Ausland

Angela Merkel sass in der Sauna

Aktualisiert am 09.11.2009 6 Kommentare

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 20. Jahrestag des Mauerfalls in der ARD geschildert, was sie am 9. November 1989 getan hat.

Erinnert sich an 1989: Junge Angela Merkel auf einer undatierten Aufnahme mit beachtlich grossem Telefon.

Erinnert sich an 1989: Junge Angela Merkel auf einer undatierten Aufnahme mit beachtlich grossem Telefon.
Bild: Reuters

Angela Merkel rief zuerst aber zu weiteren Bemühungen für die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West auf. «Die deutsche Einheit ist noch nicht vollendet», sagte Merkel am Montag im ARD-Morgenmagazin. Es gebe noch etliches zu tun und dafür werde auch der Solidaritätszuschlag weiter benötigt, erklärte die Regierungschefin.

Auf die Frage, ob das Versprechen «blühender Landschaften» in den neuen Bundesländern durch den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl erfüllt worden sei, antwortete Merkel: «Ja natürlich haben wir viele blühende Landschaften.» So sei in besonders belasteten Regionen wie Bitterfeld die Verschmutzung durch die Industrie verringert worden. Auch seien die damaligen Unterschiede in der durchschnittlichen Lebenserwartung «heute fast ausgeglichen».

«Sprachlos und glücklich»

Dennoch sei «bei der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse noch etliches zu tun». So sei die Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern etwa doppelt so hoch wie im Westen. Bei der Angleichung müsse man an den «strukturellen Unterschieden zwischen Ost und West» ansetzen.

Merkel sagte, sie sei zum Zeitpunkt des Mauerfalls am 9. November 1989 in der Sauna gewesen. Nachdem sie von den Ereignissen gehört habe, sei sie anschliessend in Richtung Grenzübergang Bornholmer Strasse gegangen. «Man war sprachlos und glücklich», sagte Merkel.

Grosses Fest

Mit zahlreichen Veranstaltungen wird am Montag in Berlin und anderen deutschen Städten an den Mauerfall vor 20 Jahren erinnert. Zu den Feierlichkeiten in der Hauptstadt haben sich unter anderen Russlands Präsident Dmitri Medwedew, Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy, der britische Premierminister Gordon Brown und US-Aussenministerin Hillary Clinton angemeldet. (sam/ap)

Erstellt: 09.11.2009, 10:59 Uhr

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6 Kommentare

Daniela Müller

09.11.2009, 11:01 Uhr
Melden

Warum finden es nur alle so toll, Angela Merkel wann immer möglich unvorteilhaft hinzustellen. Von den Männern werden auch nicht dauernd unvorteilhafte alte oder neue Fotos gebracht. Antworten


Daniela Müller

09.11.2009, 10:42 Uhr
Melden

Warum finden es nur alle so toll, Angela Merkel wann immer möglich unvorteilhaft hinzustellen. Von den Männern werden auch nicht dauernd unvorteilhafte alte oder neue Fotos gebracht. Antworten




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