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Das Problem der österreichischen Studenten mit den Deutschen

Hunderte von Studenten halten seit Tagen den grössten Hörsaal der Uni Wien besetzt. Sie fordern bessere Studienbedingungen. Ein wichtiger Grund für ihren Protest ist der Ansturm deutscher Studenten auf österreichische Universitäten.

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Inzwischen sind es rund 1000 Studenten, welche das Audimax der Uni Wien besetzt halten.

   

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Durchhalteparolen der Studenten im Hörsaal der Universität in Wien.

Seit nunmehr sechs Tagen ist das Audimax der Universität Wien besetzt. In der Nacht auf heute war der Hörsaal sogar nochmals voller als in den vergangenen Nächten. Rund 1000 Studenten drängen sich in dem schwarz gemauerten Raum. Grund dafür dürfte die Angst vor einer Räumung sein. Bis heute Mittag hat die Polizei allerdings noch nicht interveniert.

Die Forderungen der Demonstranten: Keine Studiengebühren, weg mit Zugangsbeschränkungen dafür mehr Geld und mehr Demokratie für die Universitäten. Angeheizt wurde der Ärger durch die geplante Einführung eines Numerus clausus in beliebten Fächern wie Publizistik.

Proteste könnten sich ausweiten

Ihren Ausgangspunkt nahmen die spontanen Studentenproteste am vergangenen Donnerstag in Wien. Von dort haben sie sich auf andere Hochschulen ausgeweitet. Die Studenten in der Hauptstadt haben den Hörsaal gestürmt und ihn seither nicht wieder verlassen. Und die Proteste könnten sich ausweiten: In Graz, Klagenfurt, Linz und Salzburg sind Versammlungen geplant, Protestmassnahmen werden dort auch besprochen.

Zuletzt hatten sich immer mehr deutsche Studenten an den Universitäten des Nachbarlandes eingeschrieben, weil sie in Deutschland am Numerus Clausus gescheitert sind. Studierten im Jahr 2000 erst 6300 Deutsche in Österreich, waren es 2005 schon 10'500. Inzwischen sind es bereits über 18'000. Die Rektoren mehrerer Universitäten haben darum gefordert, wieder Auswahlverfahren für bestimmte Fächer einzuführen, um so die Zahl der Studierenden zu begrenzen.

«Faszinierend, wie viele Menschen schon mitmachen»

Eine der Demonstrantinnen ist Sara Scheiflinger. Sie ist müde, aber motiviert, wie sie dem österreichischen Onlineportal «Oe24» schildert. Seit Donnerstag um 13 Uhr ist die 20-Jährige fast rund um die Uhr im Wiener Audimax.

«Faszinierend, wie viele Menschen schon mitmachen», sagt Scheiflinger, die im dritten Semester Volkswirtschaftslehre in Wien studiert. «Geschlafen habe ich in der Zeit nicht sehr viel, aber es sind alle noch immer hoch motiviert.» Und weiter: «Die Stimmung im Audimax war von Anfang an gut. Es war schnell klar, dass hier niemand mehr so schnell weggeht.» Scheiflinger stellt klar: «Wir sind eine richtige Gemeinschaft geworden, die sehr konstruktiv und hart arbeitet. Das ist hier keine Dauer-Party.»

Schlafsäle und Putztrupps

Der österreichische Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) zeigt sich bislang wenig beeindruckt von den Aktionen der Studenten. Er sei nicht bereit, auf die Protestierenden zuzugehen, verkündete er gestern.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl sagt, er habe «ein hohes Mass an Verständnis» für die Studentenproteste. Er sei grundsätzlich der Auffassung, dass es nicht zu viele Studenten gebe, sondern zu wenig Studienplätze und Lehrpersonal.

Inzwischen haben sich die Studenten im Audimax häuslich eingerichtet. Es gibt Schlafsäle, eine eigene Küche, Putztrupps und sogar psychologische Betreuung für die seit Tagen hier lebenden Besetzer, wie «Oe24» berichtet. Organisiert wird alles von einem provisorisch eingerichteten Büro aus. Dort stehen Laptops, von denen aus die neue Homepage Unibrennt betreut wird.

Teurer Protest

Für die Universität Wien wachsen mit jedem Tag der Besetzung die Kosten. Wie ORF berichtet, hätten allein der erste halbe Besetzungstag und die darauf folgende Nacht Zusatzkosten von 100'000 Euro verursacht, etwa durch den verstärkten Sicherheitsdienst, Sachschäden wie beschmierte Wände und beschädigte Lampen sowie verstärkte Reinigungsdienste. (bru)

Erstellt: 27.10.2009, 15:24 Uhr

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45 Kommentare

Huber Maja

12.11.2009, 14:58 Uhr
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@Urs Held Schöne Rechnung die sie da machen. Haben sie sich schonmal überlegt, dass in Österreich auch nur geschätzte 9 Millionen Menschen leben und sich so die 130`000 krasser auswirken als umgekehrt? Ist in der Schweiz genau gleich. @Tobias Schneider Sie waren scheinbar noch nie an einer Hochschule. Es hat praktisch nur noch Deutsche, das hat mit Minderwertigkeitskomplex rein gar nichts zu tun! Antworten


Felix Christoph

12.11.2009, 14:43 Uhr
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Der wahre Grund für die Flut an deutschen Arbeitskräften (Bsp: Professoren an den Unis, Ärzten in den Spitälern etc.) in der Schweiz ist nicht die angeblich sehr gute Qualität. Sie sind schlicht und ergreifend einfach billiger! Die Germanisierung schreitet voran... Antworten


Remo Nydegger

12.11.2009, 14:39 Uhr
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Als Student der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Zürich kenne ich dieses Problem nur zu gut: Geschätzte 50% der Professoren sind aus Deutschland. Bei jedem Lehrstuhl der vergeben wird, kommen 4/5 der Bewerber aus Deutschland. Die Assistenzstellen werden lustigerweise immer an Deutsche vergeben. Wehren darf man sich - typisch schweizerisch - natürlich nicht, sonst gilt man als neidisch etc Antworten


Daniela Gruber

28.10.2009, 23:53 Uhr
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Also, mit den Deutschen haben wir Österreicher überhaupt KEIN Problem. Finde die Überschrift des Artikel mehr als nicht gut gewählt. Gruss aus Österreich/Wien Antworten


Michael Bubenberger

28.10.2009, 15:43 Uhr
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Ich bin zwar Berner, studiere aber selbst an der Uni Wien und unterstütze die Proteste. Zum Artikel 2 Korrekturen: Die Deutschen sind nicht das Problem, 7% mehr oder weniger Studenten sind nicht das, was die Höhrsääle zum überfüllen und die Studenten in Rage bringt, die Unterfinanzierung ist es! Zweitens sind die Sachschäden sehr gering. Beide Vorwürfe stammen leider aus dem rechten Lager/Presse. Antworten


Mela Dittrich

28.10.2009, 14:01 Uhr
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Meiner inzwischen langjährigen Mittelbau-Erfahrung an CH-Unis: Kaum ein Schweizer Nachwuchsler ist so idealstisch für dieses Geld so viel und hochwertige Arbeit unter Druck abzuliefern. Man kann so viel ausschreiben wie man will, kaum ein Schweizer meldet sich. Klar man kriegt auch in der Wirtschaft mehr für weniger. Und der Artikel ist voll an den Haaren herbeigezogen. Antworten


Karl Kühn

28.10.2009, 13:42 Uhr
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Kann mir mal jemand erklären, was das Problem mit Deutschen und Deutschland zu tun hat? Es geht den Akteuren NICHT um eine Beschränkung deutscher oder sonstiger Studenten! Das scheinen aber viele der Kommentatoren nicht zu begreifen. Somit stellt sich doch wieder mal die Frage, ob die Deutschen nicht wirklich besser qualifiziert sind ..... Antworten


Fritz Studerer

28.10.2009, 12:41 Uhr
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An die Germanisierungsgegner: Fragen Sie doch einmal die CH-Hochschulen, die dt. Professoren oder Mittelbau'ler verpflichtet haben, nach den Gründen. Ihre Gesprächspartner werden sich ein wenig winden, dann aber zugeben: einen adäquaten oder besseren einheimischen Bewerber gab es halt nicht. Nun ist die Frage: Woran liegt das eher? An den Deutschen? An den Schweizern? An der CH-Bildungspolitik? Antworten


Paul Suter

27.10.2009, 21:43 Uhr
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Einen anti-dt. Bezug herzustellen, scheint wirklich gesucht. Jedoch ist die dt. Invasion an CH Unis real. Kommt ein dt. Professor, so ist es eine Frage der Zeit, bis auch der Mittelbau deutsch wird. Dies mit angeblich besserer Qualifikation der dt. Bewerber zu erklären, ist nur konsequent. Real aber ist es eine Verdrängung des CH Nachwuchses, die offenbar bildungspolitisch gewollt / geduldet ist. Antworten


Christian Winiger

27.10.2009, 18:14 Uhr
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...und in Zürich wurde der Studentenrats-Präsident abgesetzt (Februar 2008) als er von einer "Germanisierung der Univeristät Zürich" sprach... ja nicht aufmucksen liebe Schweizer!!! Antworten


Franz Karl

27.10.2009, 17:51 Uhr
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solche proteste wären in der schweiz längst fällig. unlängst hat mir ein student der ETH berichtet, dass für den master ganze studiengänge ausgeschlossen werden, nicht etwa wegen fehlender qualifikation, sondern um die zahl der teilnehmer am studiengang zu beschränken. am studiengang nehmen mehrheitlich ausländer teil, und nicht nur deutsche. und die wirtschaft bekagt den schweizerischen nachwuchs Antworten


fernand muenschter

27.10.2009, 17:39 Uhr
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@Angela Hutmaier durch solch dummen sprueche lernt man die deutschen recht gut kennen. In Oesterreich sind in der Zwischenzeit auch die sevice Angestellten und sonstige Hilfarbeiter nicht mehr aus dem Balkan sonder aus Deutschland. das ist die Wahrheit Deutschland hat keinen Platz mehr fuer die eigenen Leute. Wilkommen in der Schweiz! Antworten


Rudolph Möller

27.10.2009, 17:14 Uhr
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@Nehmer . Woher wissen Sie, dass Herr Bertrandt Deutscher ist; nur weil sein Beitrag fehlerfrei geschrieben ist? Ihn des Hochmuts zu bezeichen,ist jedenfalls eine Frechheit! Antworten


Christian Maurer

27.10.2009, 17:01 Uhr
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Am Beispiel von Deutschland zeigt sich mit aller Deutlichkeit, dass nicht die geografische Grösse und die Grösse der Bevölkerung entscheidend sind. Aus meiner Sicht täte Deutschland gut daran, das eigene Land für die Bevölkerung inklusive der Studierenden wieder attraktiver zu machen. Gleiches gilt für das Arbeitgeberland Deutschland: Wir staunen hier über die vielen deutschen Kennzeichen im Dorf. Antworten


Heinrich Baur

27.10.2009, 16:58 Uhr
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Wer sich über die Kosten echauffiert, welche die Deutschen angeblich an den Hochschulen verursachen, sollte logischerweise auch die Ersparnisse berücksichtigen, durch die Einwanderung teuer ausgebildeter Mediziner, Naturwissenschafter und weiterer Spezialisten. Noch dazu sind die flexiblen Auswanderer üblicherweise nicht gerade die Schlechtesten... zum Schaden der jeweiligen Heimatländer! Antworten


Laurent Bertrandt

27.10.2009, 16:51 Uhr
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@all: meine durchaus provokante Behauptung war gegen die von Herrn Patrick Fischer gerichtet,. Die Bildung unterscheidet sich im allgemeinen in allen drei deutschsprachigen Ländern nicht gross, somit gibt es in jedem Land hochintelligente Studenten/-innen. Es liegt doch wohl eher daran, dass es genügend freie Studienplätze hier an den Schweizer Universitäten gibt und die Deutschen diese nutzen. Antworten


Gustav Gans

27.10.2009, 16:47 Uhr
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Liebe Leute, ich kann die Diskussion momentan nicht wirklich mitgestalten, wollte aber als einer der BesetzerInnen darauf hinweisen, dass ich in den letzten Tagen keine einzige Meinung unter uns gehört habe, die davon ausgeht, dass die deutschen Studierenden "schuld" haben Im Gegenteil, die Stimmung ist eine inklusive, nicht zulet wird die Abschaffung von Studiengebühren für ALLE gefordert. LG Antworten


Roman Günter

27.10.2009, 16:32 Uhr
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@Schneider, Bertrandt, etc: Der Nummerus Clausus ist eine Bremse für zuviel Nachfrage. Stellen Sie sich einfach dies für Deutschland vor. Die Gesamtbevölkerung beträgt 170 Millionen, in Berlin wandern innert kürzester Zeit 300'000 Polen ein, welche allesamt erkl., Sie seien besser ausgebildet. Die Stud.Pl. sind auf einmal rar und wenn Sie nich polnisch sprechen sind sie ein Hillbilly. Verstanden? Antworten


Karli Oester

27.10.2009, 16:27 Uhr
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Aufnahmeprüfungen sagen nichts über die Intelligenz aus. Sie sagen etwas über unsere Gesellschaft aus. z.B. Ein Aufnahmeverfahren für eine Sozialakademie in Österreich, hat die gleichen prüfungsbögen wie das für biotechnologie. Meine Frage: Was hat soziale kompetenz mit intelligenz zu tun? Am Ende haben wir Sozialarbeiter die den Beruf nur kurz ausüben da sie überfordert sind. Antworten


Alain Lang

27.10.2009, 16:16 Uhr
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@Urs Held: Österreich hat kein "Deutschen Problem"? Ah deshalb wird man in Wien als schweizer Tourist wieder angelächelt, wenn man bestätigt hat, dass man kein Deutscher ist. Deutsche Bürger sind wirklich nicht sehr beliebt im Ausland. Und Nein, nicht weil sie besser qualifiziert sind. Das sind sie nämlich nicht. Antworten


Sibylle Weiss

27.10.2009, 16:14 Uhr
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Dies zeigt doch einmal mehr,dass hier irgendwo ein überhöhtes Einwanderungsproblem sogar in den umliegenden Ländern herumschwirrt; oder sehe ich das falsch??? Antworten


Oliver Schuepbach

27.10.2009, 16:12 Uhr
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@Manuel Nehmer: Falsch, lieber Herr Nehmer, zumindest in diesem Fall. Deutschland und Österreich sind als Mitglieder der EU (Sie erinnern sich: jenes Gebilde, dem die Schweiz versäumt hat beizutreten) an zwischenstaatliche Verträge und Regelungen gebunden. Und die betreffen u.a. einen freizügigen Bildungsmarkt, auf dem Studenten beider Länder sich ihren Studienort frei wählen können. Antworten


Martin Gerber

27.10.2009, 16:11 Uhr
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Dass Österreich ein Problem mit deutschen Studenten hat ist nichts neues, wurde auch schon ausführlich auf SPON und in anderen Medien ausgeführt. @ Bertrand: Studiere mit vielen Deutschen zusammen, die sind weder dümmer noch schlauer als wir. Die zeigen sich jedoch jeweils sehr erstaunt dass man hier nicht für alles gleich eine "Eins" kriegt wie daheim. Abi ist halt ein besserer Sekabschluss ;-) Antworten


Manuel Nehmer

27.10.2009, 16:05 Uhr
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@Laurent Bertrandt: Lieber Herr Betrandt, deutscher Hochmut oder andere des Hinterwäldlertums bezichtigen ist völlig fehl am Platz. D ist (nur) 10-15x grösser (nicht besser) als Oe oder die d-CH - und D-Bürger aus verschiedenen Gründen sehr auswanderungswillig. Da bekommt jeder kleinere Partner Probleme. Alles hat seine Grenze, und wo die liegt bestimmt das Zielland! Das nennt man Demokratie. Antworten


Olaf Deutscher

27.10.2009, 15:53 Uhr
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Herr Bertrand, wer sich beim Auswahlverfahren durchsetzt, stiehlt dem dümmeren einen Platz. Aberschosicher. Antworten


Thomas Bisang

27.10.2009, 15:53 Uhr
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Warum soll ein deutscher Student besser qualifiziert sein, wie es Herr Laurent Bertrandt meint? Ausser das Abitur hat er doch noch gar nichts gemacht und vor allem ist das Abi nicht wirklich schwierig zu erlangen. Studienplätze sind oftmals nicht beschränkt, aber die Infrastruktur und die Anzahl Professoren, sowie natürlich das Bildungsbudget, da es auch nicht unentliche Steuereinnahmen gibt... Antworten


André Kaufmann

27.10.2009, 15:50 Uhr
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@Laurent Bertrandt: Bitte erklären Sie mir, inwieweit ein Deutscher Staatsangehöriger besser qualifiziert sein soll, als ein Schweizer? Alleinig das schnelle und laute Reden in der Muttersprache ist noch keine Qualifikation. Zudem wird die Meinung der Österreichischen Studenten abgedruckt und nicht jene, der Schweizer. Antworten


Urs Jenni

27.10.2009, 15:47 Uhr
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Das Problen an den Unis sind sicher nicht die Deutschen. Es ist vielmehr so, dass die deutschen Studis zu Hause ähnliche Probleme haben oder hätten - weswegen sie die Proteste an der Uni Wien ja auch unterstützen. Mir scheint, hier sucht man sich in der Berichterstattung wieder den Apsekt aus, der einem am besten in den Kram passt. Antworten


Remo Lichtsteiner

27.10.2009, 15:41 Uhr
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Herr Koll hat Recht. Der Artikel macht den Anschein, als wären die Protest gegen deutsche Studierende gerichtet. Fakt ist, dass nebst spezifisch österreichischen Problemen auch gegen die Umsetzung der Bolognareform und gegen die zunehmende Ökonomisierung der Hochschulen demonstriert wird. Ansonsten positiv zu erwähnen, dass endlich mal was davon in der CH-Presse zu hören ist... Antworten


Hans Weiss

27.10.2009, 15:40 Uhr
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Nur ein Hinweis: Die Zahl der Ausländer, die in Deutschland studieren, ist mehr als doppelt so gross wie die Zahl der Deutschen, die im Ausland studieren. Antworten


Andre Mathyer

27.10.2009, 15:38 Uhr
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Interessant dass bei jedem Problem die Deutschen dahinter stecken sollen... Ich find das Thema langsam abgelutscht. Schade mischt der Bund da mit. Also ich hab weder Angst noch ein Problem mit unseren nördlichen Nachbarn... Antworten


Tobias Schneider

27.10.2009, 15:32 Uhr
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@joe walz, Beni Schärer & Andere: Ja, es hat noch Deutsch(e) in Deutschland, ungefähr 82 Millionen sind es. Studenten gibt es ca. 2 Millionen. Das bedeutet: wenn sich von denen auch nur ein paar Prozent auf österreichische und schweizer Hochschulen verteilen, fällt das in D nicht weiter auf - aber in bestimmten Kleinstaaten mit Minderwertigkeitskomplex bricht dann schon Hysterie aus. Antworten


Kurt Hofer

27.10.2009, 15:24 Uhr
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Das Niveau an oesterreichischen Hauptschulen und Universitäten ist im allgemeinen sehr tief. Kein Wunder kommen all am Numerus Clausus gescheiterten deutschen Studenten. Das Problem liegt am oesterreichischen Schulsystem. Antworten


Laurent Bertrandt

27.10.2009, 15:23 Uhr
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Typisch einseitige Berichtserstattung, aber was soll man auch schon hier der Schweiz erwarten können, wenn man wieder gegen die Deutschen hetzen kann. So langsam macht sich die Presse hier lächerlich. @Patrick Fischer: kein Deutscher Student stiehlt hier Studienplätze. Sie sind besser qualifiziert als die Schweizer und setzen sich deshalb beim Auswahlverfahren durch. Heidiland ist abgebrannt. Antworten


Angela Hutmaier

27.10.2009, 15:20 Uhr
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volkswirtschaft studieren und dann keinen plan von den kosten haben, diese studenten gefallen mir. warum haben einige studenten immer noch null durchblick, dass sie uns steuerzahler kosten. das ist ok., aber muss bezahlbar sein und die deutschen sollen ihr selbstgemachtes problem selber lösen oder für fremde dienstleistung (bezahlt durch die jeweiligen bürger, hier österreich) aufkommen. Antworten


Markus Tobler

27.10.2009, 15:16 Uhr
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Wer als Ausländer in der CH studieren will, soll zu Kasse gebeten werden! Antworten


Johanna Wohlgensinger

27.10.2009, 15:16 Uhr
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@ Hans Egli: Haben Sie sich schon einmal überlegt, wieviel Kosten die Schweiz einspart, wenn sie zu wenig Ärztinnen und Ärzte ausbildet und stattdessen die Lücke mit gut ausgebildeten Fachkräfte aus dem grossen Nachbarland schliesst. Gibt es hier Ausgleichszahlungen? Antworten


Urs Held

27.10.2009, 15:14 Uhr
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@joe walz: Bevor Sie hier weiter polemisieren sollten Sie vielleicht Fakten zur Kenntnis nehmen. Es leben ca. 200.000 Österreicher in D, vorzugsweise in bayern....aber nur ca 130.000 Deutsche in Oesterreich...zudem hat Oesterreich kein "Deutschen Problem"...auch wenn Sie als Eidgenosse sich das vielleicht nicht vorstellen können. Antworten


Thomas R. Koll

27.10.2009, 15:00 Uhr
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Sie geben die Ereignisse und Gründe hier völlig falsch wider. Ausgangspunkt war eine Räumung an der Bildenden Akademie die sich in eine Besetzung wandelte und dann auf die Hauptuni übergriff. Und Motivation der Studenten an der Bildenden waren nicht die deutschen Mitstudenten sondern die Umstellung im Zuge des Bolognaprozess. Zwotens beteiligen sich sehr viele Deutsche Studenten an der Besetzung. Antworten


Hans Egli

27.10.2009, 14:58 Uhr
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Es ist richtig das die Studenten gegen diese Misstände protestieren. Auch Deutschland hat Unis wo man studieren kann. Wenn jemand im Ausland studieren möchte so soll er für die Kosten vollständig aufkommen müssen oder das Herkunftsland soll Ausgleichszahlungen leisten ! Antworten


Patrick Fischer

27.10.2009, 14:56 Uhr
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Ich finde an den Schweizern Hochschulen sollte man ein Numerus clausus einführen für deutsche Studenten es hat auch bei uns von Jahr zu Jahr mehr. Die Studienplätze stehlen und Kosten verursachen. Antworten


Beni Schärer

27.10.2009, 14:52 Uhr
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Super! Weil die deutsche Regierung nicht in der Lage ist, ihre Bürger nicht als Bürger sondern als "Milchkuh" für die leeren Staatskassen zu benutzen, verabschieden sich dei Deutschen in die umliegenden Länder und weiten das Problem auf die Nachbarländer aus. Lieber legen sie sich mit den Nachbarn an, als selber für Ordnung im eigenen Land zu sorgen! Unfähig! Antworten


Etone Schmitz

27.10.2009, 14:52 Uhr
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Ein schönes Beispiel für kontrafaktischen Journalismus: "Die Forderungen der Demonstranten: Keine Studiengebühren, weg mit Zugangsbeschränkungen dafür mehr Geld und mehr Demokratie für die Universitäten." Die Studierenden wollen wohl mehr deutsche Studierende, wenn Sie fordern Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen abzuschaffen? Oder haben die Forderungen vielleicht nichts mit Deutschen zutun? Antworten


Michel Lang

27.10.2009, 14:46 Uhr
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Es lebe die Personenfreizügigkeit! Antworten


joe walz

27.10.2009, 14:45 Uhr
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hats eigentlich noch deutsch in deutschland? oder werden die von da vertrieben, dass sie in die umliegenden länger "ausschwärmen`"? oder ist das moderne kriegsführung? man wandert solange aus, bis in den einwanderungsländern die anzahl der deutschen die "einheimischen" verdrängt hat? Antworten



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