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«Versöhnungsprozess wird einstimmig begrüsst»
Aktualisiert am 04.05.2010 8 Kommentare
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Erstmals seit Beginn der Strassenproteste in Thailand kommt die Opposition der Regierung entgegen. Die Führung der «Rothemden» signalisierte am Dienstag ihre Zustimmung zu einem Fünf-Punkte-Vorschlag von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva, wonach das Parlament im November neu gewählt werden soll. «Der Versöhnungsprozess wird einstimmig begrüsst», sagte einer der Oppositionsführer, Veera Musigapong. Andere riefen die Regierung allerdings auf, nähere Angaben zu den Details des Plans zu machen.
Bei der Einigungegeht es offenbar auch um den Termin für Neuwahlen in Thailand. Abhisit nannte in diesem Zusammenhang den 14. November. Im Gegenzug sollen die Anhänger der Oppositionsbewegung die Belagerung der Innenstadt von Bangkok beenden, die seit nahezu zwei Monaten anhält.
Die Rothemden, die vor allem von der verarmten Landbevölkerung unterstützt werden, favorisieren den 2006 vom Militär gestürzten und ins Exil geflohenen Ex-Premier Thaksin Shinawatra. Sie fordern die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen. Bei blutigen Zusammenstössen zwischen beiden Lagern kamen 27 Menschen ums Leben; fast 1000 Menschen wurden verletzt. (raa/ddp/)
Erstellt: 04.05.2010, 13:28 Uhr
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8 Kommentare
Die Rothemden sollen endlich aufgeben. Die machen nur mit, weil sie jeden Tag Geld bekommen. Viele wissen gar nicht warum sie eigentlich protestieren, sie glauben wenn sie gewinnen, gehe es ihnen besser, dass ist nicht die Wahrheit. Die Neuwahlen im Nov. wird es an den Tag bringen, sollten die Rothemden gewinnen, so wird wieder eine andere Gruppe mit Protest anfangen. Antworten
2. von dort kommt Thaksin. Er hat die Leute mobilisiert die gar nicht wissen was Dekokratie ist. Für seine Wahl dazumahl hat er ja auch für jede Stimme bezahlt und wurde deshalb gewählt. Wenn die Bauern merken würden, dass Thaksin seine Milliarden, die er nicht versteuert hat, von der Thaibevölkerung verdient hat würde wohl keiner mehr für ihn hinhalten. Antworten
RS Sie haben keine Ahnung. Thaksin mag korrupt gewesen sein, die anderen vor ihm waren es auch. Tatsache ist, Thaksin hat etwas für die landbevölkerung getan. Bei den Rothemden handelt es sich zum grössten Teil um Personen aus dem Norden und Nordosten. N I C H T aus dem Süden. denn in dieser Landesgegend sind die weitaus meisten Bewohner Moslems und nicht Budhisten. Antworten
Richtig Herr Sidler, die westlichen Medien sollten einmal vor Ort recherchieren, die Meinungen von Thais im Nordosten des Landes sich anhören, die wirtschaftliche Lage der "dummen" Reisbauern und Markfrauen unter die Lupe nehmen, sich mal anschauen, wie eine Grossfamilie sich mit 200 Bath ( 6 CHF) durchschlägt usw. Herr Taksin wird hier nur noch "ferner liefen" genannt!! Antworten
Zum Glück hat die Einsicht gesiegt, dass der Garant für dauerhaften gesellschaftlichen Frieden nur demokratische Wahlen sein können. Demokratie ist Allemal besser als Bürgerkrieg. Was die Asiaten jetzt lernen, wird im Westen, EU sei Dank über Bord geworfen. Wenn man mittels demokratischen Abstimmungen keine friedlichen Veränderungen mehr herbeiführen kann ist die logische Konsequenz Gewalt. Antworten
Da wird wie eine ständige Leier immer wieder das Argument von Taksin und seiner Unterstützumg der Rothemden runtergebeten. Da wird ständig von der verarmten Bevölkerung als die Rothemden argumentiert. Tatsache ist: Der Riss geht quer durch alle Bevölkerungsschichten. Vom Norden bis in den Süden. Quer durch Familien, Vereine und Gruppierungen. Es wäre an der Zeit für einen gut rechechierten Bericht Antworten




schellenberg ernst
@sonja. Sie haben vollkommen recht, Mr. Thaksin hat den Armen geholfen, aber das Geld haben die Steuerzahler bezahlt und nicht er aus seinem "SACK" Antworten