Ausland

Das Flugverbot war wohl überflüssig

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Erstmals wurde ein Grenzwert für Vulkanasche festgelegt. Nun wird klar: Ein Flugverbot war übertrieben. Es bleibt der Schaden der Fluggesellschaften von rund zwei Milliarden Dollar.

Der Vulkan Eyjafjallajoekull legte den Flugverkehr lahm: Swiss-Maschinen stehen auf dem Rollfeld in Kloten.

Der Vulkan Eyjafjallajoekull legte den Flugverkehr lahm: Swiss-Maschinen stehen auf dem Rollfeld in Kloten.
Bild: Keystone

Was von der Wolke übrig bleibt

Beruhigung. Der Spuk scheint vorüber: Die Aschewolke aus Island verzieht sich nach einer Woche Ausbreitung über ganz Europa in Richtung Atlantik. Überall starten und landen wieder Flugzeuge. Auch in Island entspannt sich die Lage: Die Aktivität des Vulkans unter dem Eyjafjalla-Gletscher liess in den vergangenen Tagen deutlich nach. Die Rauchsäule erreicht nur noch eine Höhe von drei Kilometern. Was bleibt uns nun?

- 1,7 Milliarden Dollar verlorene Einnahmen

- 110 Millionen Dollar gesparte Treibstoffkosten pro Tag

- 2 Millionen Franken Einbussen pro Tag am Flughafen Zürich

- 1,2 Millionen betroffene Passagiere pro Tag

- 100'000 gestrichene Flugverbindungen in ganz Europa

- 11'000 zusätzliche Sitzplätze bei den SBB pro Tag

- 700 Isländer, die evakuiert werden mussten und nun auf die baldige Rückkehr in ihre Häuser hoffen

- 320 fehlende Erfinder an der Erfindermesse in Genf

- 300 Prozent teurere Last-Minute-Flüge

- 5 Tage, die es gedauert haben soll, bis sich die europäischen Verkehrsminister in einer Videokonferenz austauschten

(Kng/«Basler Zeitung»)

Artikel zum Thema

Stichworte

Man kann es nun als amtlich bezeichnen: Die Sperrung des europäischen Luftraums war unnötig. Zum ersten Mal hat mit der britischen Civil Aviation Authority (CAA) eine europäische Luftfahrtbehörde einen Grenzwert für Vulkanasche in der Luft erlassen. Nach diesem Limit hätten die Flugzeuge an jedem Tag der vergangenen Woche starten können.

Der Grenzwert ist das Resultat aus Beratungen von Triebwerks-Herstellern und Beobachtungsflügen in die Aschewolke. Zusätzlich zur Analyse in der Luft wurden auch Daten früherer Extremfälle ausgewertet. Etwa als der erste Golfkrieg in Kuwait und Saudiarabien grosse Mengen feinen Sandes bis auf die Flughöhen der Kampfjets aufwirbelte, wie Welt Online schreibt.

Nur wenig Vulkanasche in der Luft

Als unbedenklich gelten nun Flüge durch Wolken, die weniger als 2000 Mikrogramm Vulkanasche pro Kubikmeter enthalten. Mit diesen neuen Regeln hätte es in Europa keine Flugverbote gegeben. Gemäss dem britischen Zentrum für Atmosphärenforschung schwebten über dem Vereinigten Königreich in den vergangenen Tagen nur selten mehr als 100 Mikrogramm in der Luft – Spitzenwerte erreichten 400 Mikrogramm.

In der Schweiz massen ETH-Forscher am Samstag 80 Mikrogramm vulkanische Partikel. Am Sonntag stieg die Konzentration aber bis auf 600 Mikrogramm. Messungen können Fehler von plus oder minus 30 Prozent erhalten.

Die bisher einzig deutsche Analyse durch ein Flugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hatte über Leipzig Werte von 60 Mikrogramm pro Kubikmeter ergeben, wie die «Süddeutsche Zeitung» schreibt.

Grenzwerte bald europaweit gültig?

Bisher galt die Regel, dass jeder Kontakt von Flugzeugen mit Vulkanasche zu vermeiden sei. Die CAA erwarte nach Gesprächen mit anderen nationalen Behörden, dass die Grenzwerte bald europaweit Gültigkeit haben.

Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat man von diesem Grenzwert Kenntnis genommen, ob man ihn auch übernehmen will, ist noch nicht entschieden. Sprecher Daniel Göring sagt gegenüber baz.ch/Newsnet: «Wir sind froh, dass es jetzt solche Grenzwerte gibt, damit man in Zukunft besser vorbereitet ist. Bewerten können wir die neue Regelung aus Grossbritannien aber noch nicht.» Für Göring ist es wichtig, dass ein Grenzwert international koordiniert werde.

Im deutschen Bundesverkehrsministerium gibt es bisher ebenfalls keine Pläne, die britische Regelung zu übernehmen, wie die «Süddeutsche Zeitung» schreibt.

Das britische Zentrum für Vulkanasche-Warnungen integriert die neuen Grenzwerte ab sofort in seine Warnmeldungen. An diesem Institut haben sich in den vergangenen Tagen die nationalen Behörden orientiert. In den ständig aktualisierten Karten sind mit schwarzen Punkten jene Regionen verzeichnet, wo der neue Grenzwert überschritten wird. Und das war gemäss der «Süddeutschen Zeitung» gestern nur noch der Luftraum in unmittelbarer Nähe des Eyjafjällajökull-Vulkans. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.04.2010, 09:46 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

72 Kommentare

Willi Mayer

23.04.2010, 15:59 Uhr
Melden

Tatsache ist, dass 1982 ein Jumbo-Jet der British Airways bei Indonesien durch Vulkanasche an den Rand des Absturzes gebracht worden ist. Und jetzt wurde der Himmel Europas von Island aus mit Vulkanasche überzogen. Kein Mensch konnte sagen, wieviel Vulkanasche für ein Flugzeug schädlich ist, und welche Menge noch toleriert werden können. Hätte man das Risiko eingehen sollen? Antworten


Max Demian

23.04.2010, 15:40 Uhr
Melden

@Kunz. Finanzielle Verluste werden unweigerlich auch zu menschlichen Tragödien führen. @Schnydrig: auch ein längeres Szenario muss durchaus in Betracht gezogen werden. Würde man den Flugraum auch länger sperren wollen? Wie lange? @S. Meier: VIELLEICHT kreist ein Toaster in 30'000km Höhe um den Pluto @A. Strahm: man soll/darf durchaus auch mit 50'000 Toten und 6 Monaten Sperrung rechnen Antworten


Peter Bering

23.04.2010, 15:17 Uhr
Melden

Die einfache Frage, warum man nicht US-Behörden, die viel Erfahrung mit Vulkanen haben und die eindeutig geflogen hätten, und Triebwerkhersteller gefragt hat, bleibt offen. Die Britische MET ist in dieser Hinsicht entweder völlig überfordert oder wieder unehrlich. Und dass Europäische Länder nicht ihre eigene Messungen machen zeigt ihre ohnmächtige Abhengigkeit von der EU. Antworten


Andy Holmes

23.04.2010, 15:07 Uhr
Melden

@Herbert Frey: Jeder hinterfragt die Dinge anders und das ist auch gut so. Jemanden, der sich Gedanken macht, als Stammtischproleten zu denunzieren zeugt auch nicht grad von viel Toleranz. Hauptsache, man kann jemanden niedermachen, stimmts? Antworten


Andy Holmes

23.04.2010, 15:02 Uhr
Melden

Was ich irgendwie an der ganzen Sache nicht verstehen kann: Wieso soll die Schweiz für die SWISS Schadenersatz bezahlen? Die Fluggesellschaft gehört trotz Schweizerkreuz der Lufthansa? Antworten


Emanuel Meier

23.04.2010, 14:56 Uhr
Melden

Leben ist noch immer lebensgefährlich!!! Aber einen adäquaten Entscheid im Nachinein zu kritisieren ist peinlich und lächerlich und typisch für unsere (Fehl-)Informationsgesellschaft... Antworten


Daniel Leu

23.04.2010, 14:45 Uhr
Melden

Ich habe einmal im Leben sehen dürfen, wie der Himmel aussieht, wenn diese kranke und degenerierte Konsumgesellschaft nicht mit ihren 10000 tausenden von Litern Kerosin verbratenden Dreckschleudern ihre Streifen darüber zieht, Danke. Antworten


Peter Meister

23.04.2010, 14:40 Uhr
Melden

Das Ganze zeigt doch deutlich, dass mindestens die Hälfte aller Fluggesellschaften aus dem letzten Loch pfeifen, wenn sie 4 von 365 Tagen nicht fliegen können. Entschädigungsforderungen sind eine absolute Frechheit. Antworten


Patrick Ryf

23.04.2010, 14:39 Uhr
Melden

Wieso rechnet uns kein Klimaerwährmungs-Apostel vor, wie es mit der CO2 Bilanz dieses Vulkanausbruches aussieht? Könnte es sein, dass es die geforderten CO2 Reduktionen ad Absurdum führen würde? Da der CO2 Ablasshandel aber auf der CO2-Sünde des Menschen beruht, ist wohl kaum damit zu rechnen. Vielleicht müssen wir jetzt kollektiven Selbstmord begehen, um Dies auszugleichen und die Welt zu retten. Antworten


Robert Kubil

23.04.2010, 14:24 Uhr
Melden

Interessant, die Kommentare. "Nichts ist auf der Welt gerechter verteilt als der Verstand. Jeder glaubt er hätte genug davon!" Antworten


Bernard Strähl

23.04.2010, 14:17 Uhr
Melden

an alle die meinen, dass Airlines sagen sollen ob geflogen werden soll oder nicht: Airlines, die auf der schwarzen Liste stehen (d.h.dürfen nicht in Europa rumjetten) finden sicher auch, dass ihre Jets "sicher" sind. Die haben ja auch die üblichen Triebwerke und irgendeine Versicherung, die 100$ zahlt im Fall des Falles. Also beim nächsten Flug unbedingt bei einer solchen Airline mitfliegen. Antworten


Markus Döbeli

23.04.2010, 13:51 Uhr
Melden

Es ist immer wieder das alte Lied, Staat gegen Experten. Dasselbe Beispiel sieht man während Jahren auch schon bei der Flugsicherung. Obwohl fast allen Experten klar ist, dass der europäische Luftraum zusammengelegt werden muss, streiten sich die Staatsoberen über die Grenzen, obwohl Luftraum eigentlich keine "Grenzen" haben sollte...derselbe Zirkus auch beim Eyafjalla... Antworten


Peter Treudler

23.04.2010, 13:34 Uhr
Melden

Nach der Schlacht ist jeder ein General. Jetzt sind die Verantwortlichen zumindest etwas schlauer geworden. Antworten


Rolf Heinzmann

23.04.2010, 13:31 Uhr
Melden

Der Mensch muss damit klarkommen, mit Risiken und Unsicherheiten zu leben. Er kann und wird nie alles kontrollieren können. Antworten


Silvia Müller

23.04.2010, 13:16 Uhr
Melden

Schweinegrippe 0.2 reloaded. Glasklar wusste man schon am ersten Tag, dass dieser kleine Vulkan niemals die Mengen Asche spucken würde wie in den 80er und 90er andere Vulkanausbrüche, wo kein Flugzeug deswegen Probleme hatte. Absolut nicht nachvollziehbar, wie diese Fehlentscheidung zustande kam. MET Klimaschwindlern sei Dank. Alle Lügen in der gleichen Küche gekocht. Antworten


Werner Kunz

23.04.2010, 13:15 Uhr
Melden

Die Diskussion hier ist völlig überflüssig. Schlimm wenn aus Angst vor finanziellen Verlusten Risiken eingegangen werden. Gott sei dank war man so vernünftig den sicheren Weg zu gehen und nicht unnötig das Leben der Passagiere aufs Spiel zu setzen. Verluste? Das ist nur Geld, nur Zahlen. Also was soll das Theater? Antworten


Sam Brown

23.04.2010, 13:14 Uhr
Melden

Wenn aber und hätte, Es bleibt jedermann frei zu fliegen ob er will oder nicht. Wenn die Flugzeuge leer bleiben ist es sache der Airlines festzulegen ob sie fliegen. Weiters geben wir zuviel auf GEschwätz von Experten, egal in welcher Branche (Siehe UBS, Swissair, etc). Beamte sind unfähige Personen, welche sich auf Gutachten anderer Abstützen um keine Verantwortung tragen zu müssen. Antworten


Maurus Weber

23.04.2010, 12:54 Uhr
Melden

@Patrick Ryf und M. Waeber Mein gesunder Menschenverstand sagt, nicht fliegen, wenn es Asche auf 6000 m hat. Ihre Verschwörungstheorien können sie sich sparen. Antworten


eugen bissegger

23.04.2010, 12:46 Uhr
Melden

@André Kaufmann: Betreffend Beschädigung der F16, wer kann das bestätigen? Meldungen müssen nicht wahr sein... Einfach nicht alles glauben, was verzapft wird, weil, es könnte ja sein dass man mit dieser Meldung das Grounding rechtfertigte. Siehe auch Kommentar von Markus Scherer. Antworten


Roger Walser

23.04.2010, 12:29 Uhr
Melden

Eine Woche Ausfall bedeutet ca. 2% Einbusse beim Umsatz. Wenn ein Unternehmen dies nicht verkraftet, ist es eh nicht lebensfähig. Für das Problem der finanziellen Liquidität gibt es Banken. Genau dies wäre Ihre Kernkompetenz, die Wirtschaft mit Geld zu versorgen. Antworten


Franz Brunner

23.04.2010, 12:06 Uhr
Melden

@Demian---Schliessung des Luftraumes schadet sicher mehr als ersteres Antworten


eugen bissegger

23.04.2010, 12:00 Uhr
Melden

@Markus Scherer: Genau, dachte ich auch, habe jedoch die Seite im Netz nicht mehr gefunden. Dauerte, glaube ich, vom 12.4. - 22.4.010. Die Fluglotsen in Grichenland haben ja angeblich 2009 gestreikt, exakt an dem Tage als das Bilderbergertreffen statt fand... Als wäre das der erste Vulkanausbruch gewesen. Theater und Manipulation im Quadrat. Bilderbergertreffen 2010 = Spanien, 11.4.010, las ich. Antworten


Patrick Ryf

23.04.2010, 11:48 Uhr
Melden

Das Met Office, der britische Wetterdienst, der uns schon die Lüge über die Klimaerwärmung aufgetischt hat und auch einer der Beteiligten im Climategate-Skandal ist, wollte sich wieder einmal mit ihren abstrusen Computer-Theorien profilieren. Das Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) wird auch vom Met Office betrieben. Wieso lässt man diese Verrückten immer noch ungestraft auf die Menscheit los? Antworten


Martin Waeber

23.04.2010, 11:47 Uhr
Melden

Das Flugverbot ist Ausdruck unserer Null-Risiko Gesellschaft. Egal wie klein das Risiko, gleich erfolgt das allgemeine von den Medien geförderte Hyperventilieren (siehe auch Beispiel Schweinergrippe). Was vor allem störend ist, ist das abstützen auf Computermodelle, welche kaum mit realen Daten unterlegt sind. Etwas mehr gesunder Menschenverstand wäre wieder gefragt. Antworten


Nicole Meier

23.04.2010, 11:42 Uhr
Melden

Jetzt weiss man, das man Überreagiert hat. Wer würde aber heute die Verantwortung übernehmen, wenn man es als Bagatelle angesehen hätte und etwas Passiert wäre? Dann wäre das Geschrei noch gösser. Lieber einmal zu Vorsichtig sein. Antworten


Herbert Frey

23.04.2010, 11:38 Uhr
Melden

@hr. zürcher: solche stammtisch-proleten wie sie braucht das land, jawohl. was wäre, wenn ihre angehörigen in einem flugzeug mit aschepartikel-verstopften triebwerken abgestürzt wäre? genau ihre sorte leute wären die ersten, welche die behörden verunglimpfen würden und von "steuergeld verprassen" erzählen würden, weil zu wenig gemacht wurde... hauptsache meckern Antworten


Carlo Schnydrig

23.04.2010, 11:33 Uhr
Melden

Bis heute waren keine Grenzwerte festgelegt und somit auch nicht verbindlich. Also können die Verluste durch diesicherheitsbedingte Luftraumsperrungen auch nicht eingeklagt oder sozialisiert werden. SICHERHEIT GEHT VOR GEWINN!! Fluggesellschaften, welche wegen 4 Tagen sicherheitsbedingte Flugsperren nicht mehr über die Runden kommen, würden früher oder spähter so oder so eingehen. Sperrung richtig Antworten


Hans Gilg

23.04.2010, 11:33 Uhr
Melden

Warum gelten eigentlich im Flugverkehr viel strengere Regelungen als auf der Strasse. Weltweit sterben auf den Strassen ein vielfaches von Menschen als im Flugverkehr. Und trotz der vielen Toten kommt keine Regierung auf die Idee, das Autofahren zu verbieten. Sich von einem Ort zum andern zu bewegen, ist mit einem Todesrisiko verbunden. Dies sollte zu denken geben. Antworten


Peter Niederer

23.04.2010, 11:32 Uhr
Melden

Wie war das mit der gestrigen Pressemeldung? ein Passagierflugzeug, das von Manchester aus abflog um gestrandete Turis zurückzuholen und kurz nach dem Start notfallmässig wegen verstopfter Düsen und Vulkanasche Geruch im Cockpit den Flug kurz nach dem Start abbrechen musste ? ?.... Und da soll die behördliche Sperrung nicht nötig gewesen sein. Sorry, das kann ich nicht verstehen. Antworten


Barbara Eichenberger

23.04.2010, 11:31 Uhr
Melden

ich bin froh und dankbar, dass der Luftraum geschlossen wurde, als man befürchten musste, dass es unter Umständen gefährlich sein könnte. Mir ist es definitiv lieber, dass meine Tochter 2 Tage später und mit Auto heim gekommen ist, nach einem 34 Stunden-Trip als wenn ihr Flugzeug abgestürzt wäre (um Geld zu sparen und weil Panik ja nichts bringt) Lieber Unannehmlichkeiten als kein Kind mehr haben Antworten


Emanuel Meier

23.04.2010, 11:25 Uhr
Melden

@M.Demian: Es fragt sich dabei, ob die Gefahr auf 500 Tote nicht steigt, wenn der Luftraum schliesst und in Frankreich die Züge streiken und alle deswegen noch gestresster un enervierter als sonst aufs Auto umsteigen... Antworten


Sean Herzog

23.04.2010, 11:23 Uhr
Melden

Genau im Nachhinein ist man immer schlauer.... ich verstehe die ganzen Diskussionen um die Flugsperre einfach nicht. Klar verloren einige Leute Geld und Reisende mussten etwas geduldiger sein als sonst. Jedoch ist mir eine über vorsichtige Aufsichtsbehörde lieber als zwei unnötige Flugzeugabstürze, die hätten verhindert werden können. Antworten


Stefan Meier

23.04.2010, 11:18 Uhr
Melden

All jene, die hier von "Schweinegrippesyndrom" reden: Es ist durchaus möglich, dass wegen der Massnahmen irgendwo eine Mutation verhindert wurde. Nur werden wir das niemals erfahren, da ja nichts passiert ist. Und vielleicht - VIELLEICHT - wurden jetzt 400 Menschenleben gerettet, obwohl keiner der Betroffenen das jemals erfahren wird. Vielleicht wurde eine verhängnisvolle Eregniskette unterbrochen Antworten


Roger Riegel

23.04.2010, 11:17 Uhr
Melden

Wenn ein paar Tage kaum geflogen wird, ist das deder für die Luft, noch für die Bahn oder andere Transporteure ein grosses Problem. Für uns Alle das grössere Problem ist womöglich, dass sich niemand mehr traut, Gefahren als das darzustellen, was sie sind: Ein Teil unseres Lebens, der trotz überbordendem bürokratischem Eifer glücklicherweise nie verschwinden wird. Antworten


Kurt Krömer

23.04.2010, 11:17 Uhr
Melden

Jawohl Herr Scherer, genau so wird es gewesen sein. Deshalb hat die NATO auch den Vulkan in Island hochgehen lassen. Kleiner Tip: Wer nicht hinter jedem aussergewöhnlichen Vorkommnis eine Verschwörungstheorie wittert, lebt im Allgemeinen ein entspannteres Leben. Antworten


Erika Oesch

23.04.2010, 11:14 Uhr
Melden

Ich finde es einfach seltsam, dass eine einzige Institution aus EU Kommisaren es so extreme Macht haben den ganzen Flugverkehr in Europa lahmzulegen. Die Airlines wurden gar nicht gefragt. Was können sie denn in Zukunft sonst noch alles lahmlegen? Mit absolut unwissenschaftlichen Argumenten. Als ob das der 1. Vulkanausbruch wäre? Um was geht es hier eigentlich??? Macht? Antworten


Henri Lapin

23.04.2010, 11:14 Uhr
Melden

Haben die britischen Behörden den britischen Triebwerkhersteller Rolls Royce befragt? Antworten


Stefan Meier

23.04.2010, 11:09 Uhr
Melden

Warum wurden nicht die Triebwerkhersteller gefragt? Weil diese auch nicht alles und jedes prüfen können! Sie prüfen Sand und Vögel und Hühner (Vorschrift), aber man kann nicht jede Eventualität prüfen (was, wenn es tiefgefrorene grüne Kaulquappen regnet). Immerhin fliegt man da mit Geschwindigkeiten, die beim Sandstrahlen verwendet werden. Antworten


Andrea Strahm

23.04.2010, 11:08 Uhr
Melden

@Max Demian: wieso 500 Tote? Was ist mit den Leuten, die eventuell darunter wohnen? Und wenn darunter, beispielsweise, das Bruderholzspital gewesen wäre, welches einen Reaktor hat? Oder eine chemische Industrie? Der Auhafen? Antworten


Andrea Strahm

23.04.2010, 11:06 Uhr
Melden

@Hans Osterwalder: die Fragestellung ist interessant. Wenn der Steuerzahler nun den Schaden der Airlines bezahlen soll - was ein schlechter Witz ist - wie ist es denn mit all den andern Schäden, die durch den Stopp entstanden, etwa der Händler, der Reisenden, der Arbeitgeber, deren Mitarbeiter nicht vom Urlaub zurückkamen? Konsequenztraining. Antworten


Gaven Ticum

23.04.2010, 10:56 Uhr
Melden

Die Tage ohne Flüge haben aufgezeigt wie verletzlich unsere Gesellschaft. Für das Risikomanagement von vielen Firmen war es hilfreich. Vielleicht sollte die eh schon steuerlich priviligierte Flugindustrie mal selber schauen wie sie sich auf Risiken vorbereit. Was wäre mit einem Risikozuschlag von CHF 20 pro Ticket. Schnell wäre ein milliardenschwerer Pot geäuffnet. Antworten


Rolly Gebhardt

23.04.2010, 10:56 Uhr
Melden

Wie sind eigentlich all die "Sonder"korrespondenten, welche auf allen Sendern live zu sehen waren, nach Island gereist ?? Als Vielflieger finde ich den Entscheid wohl richtig. Mich stört vielmehr, dass sich Fachleute nicht einig waren & die Wiederaufnahme der Flüge unkoordiniert & viel zu lange dauerte. Antworten


Marco Rohr

23.04.2010, 10:55 Uhr
Melden

Es ist höchst erfreulich, dass nun die Festlegung eines europaweit, besser sogar international gültigen Grenzwerts angegangen wird. Aus Fehlern lernt man. Ich zweifle keine Sekunde an der Richtigkeit des erlassenen Flugverbots. Wenn man keine Fakten hat, sprich den Grenzwert nicht kennt, dann ist alles > 0 Mikrogramm ein Risiko. Alles andere wäre Spekulation und nicht vertretbar. Antworten


Sahra Messa

23.04.2010, 10:51 Uhr
Melden

Meine Frage lautet, auf Grund von was wurde der Luftraum überhaupt gesperrt? Ok aus Sicherheitsgründen einfach mal so. Aber dann müsste doch sofort untersucht werden, wie gross ist die Aschenkonzentration über Europa und den Triebwerkhersteller anfragen, wieviel Aschenkonzentration ein Triebwerk beschädigen könnte. Dass man dazu nicht fähig war beweisst wir haben eine kopflose Beamtenschar. Antworten


Thomas Stähli

23.04.2010, 10:50 Uhr
Melden

@Max Demian: Ganz gute Frage! Für die Fluggesellschaften ist der finanzielle Ausfall wegen 4 Tagen Flugverbot der grössere Schaden. Weil Franken in der Wirtschaft wertvoller sind als Menschen. Traurig aber wahr. Antworten


Walter Schmid

23.04.2010, 10:50 Uhr
Melden

Ja genau, 1 Absturz hätte genügt, und das Geschrei wäre noch viel grösser gewesen! Lieber ein paar Millionen in den Sand setzen (das ist ja mittlerweile grosse Mode), als ein Menschenleben auf's Spiel zu setzen. Antworten


Gianin May

23.04.2010, 10:45 Uhr
Melden

Pleite wären die Gesellschaften auch, wenn die Vögel runter gefallen wären. Antworten


Lysa Leoni

23.04.2010, 10:44 Uhr
Melden

Ehrlicherweise muss man sagen, dass Nicki Lauda sofort genau diese Argumente hervorbrachte. Die Beamtenschar Europas wollte aber nicht auf Nicki hören, der war ja Partei. Aber er ist auch Fachmann, Pilot und ausgewiesener Techniker. Das ganze Geschwafel der Wetterfrösche war doch nur peinlich, die haben doch keine Ahnung von einem Triebwerk und konnten eine Beeinträchtigung nicht beurteilen. Antworten


Max Demian

23.04.2010, 10:43 Uhr
Melden

Ohne ein wertendes Plädoyer halten zu wollen, muss und darf die Frage gestellt werden, welcher Schaden grösser gewesen wäre. 500 Tote bei Flugzeugabstützen oder die Schliessung des gesamten Nord- und Mitteleuropäischen Luftraums für 4 Tage? Was würden wir machen, wenn die Wolke dichter und während Monaten über Europa ziehen würde? Antworten


Markus Scherer

23.04.2010, 10:42 Uhr
Melden

... oder brauchte etwa die NATO einfach freien Luftraum für Ihre 'Brilliant Ardent'-Manöver? Benötigt nicht viel journalistischen Eifer um dies zu erkennen. Antworten


Ursula Badertscher

23.04.2010, 10:38 Uhr
Melden

Das Hauptproblem war nicht das eigentliche Flugverbot, sondern die zögernde Bewilligung für Test- & Messflüge um die Daten der Computersimulation zu verifizieren. Die meisten Behörden haben nur Daumen gedreht und gewartet bis ein anderes Land reagiert! Ohne forsche Praktiker wie Lauda hätte diese teure Krise noch viel länger gedauert und wertvolle neue techn. Erkenntnisse wären ausgeblieben. Antworten


Hans Frei

23.04.2010, 10:36 Uhr
Melden

Es geht doch hier nicht darum, was richtig war oder ist. Es ist das alte Lied der Grosskonzerne " Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert". Der Steuerzahler soll wieder einmal die Dividenden und Boni finanzieren. Es gibt mir zu denken, wenn Fluggesellschaften die 3 Tage von 365 nicht fliegen können, bereits vom Bankrott bedroht sind. Solche Firmen sind überflüssig. Antworten


Hans Osterwalder

23.04.2010, 10:34 Uhr
Melden

Ich bin auch der Meinung, die Behörden haben richtig reagiert. Dennoch ist doch offensichtlich, dass nicht nur die Airlines den Schaden haben (wie in der Headline steht).Jede Firma die mit dem Ausland Beziehungen pflegt, ist in einem gewissen Masse geschädigt worden. BR Leuenberger hat endlich mal was schlaues gesagt, nämlich dass eine finanzielle Abgeltung für die Airlines nicht gerechtfertig ist Antworten


Markus Berner

23.04.2010, 10:34 Uhr
Melden

Was ist wohl der Hintergrund dieser raschen Ermittlung eines "Grenzwertes"? Wie hoch war der Wert in den Fällen, wo eindeutig Schäden an Triebwerken und Verstopfungen von Ventilen festgestellt wurden? Und beim Flug, wo der Pilot im Innern des Flugzeugs den Geruch feststellte und umkehrte? Sucht man einen "Wert" um zu beweisen, dass die Behörden "falsch handelten" um finanziell zu profitieren? Antworten


Werner Wittmann

23.04.2010, 10:32 Uhr
Melden

Erneut zeigt sich, dass die Sicherheit von Menschenleben weniger gewichtet als finanzielle Einbussen. Wäre kein Flugverbot erlassen worden, dafür aber - nur angenommen - ein Flugzeug wegen der Vulkanasche in den Triebwerken abgestürzt, dann würden die genau gleichen "Experten" die genau gleichen Verantwortlichen zur Verantwortung ziehen, weil sie es unterliessen, ein Flugverbot zu verhängen. Antworten


Salome Lindner

23.04.2010, 10:31 Uhr
Melden

Warum haben all die Beamten, die sofort den Luftraum sperrten, nicht von sich aus viel früher Grenzwerte für solche Fälle verlangt. Herr Görig der froh ist, dass es jetzt solche Grenzwerte gibt, war sofort bereit ein Flugverbot auszusprechen. Da wurden doch die Hausaufgaben nicht gemacht, Vulkanausbrüche können doch immer passieren. Warum wurde nicht sofort der Triebwerkhersteller angefragt ? Antworten


Hans Frei

23.04.2010, 10:26 Uhr
Melden

@Ramon. Und wie genau verhält es sich wenn mal wieder "starke Vereisung" (kein Verkehrsflugzeug ist dafür zertifiziert) gemeldet wird? Das geschieht jeden Winter einige Male. Wird dann auch auf behördliche Anweisung das Fliegen flächendeckend eingestellt? Antworten


Erich Brunner

23.04.2010, 10:24 Uhr
Melden

Lieber einmal zuviel Vorsicht als nicht ankommen ! Ich glaube unser Leben sollte uns diese zwei Milliarden wert sein. Die Fluggesellschaften sollten gegen solche Massnahmen versichert sein. Wir werden es jetzt mit höheren Ticketpreisen zu spüren bekommen. Antworten


Marc Altheer

23.04.2010, 10:14 Uhr
Melden

Gegensätzliche Meldungen versch. Institutionen zeigen doch nur wie unwissend wir tatsächlich sind. Interessant ist doch wie fragil unser Verkehrssystem ist und wie krass die Folgen deswegen ausfallen. Wir müssen uns vielleicht auch mal ernsthaft hinterfragen als Gesellschaft. Wollen wir dieses System noch? Muss jeder irgendwo in der Gegend herumfliegen? Braucht es jeden Tag frische Südfrüchte? Antworten


Andrea Strahm

23.04.2010, 10:10 Uhr
Melden

Abschliessend weiss das ja keiner, denn die Konzentration der Wolken konnte nie durchgehend klar gemessen werden, wie auch. Da bei mir täglich Dutzende von Fliegern übers Haus fliegen, bin ich froh, wenn vorsichtig beurteilt wird, denn ich bin nicht scharf darauf, dass einer der Dinger herunterkommt, weil ein Triebwerk aussteigt. Diese Gefahr besteht eh schon zur Genüge. Antworten


Ramon Paxus

23.04.2010, 10:10 Uhr
Melden

Die Behörden haben korrekt reagiert. Da es unmöglich war das Ausmass genau zu kennen, mussten sie vom ungünstigsten Fall ausgehen. Alles andere wäre Fahrlässigkeit. Natürlich braucht eine solche Entscheidung Mut, angesichts der vielen unqualifizierten Kritiker und uneinsichtigen Wirtschaftsfetischisten. Bravo. Antworten


André Kaufmann

23.04.2010, 10:08 Uhr
Melden

Hatte ebendiese Asche nicht in diesem Zusammenhang zwei deutsche Militärflugzeuge beschädigt? Antworten


Chris Latzer

23.04.2010, 10:08 Uhr
Melden

Hätte man den Luftraum nicht gesperrt und so ein Ding wäre mit verstopften Düsen runter gekracht hätten alle geschrien für was man überhaupt eine Flugsicherung hat! Was mich aber doch erstaunt, dass man den Einfluss von Feinstaub auf Maiglöcken erforscht aber nicht den Einfluss von Vulkanen auf den Flugverkehr, da ja doch schon länger bekannt ist was Aschewolken anrichten können. siehe BA9 1982 Antworten


Rolf Schlumpf

23.04.2010, 10:05 Uhr
Melden

Vielleicht hat es wieder einmal solch ein Ereignis benötigt, damit alle zusammensitzen, einen Richtwert erlassen und aus der Aktion die richtigen Schlüsse ziehen. In Ländern wie Japan, wo beinahe täglich irgendwelche Vulkane aktiv sind, wird immer geflogen. Trotzdem, ich verstehe auch, dass kein Risiko eingegangen wurde. So gesehen war dies einfach wieder eine *Lehrstunde* für die Menschheit... Antworten


Urs Huggentobler

23.04.2010, 10:05 Uhr
Melden

Es ist wie mit einem herrenlosen, auffälligen Gepäckstück. Löst man nun Alarm aus mit allen Folgekosten durch Aufgebot von Spezialeinheiten, Evakuierungen, Verkehrsbehinderungen etc? Meist ist ja doch keine Bombe drin. Im Nachhinein läge also eine Überreaktion vor. Aber wehe, es wäre doch eine Bombe und niemand hätte reagiert, trotz Kenntnis der Umstände bzw. potentiellen Gefahren. Antworten


Urs Huggentobler

23.04.2010, 10:02 Uhr
Melden

Natürlich ist man hinterher schlauer. Wer aber hätte die Verantwortung getragen, wenn ein vollbesetzter Jumbo abgestürzt wäre? Immerhin zeigten Kampfjets erhebliche Schäden an den Turbinen nach Flug durch die Aschewolke. Dann will es nämlich keiner gewesen sein und die Schuld wird wiederum den (dann zu laschen) Behörden zugeschoben. Wie sie es machen, es ist stets verkehrt. Antworten


Richard Fluehmann

23.04.2010, 10:01 Uhr
Melden

Aber nei au ... und haben da nicht die Forscher der UNI Zürich bestätigt, dass der Flugverbot korrekt war? Oder kann man diese "Wissenschaftler" etwa mieten? Antworten


Stefan Meier

23.04.2010, 10:00 Uhr
Melden

@ Otto Ris: Und wenn ein Airbus mit zugebackenen Triebwerken in ihren Vorgarten gekracht wäre, hätten Sie doch als erster auf die "untätigen" Beamten mit zuviel Macht gescholten. Antworten


Martin Beutler

23.04.2010, 09:58 Uhr
Melden

Die Angst vor Schuldzuweisungen lähmt unsere Gesellschaft. Antworten


Dominik Schneuwly

23.04.2010, 09:53 Uhr
Melden

@otto ris ..und wenn's kein Flugverbot gegeben hätte und nur das kleinste passiert wäre, wären Sie sicher auch der erste gewesen, der den Beamten Fehler vorgeworfen hätte... Antworten


hansruedi zürcher

23.04.2010, 09:52 Uhr
Melden

Zuerst die Schweinegrippe, dann das Flugverbot... was kommt denn als nächstes! Eine Überreaktion jagt die Andere, handelt es sich hier um "Amtseifer" oder ist es einfach Unfähigkeit? Anscheinend haben die "Beamten" in ganz Europa nichts anderes zu tun als "Schreckensgespenster" zu malen... unglaublich wie hier Steuergelder verprasst werden! und dies in Krisenzeiten! Antworten


otto ris

23.04.2010, 09:08 Uhr
Melden

Aha, interessant. Da haben die Behörden wieder mal weit über das Ziel geschossen - schweinegrippemässig. Eigentlich sollte das Thema den Flugzeugherstellern, den Fluggesellschaften und den Versicherungen zur Beurteilung überlassen werden, Beamte tendieren grundsätzlich immer dazu, ihre Macht und Bedeutung zu überschätzen! Antworten



Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Frühlingsdeko
homegate Lassen Sie jetzt schon den Frühling ins Haus. Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate