Ausland
Ackermann feierte Geburtstag angeblich auf Staatskosten
Deutschland fragt sich: Wo feierte Ackermann seinen 60-igsten. (Bild: Keystone)
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Das ARD-Magazin «Report» berichtete, Ackermann habe zu seinem 60. Geburtstag auf ein Angebot von Kanzlerin Angela Merkel hin auf Steuerzahlerkosten 30 Gäste ins Kanzleramt einladen dürfen. Jetzt befasst sich der Berliner Haushaltsausschuss mit dem Thema, wie eine Sprecherin bestätigte.
Die Linke zeigt sich empört. Der SPD-Haushaltsexperte Carsten Schneider nannte den Vorgang gegenüber der ARD nicht akzeptabel. «Man kann als Kanzlerin nicht jemandem anbieten, auf Kosten des Steuerzahlers seinen 60. Geburtstag mit freier Entscheidung über 30 Gäste exklusiv mit gutem Wein und Essen im Kanzleramt zu feiern», kritisierte auch Grünen-Fraktionschefin Renate Künast laut Vorabbericht. «Dafür ist es nicht da».
Bundeskanzleramt schweigt eisern
Das Bundeskanzleramt verwies dem Vorabbericht zufolge darauf, dass «Details zu Teilnehmern und Inhalt derartiger Treffen grundsätzlich nicht veröffentlicht» würden.
Der Haushaltsausschuss befasst sich am Mittwoch in erster Linie mit der Dienstwagenaffäre. Diese dreht sich darum, dass SPD- Ministerin Schmidt ihren Dienstwagen samt Chauffeur in ihren Spanienurlaub mitnahm. Daneben soll Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) den Haushältern zum umstrittenen Einsatz externer Berater und Kanzleien Rede und Antwort stehen. (cpm/sda)
Erstellt: 24.08.2009, 17:22 Uhr





