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Deutsch-französische Agenda 2020
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Deutschland und Frankreich haben eine gemeinsame «Agenda 2020» für die Gestaltung ihrer Beziehungen und der Politik im kommenden Jahrzehnt beschlossen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy stellten die 80 Projekte der Agenda am Donnerstag im Elyséepalast nach einer Sitzung des deutsch- französischen Ministerrats vor. «Wir müssen neu denken. Wir müssen neu wirtschaften», sagte Merkel. Ziel müsse die Nachhaltigkeit sein.
Die Agenda 2020 reicht von der Abstimmung der Wirtschaftspolitik über die Schaffung eines deutsch-französischen Büros für erneuerbare Energien und die Verdopplung der zweisprachigen Hochschulkurse bis hin zu einem gemeinsamen Satelliten für den Umweltschutz.
Test mit Elektroautos
«Die 80 Projekte erfordern noch viel Arbeit», sagte Merkel. Man müsse klären: «Was ist im 21. Jahrhundert Wachstum? Was bedeutet Wohlstand?» – mit Blick auf die Nachhaltigkeit. Als besonders spannend hob sie den Plan hervor, in Baden-Württemberg und im Elsass gemeinsam den Einsatz von Elektroautos in der Praxis zu testen.
Sarkozy kündigte «gemeinsame Initiativen zu grossen internationalen Fragen» wie dem Nahen Osten und der «Partnerschaft Europas mit Russland» an. Das Verhältnis zu Russland sei eine zentrale Frage. Paris werde zudem mit Berlin gemeinsam den französischen Vorsitz der G-20 vorbereiten, damit die Regulierung der Finanzmärkte nicht «auf der Hälfte der Strecke» stehenbleibe. (vin/sda)
Erstellt: 04.02.2010, 15:57 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.





