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Bettencourt verklagt Tochter wegen Belästigung

Aktualisiert am 11.10.2010 2 Kommentare

Françoise Bettencourt versuchte offenbar mehrmals ihre Mutter entmündigen zu lassen. Nun geht die L'Oréal-Milliardärin gerichtlich gegen ihre Tochter vor – mit allen verfügbaren Mitteln der Justiz.

Auf Kriegsfuss: Liliane Bettencourt (links) und ihre Tochter Françoise.

Auf Kriegsfuss: Liliane Bettencourt (links) und ihre Tochter Françoise.

Im Familienstreit mit ihrer Tochter geht die L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt in die Offensive. Die 87- Jährige kündigte am Sonntag ein Verfahren gegen ihre Tochter wegen «Belästigung» an.

Sie habe aus der Presse erfahren, dass ihre Tochter erneut versucht habe, sie entmündigen zu lassen, schrieb Bettencourt in einer handgeschriebenen Erklärung an die Nachrichtenagentur AFP.

Offensiver Anwalt

«Ich kann diese Belästigung nicht akzeptieren und auch nicht, dass sie durch mich das Image von L'Oréal oder von unserer Familie beschädigt.» Bettencourts Anwalt Pascal Wilhelm kündigte an, er werde alle zivil- und strafrechtlichen Wege ausschöpfen, damit seine Mandantin sich nicht mehr durch ihre Tochter belästigt fühle.

Bettencourts Tochter Françoise war bereits zweimal mit dem Versuch gescheitert, ihre Mutter entmündigen zu lassen, zuletzt im Juli. Es fehlte ein medizinisches Gutachten über den Gesundheitszustand der 87-jährigen Milliardärin.

Nicht mehr zurechnungsfähig

Françoise Bettencourt-Meyers wirft ihrer Mutter vor, nicht mehr zurechnungsfähig zu sein und sich von dem Künstler François-Marie Banier das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen. Die Milliardärin hatte im Sommer ihr Testament geändert, in dem Banier als alleiniger Erbe eingesetzt war. (mrs/sda)

Erstellt: 11.10.2010, 12:34 Uhr

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2 Kommentare

Werner Hebeisen

11.10.2010, 18:56 Uhr
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Alles was Bettencourt macht ist nicht ihre Entscheidung. Es wird jedes Wort vorgegeben und zwar von ganz Oben in der Regierung. Sarkozy pokert enorm hoch und wenn das Spiel schief läuft, verliert er das Gesicht. Nur ist die Frage ob es nicht schon verloren ist? Das Gesicht - nicht das Spiel. Antworten


Karl Gerber

11.10.2010, 20:46 Uhr
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Wenn dass nicht der Beweis ist, dass Geld nicht glücklich macht? Antworten



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