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Angriffe auf Banken: Gewaltsame Proteste in Istanbul

Die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Istanbul ist am Dienstag von Strassenschlachten überschattet worden.

Kampf gegen die Polizei: Randale in Istanbul.

Kampf gegen die Polizei: Randale in Istanbul.
Bild: Keystone

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Hunderte Demonstranten zogen durch die Haupteinkaufsstrasse unweit des Tagungsortes. Maskierte schlugen die Scheiben einer McDonald's-Filiale und mehrerer Banken ein, zahlreiche Autos wurden in Brand gesteckt. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und Pfefferspray ein, um die Menge auseinanderzutreiben.

Der IWF gilt vielen Aktivisten als Symbol für den globalen Kapitalismus, weil seine Unterstützung für hilfsbedürftige Staaten lange Zeit an strenge und schmerzhafte Wirtschaftsreformen gekoppelt war. In der vergangenen Woche war IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn von einem Studenten mit einem Schuh beworfen worden, als er sich an der Istanbuler Universität den Fragen der Öffentlichkeit stellte.

Ein Schlüsselthema in Istanbul ist die Frage, wie Entwicklungsländern mehr Mitspracherecht im Währungsfonds und in der Weltbank eingeräumt werden können. Der Tagungsort wird von einem massiven Polizeiaufgebot gesichert. Nach einem Bericht des Senders CNN-Turk wurden zahlreiche Demonstranten festgenommen, darunter auch Ausländer. (sam/ap/)

Erstellt: 06.10.2009, 13:46 Uhr

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