Auch Steueroase Monaco lenkt ein

Aktualisiert am 14.03.2009

Monaco will im internationalen Kampf gegen Steuerflucht enger mit den ausländischen Behörden kooperieren. Das Fürstentum erwartet nun, dass es von der Schwarzen Liste der OECD gestrichen wird.

Ausländische Steuerbehörden sollen in Zukunft Zugang zu Informationen über Bankkunden aus deren jeweiligen Ländern erhalten, wie ein Sprecher der Regierung des Fürstentums Monaco am Samstag erläuterte. Bisher erhielten solche Informationen nur Ermittler, die aufgrund einer richterlichen Anordnung handelten.

Monaco erwarte nun, von der OECD-Liste der nicht kooperativen Staaten gestrichen zu werden, sagte der Sprecher. Zuvor hatten bereits die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein dem internationalen Druck nachgegeben und die Übernahme des OECD-Standards für Steuerzusammenarbeit angekündigt. (vin/ap)

Erstellt: 14.03.2009, 20:40 Uhr

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