzte Regierung kündigte ein hartes Vorgehen gegen Randalierer an. Auch nach dem Machtwechsel in Bischkek gilt die Lage als instabil. Bakijews Anhänger versuchten weiter, Gewalt und Chaos zu verbreiten, sagte der Vize-Chef der Übergangsregierung, Temir Sarijew.

Die verarmte Ex-Sowjetrepublik kommt seit dem blutigen Volksaufstand von Anfang April mit 85 Toten und mehr als 1600 Verletzten nicht zur Ruhe. Die internationale Gemeinschaft hat Kirgisien Hilfe zugesichert. Der gestürzte Bakijew hatte das Land am Donnerstag vor einer Woche verlassen. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt. (cpm/sda)

Erstellt: 20.04.2010, 11:22 Uhr

Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Grillsaison
homegate Besser grillieren mit unseren Experten-Tipps Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!