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Deutsches Staatsdefizit steigt um das Siebenfache
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Die Kosten für die Bankenrettung, die Konjunkturpakete und die Kurzarbeit haben im ersten Halbjahr 2009 ein grosses Loch in den deutschen Staatshaushalt gerissen. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen summierte sich auf 57,2 Milliarden Euro.
Vor einem Jahr hatte das Halbjahresdefizit noch bei 7 Milliarden Euro gelegen. Grund für die negative Entwicklung seien vor allem die enormen Kosten für den Kampf gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit.
Dadurch stiegen die Ausgaben um 8,1 Prozent, während die Einnahmen um 1,7 Prozent sanken. Insgesamt stand der deutsche Staat Ende Juni mit 1602 Milliarden Euro in der Kreide. Das waren 5,7 Prozent mehr als Ende 2008. (oku/sda)
Erstellt: 30.09.2009, 09:48 Uhr
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